Apple hat es wieder einmal geschafft (Christian-Hendrik Knappe)
Bild: © www.shutterstock.com, Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Autor:
Christian-Hendrik Knappe
Deutsche Bank, X-markets, Produkt-Spezialist https://www.xmarkets.db.com/DE
>> Website
30.01.2015,
3819 Zeichen
Erneut wurden die schon hohen Erwartungen des Marktes von Apple noch übertroffen. Viele Investoren fragen sich jetzt, was noch möglich ist, wenn es der Konzern mit dem Apfel im Logo auch schafft mit der Produktion der hohen Nachfrage nach dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus dauerhaft nachzukommen.
Konzernchef Tim Cook gab schließlich im Rahmen einer Telefonkonferenz zu verstehen, dass Apple dies erst zum Januar gelungen sei. Zuvor hatte das Unternehmen beeindruckende Ergebnisse für das Weihnachtsquartal 2014 präsentiert. Laut Konzernangaben vom 28. Januar schaffte es Apple im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (Ende Dezember) sowohl auf der Umsatzseite als auch an der Ergebnisfront neue Rekorde aufzustellen. Zu verdanken hatte man das in erster Linie neuen Rekord-Absätzen bei den iPhones. Insgesamt wurden 74,5 Millionen Smartphones aus dem Hause Apple an den Mann gebracht.
Die Umsatzerlöse kletterten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 30 Prozent auf 74,6 Mrd. US-Dollar. Damit wurden sowohl die konzerneigenen Prognosen von Umsätzen zwischen 63,5 bis 66,5 Mrd. US-Dollar als auch der FactSet-Konsens von 67,5 Mrd. US-Dollar deutlich übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 3,06 US-Dollar ebenfalls über den Marktschätzungen. Darüber hinaus konnte Apple mit dem Gewinnsprung um 38 Prozent auf 18,0 Mrd. US-Dollar unter dem Strich so viel verdienen wie noch kein anders Unternehmen in einem Dreimonatszeitraum. Zweistellige Milliardengewinne in einem Geschäftsquartal waren bisher lediglich den großen Öl- und Gaskonzernen dieser Welt vergönnt. Selbst in Sachen Börsenwert konnte Apple Konzerne wie ExxonMobil hinter sich lassen und mit einem Wert von rund 700 Mrd. US-Dollar in neue Dimensionen vorstoßen.
Gerade dieser unglaublich hohe Wert lässt jedoch einige Anleger zweifeln, ob die Erfolgsgeschichte im gleichen Tempo wie bisher weitergehen kann. Allerdings ist anzumerken, dass die Aktie selbst moderat bewertet ist. Wenn man die Konsensschätzungen nach Thomson Reuters für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr nimmt, kommt die Apple-Aktie immer noch auf ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dafür, dass es auch einmal wieder Kratzer im Lack geben könnte, sprechen jedoch die sinkenden iPad-Verkäufe, der Mangel an wirklich innovativer Hardware oder der stärkere US-Dollar, der auch Apple nicht ganz verschonen dürfte. Zudem gilt die durch die neue iPhone-Generation nur noch gesteigerte Abhängigkeit von letztlich einem Produkt als ein Kritikpunkt.
Es lässt sich aber entgegnen, dass Apple zuletzt mit Mac-Computern beeindruckende Zuwächse erzielen konnte, während der PC-Markt insgesamt schrumpft. Dabei kommen insbesondere Firmenkunden auf den Apple-Geschmack, nachdem dieser Bereich in der Vergangenheit Unternehmen wie Microsoft, IBM, Intel oder Dell vorbehalten war. Außerdem bieten die smarte Uhr „Apple Watch“ oder das Bezahlsystem „Apple Pay“ weitere Wachstumsmöglichkeiten, so dass das Unternehmen auf Dauer neben dem iPhone weitere Umsatz- und Gewinnbringer etablieren könnte. Zudem bleiben noch Aktienrückkäufe und Dividenden sowie der nun schon auf 178 Mrd. US-Dollar angewachsene Cash-Bestand, während die Kunden in China erst vor kurzem das iPhone für sich entdeckt hatten und so noch einiges an Aufholpotenzial besteht.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT5Q12) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,19, die Knock-Out-Schwelle bei 93,00 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT8UH4, aktueller Hebel 3,42; Knock-Out-Schwelle bei 142,10 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 28.01.2015
(30.01.2015)
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch
Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt, Neoh tritt mit IPO-Profi in Frankfurt auf, neue Nr. 1 Börsepeople
Bildnachweis
1.
Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Aktien auf dem Radar:Agrana, Pierer Mobility, Warimpex, Immofinanz, CA Immo, Semperit, Bawag, EVN, OMV, Mayr-Melnhof, Linz Textil Holding, Josef Manner & Comp. AG, Wolford, Zumtobel, Oberbank AG Stamm, Polytec Group, Amag, Erste Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Frequentis, Österreichische Post, Rosenbauer, S Immo, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Wienerberger.
Random Partner
AVENTA AG
Die AVENTA AG ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Graz, das von den Hauptaktionären Christoph Lerner und Bernhard Schuller geführt wird. Geschäftsschwerpunkt ist die Entwicklung von Wohnimmobilien von der Projektentwicklung über die technische Projektierung bis hin zu den fertigen Objekten.
>> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Etwas stärker in die neue Woche (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 4.11.: Extremes zu CA Immo, Lenzing, Strabag (Börse Gesc...
» PIR-News: Höheres Kursziel für Erste Group (Christine Petzwinkler)
» Nachlese: Dominik Lindner, Christoph Boschan, Steve Kalen und der DAX (C...
» Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt...
» Wiener Börse zu Mittag fester: Pierer Mobility, Semperit und Warimpex ge...
» Börsenradio Live-Blick 4/11: DAX unverändert in KW45, Siemens Energy top...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Christoph Boschan, Warren Buffett, Domi...
» ATX-Trends: Zumtobel, Telekom Austria, Erste Group ...
» Börsepeople im Podcast S15/17: Dominik Lindner
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Bild: © www.shutterstock.com, Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam / Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Autor:
Christian-Hendrik Knappe
Deutsche Bank, X-markets, Produkt-Spezialist https://www.xmarkets.db.com/DE
>> Website
30.01.2015, 3819 Zeichen
Erneut wurden die schon hohen Erwartungen des Marktes von Apple noch übertroffen. Viele Investoren fragen sich jetzt, was noch möglich ist, wenn es der Konzern mit dem Apfel im Logo auch schafft mit der Produktion der hohen Nachfrage nach dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus dauerhaft nachzukommen.
Konzernchef Tim Cook gab schließlich im Rahmen einer Telefonkonferenz zu verstehen, dass Apple dies erst zum Januar gelungen sei. Zuvor hatte das Unternehmen beeindruckende Ergebnisse für das Weihnachtsquartal 2014 präsentiert. Laut Konzernangaben vom 28. Januar schaffte es Apple im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (Ende Dezember) sowohl auf der Umsatzseite als auch an der Ergebnisfront neue Rekorde aufzustellen. Zu verdanken hatte man das in erster Linie neuen Rekord-Absätzen bei den iPhones. Insgesamt wurden 74,5 Millionen Smartphones aus dem Hause Apple an den Mann gebracht.
Die Umsatzerlöse kletterten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 30 Prozent auf 74,6 Mrd. US-Dollar. Damit wurden sowohl die konzerneigenen Prognosen von Umsätzen zwischen 63,5 bis 66,5 Mrd. US-Dollar als auch der FactSet-Konsens von 67,5 Mrd. US-Dollar deutlich übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 3,06 US-Dollar ebenfalls über den Marktschätzungen. Darüber hinaus konnte Apple mit dem Gewinnsprung um 38 Prozent auf 18,0 Mrd. US-Dollar unter dem Strich so viel verdienen wie noch kein anders Unternehmen in einem Dreimonatszeitraum. Zweistellige Milliardengewinne in einem Geschäftsquartal waren bisher lediglich den großen Öl- und Gaskonzernen dieser Welt vergönnt. Selbst in Sachen Börsenwert konnte Apple Konzerne wie ExxonMobil hinter sich lassen und mit einem Wert von rund 700 Mrd. US-Dollar in neue Dimensionen vorstoßen.
Gerade dieser unglaublich hohe Wert lässt jedoch einige Anleger zweifeln, ob die Erfolgsgeschichte im gleichen Tempo wie bisher weitergehen kann. Allerdings ist anzumerken, dass die Aktie selbst moderat bewertet ist. Wenn man die Konsensschätzungen nach Thomson Reuters für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr nimmt, kommt die Apple-Aktie immer noch auf ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dafür, dass es auch einmal wieder Kratzer im Lack geben könnte, sprechen jedoch die sinkenden iPad-Verkäufe, der Mangel an wirklich innovativer Hardware oder der stärkere US-Dollar, der auch Apple nicht ganz verschonen dürfte. Zudem gilt die durch die neue iPhone-Generation nur noch gesteigerte Abhängigkeit von letztlich einem Produkt als ein Kritikpunkt.
Es lässt sich aber entgegnen, dass Apple zuletzt mit Mac-Computern beeindruckende Zuwächse erzielen konnte, während der PC-Markt insgesamt schrumpft. Dabei kommen insbesondere Firmenkunden auf den Apple-Geschmack, nachdem dieser Bereich in der Vergangenheit Unternehmen wie Microsoft, IBM, Intel oder Dell vorbehalten war. Außerdem bieten die smarte Uhr „Apple Watch“ oder das Bezahlsystem „Apple Pay“ weitere Wachstumsmöglichkeiten, so dass das Unternehmen auf Dauer neben dem iPhone weitere Umsatz- und Gewinnbringer etablieren könnte. Zudem bleiben noch Aktienrückkäufe und Dividenden sowie der nun schon auf 178 Mrd. US-Dollar angewachsene Cash-Bestand, während die Kunden in China erst vor kurzem das iPhone für sich entdeckt hatten und so noch einiges an Aufholpotenzial besteht.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT5Q12) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,19, die Knock-Out-Schwelle bei 93,00 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT8UH4, aktueller Hebel 3,42; Knock-Out-Schwelle bei 142,10 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 28.01.2015
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt, Neoh tritt mit IPO-Profi in Frankfurt auf, neue Nr. 1 Börsepeople
Bildnachweis
1.
Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Aktien auf dem Radar:Agrana, Pierer Mobility, Warimpex, Immofinanz, CA Immo, Semperit, Bawag, EVN, OMV, Mayr-Melnhof, Linz Textil Holding, Josef Manner & Comp. AG, Wolford, Zumtobel, Oberbank AG Stamm, Polytec Group, Amag, Erste Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Frequentis, Österreichische Post, Rosenbauer, S Immo, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Wienerberger.
Random Partner
AVENTA AG
Die AVENTA AG ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Graz, das von den Hauptaktionären Christoph Lerner und Bernhard Schuller geführt wird. Geschäftsschwerpunkt ist die Entwicklung von Wohnimmobilien von der Projektentwicklung über die technische Projektierung bis hin zu den fertigen Objekten.
>> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Etwas stärker in die neue Woche (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 4.11.: Extremes zu CA Immo, Lenzing, Strabag (Börse Gesc...
» PIR-News: Höheres Kursziel für Erste Group (Christine Petzwinkler)
» Nachlese: Dominik Lindner, Christoph Boschan, Steve Kalen und der DAX (C...
» Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt...
» Wiener Börse zu Mittag fester: Pierer Mobility, Semperit und Warimpex ge...
» Börsenradio Live-Blick 4/11: DAX unverändert in KW45, Siemens Energy top...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Christoph Boschan, Warren Buffett, Domi...
» ATX-Trends: Zumtobel, Telekom Austria, Erste Group ...
» Börsepeople im Podcast S15/17: Dominik Lindner
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
AT0000A3DYG5 | |
AT0000A2QMD1 | |
AT0000A3FFF1 |
- Wiener Börse: ATX geht am Montag etwas höher aus ...
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Pierer Mobility le...
- Wie Pierer Mobility, Wolford, Josef Manner & Comp...
- Wie Andritz, SBO, AT&S, CA Immo, Verbund und voes...
- Dow Jones-Mover: Intel, Dow Inc., UnitedHealth, A...
- Österreich-Depots: Etwas stärker in die neue Woch...
Featured Partner Video
SportWoche Podcast #133: Reingespielt in die 10 meistgehörten SportWoche-Podcasts in 2 1/2 Jahren, thx Instahelp und Manner
133 Folgen, 52:48 in Prozent für Männer, aber in den Top 10 der meistgehörten SportWoche-Podcasts sind 6 Frauen und nur 4 Männer. Hier das Ranking. Alle diese Folgen und die 123 weiteren sind unter...
Books josefchladek.com
Daido Moriyama
Record (Kiroku) No.1-5 (Reprint Edition) 森山 大道 記録
2008
Akio Nagasawa
Martin Frey & Philipp Graf
Spurensuche 2023
2023
Self published
Max Zerrahn
Musical Chairs
2024
White Belt Publishing
30.01.2015, 3819 Zeichen
Erneut wurden die schon hohen Erwartungen des Marktes von Apple noch übertroffen. Viele Investoren fragen sich jetzt, was noch möglich ist, wenn es der Konzern mit dem Apfel im Logo auch schafft mit der Produktion der hohen Nachfrage nach dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus dauerhaft nachzukommen.
Konzernchef Tim Cook gab schließlich im Rahmen einer Telefonkonferenz zu verstehen, dass Apple dies erst zum Januar gelungen sei. Zuvor hatte das Unternehmen beeindruckende Ergebnisse für das Weihnachtsquartal 2014 präsentiert. Laut Konzernangaben vom 28. Januar schaffte es Apple im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (Ende Dezember) sowohl auf der Umsatzseite als auch an der Ergebnisfront neue Rekorde aufzustellen. Zu verdanken hatte man das in erster Linie neuen Rekord-Absätzen bei den iPhones. Insgesamt wurden 74,5 Millionen Smartphones aus dem Hause Apple an den Mann gebracht.
Die Umsatzerlöse kletterten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 30 Prozent auf 74,6 Mrd. US-Dollar. Damit wurden sowohl die konzerneigenen Prognosen von Umsätzen zwischen 63,5 bis 66,5 Mrd. US-Dollar als auch der FactSet-Konsens von 67,5 Mrd. US-Dollar deutlich übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 3,06 US-Dollar ebenfalls über den Marktschätzungen. Darüber hinaus konnte Apple mit dem Gewinnsprung um 38 Prozent auf 18,0 Mrd. US-Dollar unter dem Strich so viel verdienen wie noch kein anders Unternehmen in einem Dreimonatszeitraum. Zweistellige Milliardengewinne in einem Geschäftsquartal waren bisher lediglich den großen Öl- und Gaskonzernen dieser Welt vergönnt. Selbst in Sachen Börsenwert konnte Apple Konzerne wie ExxonMobil hinter sich lassen und mit einem Wert von rund 700 Mrd. US-Dollar in neue Dimensionen vorstoßen.
Gerade dieser unglaublich hohe Wert lässt jedoch einige Anleger zweifeln, ob die Erfolgsgeschichte im gleichen Tempo wie bisher weitergehen kann. Allerdings ist anzumerken, dass die Aktie selbst moderat bewertet ist. Wenn man die Konsensschätzungen nach Thomson Reuters für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr nimmt, kommt die Apple-Aktie immer noch auf ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dafür, dass es auch einmal wieder Kratzer im Lack geben könnte, sprechen jedoch die sinkenden iPad-Verkäufe, der Mangel an wirklich innovativer Hardware oder der stärkere US-Dollar, der auch Apple nicht ganz verschonen dürfte. Zudem gilt die durch die neue iPhone-Generation nur noch gesteigerte Abhängigkeit von letztlich einem Produkt als ein Kritikpunkt.
Es lässt sich aber entgegnen, dass Apple zuletzt mit Mac-Computern beeindruckende Zuwächse erzielen konnte, während der PC-Markt insgesamt schrumpft. Dabei kommen insbesondere Firmenkunden auf den Apple-Geschmack, nachdem dieser Bereich in der Vergangenheit Unternehmen wie Microsoft, IBM, Intel oder Dell vorbehalten war. Außerdem bieten die smarte Uhr „Apple Watch“ oder das Bezahlsystem „Apple Pay“ weitere Wachstumsmöglichkeiten, so dass das Unternehmen auf Dauer neben dem iPhone weitere Umsatz- und Gewinnbringer etablieren könnte. Zudem bleiben noch Aktienrückkäufe und Dividenden sowie der nun schon auf 178 Mrd. US-Dollar angewachsene Cash-Bestand, während die Kunden in China erst vor kurzem das iPhone für sich entdeckt hatten und so noch einiges an Aufholpotenzial besteht.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT5Q12) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,19, die Knock-Out-Schwelle bei 93,00 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT8UH4, aktueller Hebel 3,42; Knock-Out-Schwelle bei 142,10 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 28.01.2015
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt, Neoh tritt mit IPO-Profi in Frankfurt auf, neue Nr. 1 Börsepeople
Bildnachweis
1.
Apple headquarters, Infinite loop, Cupertino Asif Islam /
Aktien auf dem Radar:Agrana, Pierer Mobility, Warimpex, Immofinanz, CA Immo, Semperit, Bawag, EVN, OMV, Mayr-Melnhof, Linz Textil Holding, Josef Manner & Comp. AG, Wolford, Zumtobel, Oberbank AG Stamm, Polytec Group, Amag, Erste Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Frequentis, Österreichische Post, Rosenbauer, S Immo, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Wienerberger.
Random Partner
AVENTA AG
Die AVENTA AG ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Graz, das von den Hauptaktionären Christoph Lerner und Bernhard Schuller geführt wird. Geschäftsschwerpunkt ist die Entwicklung von Wohnimmobilien von der Projektentwicklung über die technische Projektierung bis hin zu den fertigen Objekten.
>> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Etwas stärker in die neue Woche (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 4.11.: Extremes zu CA Immo, Lenzing, Strabag (Börse Gesc...
» PIR-News: Höheres Kursziel für Erste Group (Christine Petzwinkler)
» Nachlese: Dominik Lindner, Christoph Boschan, Steve Kalen und der DAX (C...
» Wiener Börse Party #773: ATX leicht fester, Pierer Mobility etwas erholt...
» Wiener Börse zu Mittag fester: Pierer Mobility, Semperit und Warimpex ge...
» Börsenradio Live-Blick 4/11: DAX unverändert in KW45, Siemens Energy top...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Christoph Boschan, Warren Buffett, Domi...
» ATX-Trends: Zumtobel, Telekom Austria, Erste Group ...
» Börsepeople im Podcast S15/17: Dominik Lindner
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
AT0000A3DYG5 | |
AT0000A2QMD1 | |
AT0000A3FFF1 |
- Wiener Börse: ATX geht am Montag etwas höher aus ...
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Pierer Mobility le...
- Wie Pierer Mobility, Wolford, Josef Manner & Comp...
- Wie Andritz, SBO, AT&S, CA Immo, Verbund und voes...
- Dow Jones-Mover: Intel, Dow Inc., UnitedHealth, A...
- Österreich-Depots: Etwas stärker in die neue Woch...
Featured Partner Video
SportWoche Podcast #133: Reingespielt in die 10 meistgehörten SportWoche-Podcasts in 2 1/2 Jahren, thx Instahelp und Manner
133 Folgen, 52:48 in Prozent für Männer, aber in den Top 10 der meistgehörten SportWoche-Podcasts sind 6 Frauen und nur 4 Männer. Hier das Ranking. Alle diese Folgen und die 123 weiteren sind unter...
Books josefchladek.com
Andreas Gehrke
Flughafen Berlin-Tegel
2023
Drittel Books
Ros Boisier
Inside
2024
Muga / Ediciones Posibles
Walker Evans
Many are Called
1966
Houghton Mifflin
(c) 2024 FC Chladek Drastil GmbH | Impressum | Datenschutz- und Cookie-Bestimmungen | Realtime Indikationen: L&S | End of Day Kurse: TeleTrader | Indices Indikationen: Deutsche Bank