29.10.2014, 1745 Zeichen
Der Spitzenreiter bei den deutschen Entwicklungsbudgets bleibt die Automobilbranche, die 2014 insgesamt 28,6 Mrd. US-Dollar (2013: 25,5 Mrd.) und damit 52 % der Gesamtausgaben deutscher Top-Unternehmen in F&E investierte. Wie schon im Vorjahr wird ein Löwenanteil dieser Ausgaben vom Volkswagen-Konzern getragen, der mit einem F&E-Budget von 13,5 Mrd. US-Dollar (+18,9 % gegenüber Vorjahr) internationaler Spitzenreiter bei den Investitionen in neue Technik und Produkte bleibt. VW alleine steht damit für ein knappes Viertel aller von deutschen Konzernen für F&E aufgewendeten Investitionen. Auf den Plätzen in Deutschland folgen Daimler mit 7,0 Mrd. US-Dollar F&E-Budget (+4,8 % gegenüber Vorjahr; international 12. Platz), Siemens mit 5,6 Mrd. US-Dollar (+2,3 % gegenüber Vorjahr; international 21. Platz) und BMW mit 5,5 Mrd. US-Dollar (+6,5 % gegenüber Vorjahr; international 23. Platz). Im globalen Vergleich liegt Volkswagen allerdings nur um Haaresbreite vor dem südkoreanischen Konzern Samsung (13,4 Mrd. US-Dollar, +28,0 % gegenüber Vorjahr), gefolgt von Intel (10,6 Mrd. US-Dollar, +4,6 % gegenüber Vorjahr) und Microsoft (10,4 Mrd. US-Dollar, +6,1 % gegenüber Vorjahr). Das sind die zentralen Ergebnisse der heute veröffentlichten „Global Innovation 1000"-Studie der internationalen Managementberatung Strategy& (ehemals Booz & Company). In ihrer zehnten Jahresausgabe analysiert diese die Budgets der tausend börsennotierten Unternehmen mit den weltweit höchsten F&E-Ausgaben.
Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, besuchte am 14. Oktober zusammen mit ...
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