27.08.2014, 3471 Zeichen
Ganz konkret ist für die Analysten der UBS jetzt „die Zeit für ein Engagement im europäischen Stahlsektor gekommen“, nachdem das Haus etwa zwei Jahre lang eine vorsichtige Haltung gegenüber der Branche eingenommen hatte. Nun rechnet man mit einer baldigen Trendwende und einer deutlichen Verbesserung der Profitabilität in den kommenden zwei bis drei Jahren. Die Aktie des deutschen Stahlkochers Salzgitter wurde von „Sell“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 27 auf 34 Euro angehoben. Nach Ansicht der Experten wird die Restrukturierung des Konzerns vom Markt zurzeit noch zu vorsichtig beurteilt. Die sich verbessernde Ertragskraft sowie der erwartet starke Free Cashflow nach 2015 sollen die attraktiv bewertete Aktie nachhaltig beflügeln. Mit einem Kursplus von über sieben Prozent war Salzgitter am Dienstag einer der Top-Performer am deutschen Markt. Am Mittwoch setzte sich der Höhenflug nach guten Unternehmensnachrichten weiter fort.
Gerrit Roth („DrRoth“) wird sich darüber sehr gefreut haben. Er hat die Salzgitter-Aktie nämlich schon vor zwei Wochen zu 27,24 Euro geordert. Obwohl der Kurs danach noch einmal bis auf gut 25,50 Euro gefallen war, liegt die Position aktuell bereits mit über fünf Prozent im Plus. Damit ist der Titel in dem wikifolio „Dr. Roth Fundamental-Spekulation“ mit einem Gewicht von acht Prozent recht prominent vertreten. Die in seinem ausführlichen Kommentar aufgeführten Gründe für den Kauf waren vor allem fundamentaler Natur: „Salzgitter habe ich aus ähnlichen Gründen gekauft wie Aurubis: Fokussierung auf ein Kerngeschäft (Stahl), operativ aus meiner Sicht nichts zu bemängeln, Gewinn daher vor allem vom Stahlpreis abhängig, der in den letzten Jahren stark gesunken ist. Die Bewertung ist wegen zuletzt großer Verluste noch schwieriger: 2013 -9,10 EUR/Aktie, 2014 +/- 0 erwartet. Sollte eine Rückkehr zum Gewinnniveau von 2009 gelingen, wäre das aktuelle KGV unter 3 und damit sehr günstig. Diese Sprache spricht auch der hohe Buchwert von 53 EUR pro Aktie. Die letzten Nachrichten vom 13.8. klangen positiv, was das Erreichen der schwarzen Null angeht, daher setze ich auch hier auf ein Anziehen zusammen mit den Stahlpreisen“. Das erst vor knapp drei Monaten gestartete wikifolio weist aktuell bereits ein Kursplus von fast 30 Prozent aus. In der Spitze ging es sogar um knapp 40 Prozent nach oben. Der bislang größte Verlust von gut neun Prozent entstand während der Korrektur des wikifolios in den vergangenen gut zwei Wochen (ISIN des Zertifikats: DE000LS9CRB3).
Die 15 Aktien mit den meisten Trades (Stand: 20.08.2014-27.08.2014)
Basis: Alle investierbaren wikifolios
Ebenfalls schon vor den Analysten hat Martin Zipfel („madn“) das Potenzial der Salzgitter-Aktie erkannt und diese Mitte August gleich in alle seine drei investierbaren wikifolios aufgenommen. Sein Kommentar dazu ähnelt den Argumenten der UBS: „Salzgitter hat heute Zahlen veröffentlicht, die Aktie konnte daraufhin etwas zulegen. Die bisherige Prognose wurde bekräftigt. Ich habe den Wert nun etwas erhöht und setze damit auf eine Erholung auf den Stahlmarkt und darauf, dass das Salzgitter 2015 Sparprogramm zunehmend Früchte tragen wird“. Das von Anlegern am stärksten frequentierte wikifolio „Kurschancen bei Turnaround-Kandidaten“ konnte seit Auflegung vor knapp zwei Jahren gut 77 Prozent zulegen, während der maximale Verlust bislang nur neun Prozent betrug (ISIN des Zertifikats: DE000LS9AGM7).
Wiener Börse Party #1119: ATX dreht am Verfallstag Nachmittag ins Minus, Talk mit Marinomed-CEO und dad.at-Chef nennt Top-Mitarbeiter
Aktien auf dem Radar:Semperit, Mayr-Melnhof, CPI Europe AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Österreichische Post, Wienerberger, FACC, Bajaj Mobility AG, Rosgix, Uniqa, AT&S, CA Immo, Flughafen Wien, Frequentis, Lenzing, Marinomed Biotech, Palfinger, VIG, Wolford, Wolftank-Adisa, Erste Group, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, DO&CO, Amag, EVN, Telekom Austria, DAX, Fresenius Medical Care.
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Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.
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