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Nordex: Wirklich unaufhaltsam? (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © Aussender, Nordex N117/3000 Delta (3,0 MW) Windenergieanlage (Bild: Nordex SE http://www.nordex-online.com/popuppic.php/news-presse/press... )

21.08.2015, 3615 Zeichen

Den Aufwärtstrend der Nordex-Aktie schien zuletzt wenig aufhalten zu können. Gerade als die Turbulenzen rund um die Yuan-Abwertung und die Sorgen vor einem so genannten „Währungskrieg“ die Aktienmärkte weltweit durchrüttelten und auch hierzulande für sinkende Kurse sorgten, erreichte der TecDAX-Wert ein neues Mehrjahreshoch. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der Hamburger Windkraftanlagenbauer sein jüngstes Wachstumstempo beibehalten und so den Aktienkurs weiter beflügeln kann. 

Noch sieht es nicht danach aus, als würde das Wachstum langsamer werden. Vielmehr konnte Nordex zuletzt sogar zulegen. Während die konzernweiten Umsatzerlöse im Auftaktquartal 2015 gegenüber dem Vorjahr lediglich um 17 Prozent gesteigert wurden, lag der Zuwachs zwischen April und Juni bei 54 Prozent. Auf Halbjahressicht kletterten die Umsätze laut Unternehmensangaben vom 30. Juli um 35 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.Dabei profitierte der Turbinenhersteller insbesondere von der hohen Nachfrage aus seiner Stammregion Europa, wo der Umsatzanteil bei 86 Prozent lag. Zusätzlich lag Nordex bei den errichteten Anlagen in seinem deutschen Heimatmarkt mit einem auf 11,8 Prozent angewachsenen Marktanteil erstmals seit 2001 wieder im zweistelligen Prozentbereich. Allerdings hatte der wirtschaftliche Aufschwung in der Eurozone im zweiten Quartal überraschend an Schwung verloren, so dass auch die Windenergiebranche unter einer schwächeren Konjunktur leiden könnte. 

Nordex zeigte sich bei der jüngsten Zahlenbekanntgabe jedoch weiter optimistisch. So wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2015 von 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro auf 2,0 bis 2,2 Mrd. Euro angehoben. Ursprünglich wollte man die Marke von 2 Mrd. Euro erst 2017 knacken. Auch beim Auftragseingang wird in diesem Jahr nun ein deutlicheres Plus erwartet. Statt bisher 1,8 bis 2,0 Mrd. Euro werden 2,1 bis 2,3 Mrd. Euro prognostiziert.Zudem stellt Nordex unverändert eine Verbesserung der operativen Marge auf 5,0 bis 6,0 Prozent in Aussicht. Im ersten Halbjahr lag diese bereits bei 5,6 Prozent. Zwischen Januar und Juni verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 66 Prozent auf 61,5 Mio. Euro. Der Konzerngewinn wurde auf 36,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Für die gute Ergebnisentwicklung machte Nordex vor allem Skaleneffekte verantwortlich. 

Gleichzeitig hat man sich auf Unternehmensseite nach dem Wachstum auf der Umsatzseite für die kommenden Jahre weitere Verbesserungen der Ergebnisqualität vorgenommen. Laut Konzernchef Lars Bondo Krogsgaard ist man dabei von der Wirksamkeit der im Jahr 2014 aufgesetzten Effizienzmaßnahmen überzeugt und treibt diese unvermindert voran. Bis 2017 will man eine EBIT-Marge von 7 bis 8 Prozent erreichen. Die gute Entwicklung könnte bald auch zu erstmaligen Dividendenzahlungen führen und so eventuell für noch mehr Kurspotenzial bei der Nordex-Aktie sorgen. Es gilt jedoch zu bedenken, dass das Papier zuletzt deutliche Kurszuwächse verzeichnet hatte und die positiven Aussichten bereits zum Teil eingepreist sein dürften, während die derzeitigen Marktturbulenzen die Aktienkurse auf breiter Front unter Druck geraten lassen könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM5BB5) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 5,54, die Knock-Out-Schwelle bei 21,00 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKNXM5QPJ, aktueller Hebel 2,09; Knock-Out-Schwelle bei 31,45 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen.

Stand: 21.08.2015


(21.08.2015)

© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

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