Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Die Rohstoffsituation begünstigt das Wirtschaftswachstum nachhaltig (Wolfgang Matejka)

15.08.2013

Rückenwind von der Basis

Energie und Rohstoffe sind die Basis unserer Wirtschaften. Darauf aufbauend sind Dienstleistungen als immer wichtigere Bestandteile unserer Ökonomien entstanden. Heutzutage bilden Diese den Schwerpunkt sogenannter „etablierter“ Wirtschaftsräume. Doch die Basis ist nach wie vor da und wirkt im Hintergrund weit stärker als wir denken.

Energie ist so eine „Basis“. Beispielsweise ist Schiefer-Gas mittlerweile fast jedem ein Begriff. Ob ökologisch oder nicht, kurzlebig oder nicht, diese billigen Gasvorkommen treiben die USA gerade in eine völlig unerwartete Sonderkonjunktur hinein. Unsere Freunde über dem Atlantik sind dadurch Energieexporteur, wieder unangefochten größte Wirtschaftsmacht und zu allem Hohn noch kyoto-sauber geworden. Die dortigen Unternehmen profitieren vom billigen Energieträger Schiefer-Gas in mittlerweile globalem Maßstab.

Auch die Rohstoffsituation begünstigt mittlerweile das Wirtschaftswachstum nachhaltig. Hatten noch vor einigen Monaten die Rohstofflieferanten die Preisnase voran und konnten mit hohen Lieferpreisen ihre Positionen festigen – das demografische Schlagwort vom Rohstoff den wir immer wieder und mehr brauchen – so hat sich deren Auftreten mittlerweile ziemlich kalmiert. Die Preise fallen und das scheinbar nachhaltig. Man ist mittlerweile mit Weniger auch zufrieden. Die verarbeitende Industrie freut es. Die Jahre des Zähneknirschens bei den Preisverhandlungen sind einmal vorbei.

Es gibt zwar Industrien die an diesen Entwicklungen nicht so ganz happy sind, Versorger oder Minenbetreiber singen ein immer lauteres Lied davon, aber die Richtung ist vorgegeben: Wachstum, und das schnell.

So ist es in den USA mittlerweile gelungen den Gas-Überfluss zu kanalisieren. Die Pipelines waren davor nicht auf die Unmengen an Schiefer-Gas eingestellt. Die Lagerbestände von Gas aber auch von Öl spielten jahrelang verrückt. Auch wir erkannten dies an der sicher zum Teil politisch motivierten, aber in zunehmendem Masse dem „Gasumstand „ geschuldeten, Diskrepanz zwischen Crude-Oil- und Brent-Oil-Preisen. Die lagen um bis zu 15% auseinander. Heute sind es weniger als 3%.

Oder wenn immer mehr Produkte aus Erdgas als Basisrohstoff gefertigt werden. Wenn Energiepreise nicht mehr die dominierende Rolle spielen. Wenn der Rohstoffeinkauf parallel zu Produktion verläuft und nicht ganze Heerscharen an Rohstoff-Prognostikern verbraucht die günstige Einkaufsmöglichkeiten suchen, um die Profitabilität überhaupt gewährleisten zu können. Genauso wie Autohersteller mittlerweile Erdgas als einzigen ernstzunehmenden, bzw. sogar überlegenen Kraftstoffträger bezeichnen und wie wild an Motoren und Versorgungsinfrastruktur arbeiten. Die produzierende Industrie freut es weil sie sich mehr auf ihre Produkte konzentrieren können. Und uns Konsumenten auch.

Unsere Welt wird nicht nur billiger werden, wir werden uns auch mit Flexibilität und dem daraus folgenden Wachstum weiterentwickeln. Haben wir immer gemacht. Jetzt geht es halt schneller.

 

(Von: Wolfgang Matejka, Bilder von Wolfgang HIER)



Bildnachweis

1. Aktienkurse schaun (Julie Böhm, Painting by Natasha Kudashkina)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: DO&CO , FACC , AT&S , Wienerberger , EVN , Evotec , OMV , AMS .


Random Partner

Red Hat
Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, folgt einem von der Community angetriebenen Ansatz bei der Entwicklung hochperformanter Cloud-, Linux-, Middleware-, Storage- und Virtualisierungstechnologien. Als zentrale Vermittlungsinstanz in einem weltweiten Netzwerk von Unternehmen, Partnern und der Open-Source-Community fördert Red Hat den Aufbau von Technologien.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3306 -0.08% 23:45:09 (3309 0.20% 20.07.)
DAX 12544 -0.14% 23:45:09 (12561 -0.98% 20.07.)
Dow 25072 0.06% 23:45:09 (25058 -0.03% 20.07.)
Nikkei 22610 -0.39% 23:45:09 (22698 -0.29% 20.07.)
Gold 1232 0.21% 22:58:04 (1229 1.01% 20.07.)
Bitcoin 7337 -1.52% 11:35:28 (7450 0.87% 20.07.)

Featured Partner Video

Zeitreise: 50 Jahre russische Gaslieferungen nach Österreich

Vor 50 Jahren, am 1. Juni 1968, unterzeichneten das sowjetische Unternehmen Sojusneftexport (die heutige Gazprom Export) und die Österreichische Mineralölverwaltung (ÖMV) einen Vertr...


Magazine / #gabb aktuell


Geschäftsberichte

Die Rohstoffsituation begünstigt das Wirtschaftswachstum nachhaltig (Wolfgang Matejka)


15.08.2013

Rückenwind von der Basis

Energie und Rohstoffe sind die Basis unserer Wirtschaften. Darauf aufbauend sind Dienstleistungen als immer wichtigere Bestandteile unserer Ökonomien entstanden. Heutzutage bilden Diese den Schwerpunkt sogenannter „etablierter“ Wirtschaftsräume. Doch die Basis ist nach wie vor da und wirkt im Hintergrund weit stärker als wir denken.

Energie ist so eine „Basis“. Beispielsweise ist Schiefer-Gas mittlerweile fast jedem ein Begriff. Ob ökologisch oder nicht, kurzlebig oder nicht, diese billigen Gasvorkommen treiben die USA gerade in eine völlig unerwartete Sonderkonjunktur hinein. Unsere Freunde über dem Atlantik sind dadurch Energieexporteur, wieder unangefochten größte Wirtschaftsmacht und zu allem Hohn noch kyoto-sauber geworden. Die dortigen Unternehmen profitieren vom billigen Energieträger Schiefer-Gas in mittlerweile globalem Maßstab.

Auch die Rohstoffsituation begünstigt mittlerweile das Wirtschaftswachstum nachhaltig. Hatten noch vor einigen Monaten die Rohstofflieferanten die Preisnase voran und konnten mit hohen Lieferpreisen ihre Positionen festigen – das demografische Schlagwort vom Rohstoff den wir immer wieder und mehr brauchen – so hat sich deren Auftreten mittlerweile ziemlich kalmiert. Die Preise fallen und das scheinbar nachhaltig. Man ist mittlerweile mit Weniger auch zufrieden. Die verarbeitende Industrie freut es. Die Jahre des Zähneknirschens bei den Preisverhandlungen sind einmal vorbei.

Es gibt zwar Industrien die an diesen Entwicklungen nicht so ganz happy sind, Versorger oder Minenbetreiber singen ein immer lauteres Lied davon, aber die Richtung ist vorgegeben: Wachstum, und das schnell.

So ist es in den USA mittlerweile gelungen den Gas-Überfluss zu kanalisieren. Die Pipelines waren davor nicht auf die Unmengen an Schiefer-Gas eingestellt. Die Lagerbestände von Gas aber auch von Öl spielten jahrelang verrückt. Auch wir erkannten dies an der sicher zum Teil politisch motivierten, aber in zunehmendem Masse dem „Gasumstand „ geschuldeten, Diskrepanz zwischen Crude-Oil- und Brent-Oil-Preisen. Die lagen um bis zu 15% auseinander. Heute sind es weniger als 3%.

Oder wenn immer mehr Produkte aus Erdgas als Basisrohstoff gefertigt werden. Wenn Energiepreise nicht mehr die dominierende Rolle spielen. Wenn der Rohstoffeinkauf parallel zu Produktion verläuft und nicht ganze Heerscharen an Rohstoff-Prognostikern verbraucht die günstige Einkaufsmöglichkeiten suchen, um die Profitabilität überhaupt gewährleisten zu können. Genauso wie Autohersteller mittlerweile Erdgas als einzigen ernstzunehmenden, bzw. sogar überlegenen Kraftstoffträger bezeichnen und wie wild an Motoren und Versorgungsinfrastruktur arbeiten. Die produzierende Industrie freut es weil sie sich mehr auf ihre Produkte konzentrieren können. Und uns Konsumenten auch.

Unsere Welt wird nicht nur billiger werden, wir werden uns auch mit Flexibilität und dem daraus folgenden Wachstum weiterentwickeln. Haben wir immer gemacht. Jetzt geht es halt schneller.

 

(Von: Wolfgang Matejka, Bilder von Wolfgang HIER)



Bildnachweis

1. Aktienkurse schaun (Julie Böhm, Painting by Natasha Kudashkina)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: DO&CO , FACC , AT&S , Wienerberger , EVN , Evotec , OMV , AMS .


Random Partner

Red Hat
Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, folgt einem von der Community angetriebenen Ansatz bei der Entwicklung hochperformanter Cloud-, Linux-, Middleware-, Storage- und Virtualisierungstechnologien. Als zentrale Vermittlungsinstanz in einem weltweiten Netzwerk von Unternehmen, Partnern und der Open-Source-Community fördert Red Hat den Aufbau von Technologien.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3306 -0.08% 23:45:09 (3309 0.20% 20.07.)
DAX 12544 -0.14% 23:45:09 (12561 -0.98% 20.07.)
Dow 25072 0.06% 23:45:09 (25058 -0.03% 20.07.)
Nikkei 22610 -0.39% 23:45:09 (22698 -0.29% 20.07.)
Gold 1232 0.21% 22:58:04 (1229 1.01% 20.07.)
Bitcoin 7337 -1.52% 11:35:28 (7450 0.87% 20.07.)

Featured Partner Video

Zeitreise: 50 Jahre russische Gaslieferungen nach Österreich

Vor 50 Jahren, am 1. Juni 1968, unterzeichneten das sowjetische Unternehmen Sojusneftexport (die heutige Gazprom Export) und die Österreichische Mineralölverwaltung (ÖMV) einen Vertr...


Magazine / #gabb aktuell


Geschäftsberichte