Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





NSA Skandal: Auswirkungen auf das Asset Management (Markus Schuller)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



02.09.2013, 7431 Zeichen



Asset Allocation Implikationen des NSA Skandals

Aus Vermutungen wurde Gewissheit. Angeführt von NSA (USA) und GCHQ (UK), spähen die westlichen Nachrichtendienste auch ihre eigenen Mitbürger aus. Selbstverständlich nur zum Wohle der jeweiligen nationalen Sicherheit.

Nun ist ein natürliches Misstrauen gegenüber Regierungen und ihren nachgelagerten Institutionen stets eine gesunde Grundhaltung. In diesem Fall geht es aber nicht um eine temporär übermütige Regulierungsbehörde oder ein schwarzes Schaf bei der Exekutive. Hier sprechen wir über eine systematische Überwachung aller digitaler Spuren eines Bürgers.

Alleine die Liste an neuen Erkenntnissen der letzten Woche ist ausreichend ernüchternd (Sascha Lobo zitierend):

  • Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf andere Quellen als die Snowden-Leaks, dass die NSA fast alle Daten abgreift, die über die Vereinigten Staaten laufen.
  • Die NSA soll laut Guardian Millionen an IT-Konzerne gezahlt haben, um deren Kosten für die Überwachung zu decken.
  • Obamas Aussage, die NSA habe ihre Macht nicht missbraucht, stellte sich als unwahr heraus.

Wie wenig UN, EU Kommission und die auswärtigen Ämter von ausgespähten Botschaften zumindest öffentlich gegenüber diesem Vertrauensbruch unter Freunden protestierten, lässt zumindest diese drei Schlüsse zu:

- sie wussten von diesen Aktivitäten

- sie wussten davon nichts, ordnen sich aber dem stärkeren Partner unter und schweigen

- sie wussten davon nichts, wollen aber ihre eigene Ohnmacht kaschieren, in dem sie das Thema medial klein zu halten versuchen

Notiz am Rande: Stuart Snowden in Westeuropa Asyl zu verwehren zeigt die flach wurzelnde Verankerung humanistischer Überzeugungen nach 400 Jahren Aufklärung, Sobald diese den realpolitischen Abwägungen gegenüber gestellt werden, gewinnt Pragmatismus die Oberhand. Den Journalisten bei Guardian, New York Times, Wall Street Journal und Spiegel gebührt meine Anerkennung, sich nicht von staatlichen Interventionen davon abbringen zu lassen, für den Bürger und seinen Freiheitsrechten relevante Information aufzubereiten.

 

Asset Allocation Implikationen

Ein Gedankenexperiment.

Bisher blieben die Konsequenzen des NSA/GCHQ Skandals für das Asset Management unreflektiert. Der deutsche Innenminister geht davon aus, dass Wirtschaftsspionage gegenüber Freunden seitens der NSA nicht durchgeführt wurde. Hätten manche Politiker für naive Aussagen persönlich zu haften, würde sie wohl sorgfältiger ihre Quellen überprüfen.

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment durchführen, in dem wir annehmen, die Nachrichtendienste filtern und verwenden marktrelevante Daten. Sie wären damit die weltgrößten unerkannten Insider.

In seinem Artikel „People who make money on Wall Street“ formulierte James Altucher bereits Anfang 2012 treffend, dass neben Investoren mit „unendlicher“ Haltedauer wie Warren Buffett oder jenen mit einer Haltedauer im Millisekunden Bereich (HFT), nur folgende Marktteilnehmer reüssieren:

- jene mit illegalem Insiderwissen

- Kongressabgeordnete, da diese lange Jahre Informationen aus vertraulichen Hearings mit Unternehmen für den Eigenhandel verwenden dürfen = legales Insiderwissen. Dieses legale Insider-Trading wurde mit dem „Stop Trading on Congressional Knowledge“  („STOCK“)-Act im April 2012 mit Posaunen und Trompeten abgestellt, nur um diese Abkürzung im April 2013 still und leise wieder zu legalisieren. Verkehrte Welt.

-  jene, die Fees für ihre Services  verrechnen, weil sie meist eine Rechnung stellen, bevor das Produkt am Markt liefern musste – siehe Broker, Advisor oder Investment Banker

Nun geht die neue SEC-Chefin Marie Jo White scharf gegen illegales Insider-Trading vor – siehe SAC Capital. Sie bricht mit der lange vorherrschenden Settlement-Kultur, via der sich Marktteilnehmer freikaufen konnten und läutet einen Kulturwechsel ein, zu dem Sen. Elisabeth Warren erheblich beitrug. Gut so.

Doch wie sieht es mit Insidern aus, von denen man nicht weiß, ob sie Insider Information besitzen, weil deren Einsicht zB in geheime Sitzungsprotokolle einer Firma unentdeckt bleibt? 

Wer garantiert, dass sich NSA Mitarbeiter nur der Liebe und Loyalität ihrer Ehepartner vergewisserten (Stichwort: LoveInt), nicht aber markt-relevante Information ausspähten und verwendeten? Wer garantiert, dass sich NSA und GCHQ nicht für Business Intelligence von deutschen, technologie-führenden Firmen interessierten (siehe ZDF Doku)? Quasi, Innovation durch die Hintertüre. Oder um Michael Hayden (NSA-Chef von 1999-2005) zu zitieren (Süddeutsche Zeitung): „"Wir stehlen Geheimnisse. Wir stehlen die Geheimnisse anderer Nationen.“ 

Wie soeben ausgeführt, lässt sich die Annahme für das Gedankenexperiment, nämlich NSA/GCHQ würden markt-relevante Daten filtern und verwenden, durchaus mit einer Reihe von Indizien begründen-

Welche Konsequenzen wären zu ziehen?

- manche Marktteilnehmer hängen immer noch der Effizienzmarkt-Hypothese als Erklärungskonstrukt nach. Mit der gesetzten Annahme wäre die Hypothese selbst für diese Romantiker widerlegt.

- eine neo-liberale Interpretation des Kapitalismus wäre vollends ad absurdum geführt, würde doch eine effiziente Allokation von Ressourcen von Marktkräften nicht gewährleistet werden können.

- Trading-Strategien, die auf legalem Informationsvorsprung basieren, wären obsolet.

- Trading-Strategien in black boxes wären obsolet.

- Marktteilnehmer (Firmen, Fondsmanager, etc) würden sich alleine vor den Sicherheitsdiensten nicht schützen können.

 - Fundamentalanalyse wäre in ihrer Aussagekraft stark kompromittiert, würde sie in einer knowledge-based economy lediglich sichtbare Ströme im Wissensfluss zwischen/innerhalb von Volkswirtschaften analysieren können.

 - Sicherheitsdienste könnten mit ausgewählten Marktteilnehmern Marktpreise beeinflussen und damit Trends setzen/brechen.

- Asset Allokatoren setzen zunehmen Cloud Computing ein, um Services von Drittanbietern zu beziehen (Fund Admins, Datenanbietern, Accounting Software). Über diese digitalen Schnittstellen würde man den Zugriff für Nachrichtendienste noch erleichtern.

 Dieser PSC bietet, neben dem Verweis auf die Verantwortung von politischen Repräsentanten, keinerlei Lösungen an, weil der Verfasser davon ausgeht, dass Marktteilnehmer lediglich symptombehandelnd reagieren könnten. Welcher Fondsmanager würde es in seinen Datenschutzmaßnahmen ernsthaft mit 35.000 NSA Mitarbeitern aufnehmen, die ua. am Knacken von Verschlüsselungsstandards arbeiten?

 Intention dieses Gedankenexperiments ist das Aufzeigen der Dimension des nicht annähernd aufgearbeiteten Skandals von NSA/GCHQ (und vielleicht anderen Diensten). Negative Implikationen sind eben nicht nur für eGovernment, eHealth und Online Banking zu erwarten, sondern auch für den Finanzmarkt und unser Verständnis von Asset Allocation. Ein Aspekt, der bisher nicht ausgeleuchtet wurde.

Unsere Devise: wachsam bleiben. 




BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Juriy sorgt für Rekordwerte 2026, Blick nach Miami und ein Vorarlberg-Special feat. Susanne Bickel




 

Bildnachweis

1. Fernglas , (© Judith Schreiber)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Uniqa, Österreichische Post, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Zumtobel, Wienerberger, Porr, DO&CO, Erste Group, voestalpine, VIG, UBM, Frequentis, Strabag, AT&S, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Andritz, Polytec Group, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Commerzbank, Fresenius Medical Care, RWE.


Random Partner

Do&Co
Als Österreichisches, börsennotiertes Unternehmen mit den drei Geschäftsbereichen Airline Catering, internationales Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel bieten wir Gourmet Entertainment auf der ganzen Welt. Wir betreiben 32 Locations in 12 Ländern auf 3 Kontinenten, um die höchsten Standards im Produkt- sowie Service-Bereich umsetzen zu können.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Autor
Markus Schuller
Panthera Solutions, http://www.panthera.mc


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    Star der Stunde: RHI Magnesita 0.72%, Rutsch der Stunde: Addiko Bank -4.58%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: OMV(2), Österreichische Post(1), Uniqa(1), Strabag(1), VIG(1), Verbund(1)
    BSN MA-Event CPI Europe AG
    BSN Vola-Event Commerzbank
    #gabb #2061

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1111: Turnaround Tuesday Effekt bringt erneut sehr positiven ATX mit AT&S vorne, potenzieller Big Deal der RBI

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    Livio Piatti
    zooreal
    2003
    Kontrast Verlag

    Jeff Mermelstein
    What if Jeff were a Butterfly?
    2025
    Void

    Stephen Shore
    Uncommon Places
    1982
    Aperture

    Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
    Fishworm
    2025
    Void

    NSA Skandal: Auswirkungen auf das Asset Management (Markus Schuller)


    02.09.2013, 7431 Zeichen

    Asset Allocation Implikationen des NSA Skandals

    Aus Vermutungen wurde Gewissheit. Angeführt von NSA (USA) und GCHQ (UK), spähen die westlichen Nachrichtendienste auch ihre eigenen Mitbürger aus. Selbstverständlich nur zum Wohle der jeweiligen nationalen Sicherheit.

    Nun ist ein natürliches Misstrauen gegenüber Regierungen und ihren nachgelagerten Institutionen stets eine gesunde Grundhaltung. In diesem Fall geht es aber nicht um eine temporär übermütige Regulierungsbehörde oder ein schwarzes Schaf bei der Exekutive. Hier sprechen wir über eine systematische Überwachung aller digitaler Spuren eines Bürgers.

    Alleine die Liste an neuen Erkenntnissen der letzten Woche ist ausreichend ernüchternd (Sascha Lobo zitierend):

    • Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf andere Quellen als die Snowden-Leaks, dass die NSA fast alle Daten abgreift, die über die Vereinigten Staaten laufen.
    • Die NSA soll laut Guardian Millionen an IT-Konzerne gezahlt haben, um deren Kosten für die Überwachung zu decken.
    • Obamas Aussage, die NSA habe ihre Macht nicht missbraucht, stellte sich als unwahr heraus.

    Wie wenig UN, EU Kommission und die auswärtigen Ämter von ausgespähten Botschaften zumindest öffentlich gegenüber diesem Vertrauensbruch unter Freunden protestierten, lässt zumindest diese drei Schlüsse zu:

    - sie wussten von diesen Aktivitäten

    - sie wussten davon nichts, ordnen sich aber dem stärkeren Partner unter und schweigen

    - sie wussten davon nichts, wollen aber ihre eigene Ohnmacht kaschieren, in dem sie das Thema medial klein zu halten versuchen

    Notiz am Rande: Stuart Snowden in Westeuropa Asyl zu verwehren zeigt die flach wurzelnde Verankerung humanistischer Überzeugungen nach 400 Jahren Aufklärung, Sobald diese den realpolitischen Abwägungen gegenüber gestellt werden, gewinnt Pragmatismus die Oberhand. Den Journalisten bei Guardian, New York Times, Wall Street Journal und Spiegel gebührt meine Anerkennung, sich nicht von staatlichen Interventionen davon abbringen zu lassen, für den Bürger und seinen Freiheitsrechten relevante Information aufzubereiten.

     

    Asset Allocation Implikationen

    Ein Gedankenexperiment.

    Bisher blieben die Konsequenzen des NSA/GCHQ Skandals für das Asset Management unreflektiert. Der deutsche Innenminister geht davon aus, dass Wirtschaftsspionage gegenüber Freunden seitens der NSA nicht durchgeführt wurde. Hätten manche Politiker für naive Aussagen persönlich zu haften, würde sie wohl sorgfältiger ihre Quellen überprüfen.

    Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment durchführen, in dem wir annehmen, die Nachrichtendienste filtern und verwenden marktrelevante Daten. Sie wären damit die weltgrößten unerkannten Insider.

    In seinem Artikel „People who make money on Wall Street“ formulierte James Altucher bereits Anfang 2012 treffend, dass neben Investoren mit „unendlicher“ Haltedauer wie Warren Buffett oder jenen mit einer Haltedauer im Millisekunden Bereich (HFT), nur folgende Marktteilnehmer reüssieren:

    - jene mit illegalem Insiderwissen

    - Kongressabgeordnete, da diese lange Jahre Informationen aus vertraulichen Hearings mit Unternehmen für den Eigenhandel verwenden dürfen = legales Insiderwissen. Dieses legale Insider-Trading wurde mit dem „Stop Trading on Congressional Knowledge“  („STOCK“)-Act im April 2012 mit Posaunen und Trompeten abgestellt, nur um diese Abkürzung im April 2013 still und leise wieder zu legalisieren. Verkehrte Welt.

    -  jene, die Fees für ihre Services  verrechnen, weil sie meist eine Rechnung stellen, bevor das Produkt am Markt liefern musste – siehe Broker, Advisor oder Investment Banker

    Nun geht die neue SEC-Chefin Marie Jo White scharf gegen illegales Insider-Trading vor – siehe SAC Capital. Sie bricht mit der lange vorherrschenden Settlement-Kultur, via der sich Marktteilnehmer freikaufen konnten und läutet einen Kulturwechsel ein, zu dem Sen. Elisabeth Warren erheblich beitrug. Gut so.

    Doch wie sieht es mit Insidern aus, von denen man nicht weiß, ob sie Insider Information besitzen, weil deren Einsicht zB in geheime Sitzungsprotokolle einer Firma unentdeckt bleibt? 

    Wer garantiert, dass sich NSA Mitarbeiter nur der Liebe und Loyalität ihrer Ehepartner vergewisserten (Stichwort: LoveInt), nicht aber markt-relevante Information ausspähten und verwendeten? Wer garantiert, dass sich NSA und GCHQ nicht für Business Intelligence von deutschen, technologie-führenden Firmen interessierten (siehe ZDF Doku)? Quasi, Innovation durch die Hintertüre. Oder um Michael Hayden (NSA-Chef von 1999-2005) zu zitieren (Süddeutsche Zeitung): „"Wir stehlen Geheimnisse. Wir stehlen die Geheimnisse anderer Nationen.“ 

    Wie soeben ausgeführt, lässt sich die Annahme für das Gedankenexperiment, nämlich NSA/GCHQ würden markt-relevante Daten filtern und verwenden, durchaus mit einer Reihe von Indizien begründen-

    Welche Konsequenzen wären zu ziehen?

    - manche Marktteilnehmer hängen immer noch der Effizienzmarkt-Hypothese als Erklärungskonstrukt nach. Mit der gesetzten Annahme wäre die Hypothese selbst für diese Romantiker widerlegt.

    - eine neo-liberale Interpretation des Kapitalismus wäre vollends ad absurdum geführt, würde doch eine effiziente Allokation von Ressourcen von Marktkräften nicht gewährleistet werden können.

    - Trading-Strategien, die auf legalem Informationsvorsprung basieren, wären obsolet.

    - Trading-Strategien in black boxes wären obsolet.

    - Marktteilnehmer (Firmen, Fondsmanager, etc) würden sich alleine vor den Sicherheitsdiensten nicht schützen können.

     - Fundamentalanalyse wäre in ihrer Aussagekraft stark kompromittiert, würde sie in einer knowledge-based economy lediglich sichtbare Ströme im Wissensfluss zwischen/innerhalb von Volkswirtschaften analysieren können.

     - Sicherheitsdienste könnten mit ausgewählten Marktteilnehmern Marktpreise beeinflussen und damit Trends setzen/brechen.

    - Asset Allokatoren setzen zunehmen Cloud Computing ein, um Services von Drittanbietern zu beziehen (Fund Admins, Datenanbietern, Accounting Software). Über diese digitalen Schnittstellen würde man den Zugriff für Nachrichtendienste noch erleichtern.

     Dieser PSC bietet, neben dem Verweis auf die Verantwortung von politischen Repräsentanten, keinerlei Lösungen an, weil der Verfasser davon ausgeht, dass Marktteilnehmer lediglich symptombehandelnd reagieren könnten. Welcher Fondsmanager würde es in seinen Datenschutzmaßnahmen ernsthaft mit 35.000 NSA Mitarbeitern aufnehmen, die ua. am Knacken von Verschlüsselungsstandards arbeiten?

     Intention dieses Gedankenexperiments ist das Aufzeigen der Dimension des nicht annähernd aufgearbeiteten Skandals von NSA/GCHQ (und vielleicht anderen Diensten). Negative Implikationen sind eben nicht nur für eGovernment, eHealth und Online Banking zu erwarten, sondern auch für den Finanzmarkt und unser Verständnis von Asset Allocation. Ein Aspekt, der bisher nicht ausgeleuchtet wurde.

    Unsere Devise: wachsam bleiben. 




    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Juriy sorgt für Rekordwerte 2026, Blick nach Miami und ein Vorarlberg-Special feat. Susanne Bickel




     

    Bildnachweis

    1. Fernglas , (© Judith Schreiber)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Uniqa, Österreichische Post, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Zumtobel, Wienerberger, Porr, DO&CO, Erste Group, voestalpine, VIG, UBM, Frequentis, Strabag, AT&S, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Andritz, Polytec Group, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Commerzbank, Fresenius Medical Care, RWE.


    Random Partner

    Do&Co
    Als Österreichisches, börsennotiertes Unternehmen mit den drei Geschäftsbereichen Airline Catering, internationales Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel bieten wir Gourmet Entertainment auf der ganzen Welt. Wir betreiben 32 Locations in 12 Ländern auf 3 Kontinenten, um die höchsten Standards im Produkt- sowie Service-Bereich umsetzen zu können.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Autor
    Markus Schuller
    Panthera Solutions, http://www.panthera.mc


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      Star der Stunde: RHI Magnesita 0.72%, Rutsch der Stunde: Addiko Bank -4.58%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: OMV(2), Österreichische Post(1), Uniqa(1), Strabag(1), VIG(1), Verbund(1)
      BSN MA-Event CPI Europe AG
      BSN Vola-Event Commerzbank
      #gabb #2061

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1111: Turnaround Tuesday Effekt bringt erneut sehr positiven ATX mit AT&S vorne, potenzieller Big Deal der RBI

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Ray K. Metzker
      City Lux
      2025
      Ludion Publishers

      Olga Ignatovich
      In the Shadow of the Big Brother
      2025
      Arthur Bondar Collection WWII

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Matteo Girola
      Viewfinders
      2025
      Studiofaganel

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published