26.01.2015, 2451 Zeichen
Paras Anand, Leiter des europäischen Aktienteams bei Fidelity Worldwide Investment: "Trotz vieler Befürchtungen rund um die Griechenlandwahl sprechen einige Gründe dafür, dass die Auswirkungen für europäische Anleger und das Wirtschaftswachstum eher gering sein werden. Der Wahlsieg könnte als Indiz dafür gesehen werden, dass populistische Parteien in Europa den gleichen Erfolg erzielen können und damit die Währungsunion zerbrechlicher wird. Diese Befürchtung möchte ich allerdings in Frage stellen: Es ist klar, dass der Fokus der politischen Agenda von Syriza weit hinter den Hoffnungen des radikaleren Flügels der Partei zurückbleiben wird. Darüber hinaus sind die Herausforderungen, vor denen die griechische Wirtschaft steht, sehr speziell. Während die Finanzierungskosten für Griechenland seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres enorm gestiegen sind, beobachten wir, dass sich die Spreads in den meisten Volkswirtschaften, die stark von der Staatsschuldenkrise betroffen waren, verringern. Was die Frage nach der Ansteckungsgefahr, die von Griechenland auf andere Krisenstaaten der Eurozone ausgeht, angeht, muss man nüchtern betrachtet feststellen, dass der Finanzsektor in Europa heute deutlich robuster dasteht als zum Höhepunkt der Krise 2011. In den vergangenen gut drei Jahren haben die Finanzinstitute der Eurozone Kapital aufgebaut und gegenseitige Verflechtungen reduziert. Der jüngste Stresstest hat gezeigt, dass die Banken im Großen und Ganzen deutlich besser für Krisen
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Azad Zangana, Senior European Economist & Strategist von Schroders: „In Griechenland ist das Sparprogramm bereits abgeschlossen. Die griechische Regierung erreicht einen Primärüberschuss und steht damit kurz vor ihrem Ziel. Falls ‚Syriza‘ beschließt, einen geringeren Primärüberschuss zu erzielen, zum Beispiel durch eine lockere Fiskalpolitik, könnte das einen Rückschritt bedeuten. So würde eine Erhöhung des Mindestlohns um 30 Prozent die Arbeitslosigkeit in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Das wäre ein Desaster, und langfristige internationale Investoren würden ins Ausland abwandern.“
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Azad Zangana, Senior European Economist & Strategist von Schroders: „In Griechenland ist das Spar...
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