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Gorges‘ Corner: Das war„WWE Payback 2013“

Magazine aktuell


#gabb aktuell



17.06.2013, 5906 Zeichen

Hallo und herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Gorges‘ Corner 

Am vergangenen Sonntag fand in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mit „WWE Payback 2013“ ein weiterer WWE-PPV statt. Nachfolgend findet ihr meine Bewertung:

Wade Barrett vs. The Miz vs. Curtis Axel – WWE Intercontinental Championship

Guter Start in den PPV. Man hatte den Eindruck, dass die Fans in der Allstate Arena zunächst nicht so viel mit dieser Paarung anfangen konnten. Im Verlaufe des Matches wurden die Zuschauer dann aber „warm“ mit der Begegnung, denn die Protagonisten lieferten auch ein gutes Match mit schneller „action“ ab. Axel deutete dabei in der ein- oder anderen Situation an, dass die Fußstapfen seines berühmten Vaters zwar sehr groß sind, Axel jedoch über ein ebenso großen Potential verfügt. Das Finish mit dem Pin von Axel an Barrett, während sich dieser im „Figure Four Leglock“ von The Miz befand, wirkte sehr innovativ und gefiel mir entsprechend gut. Axel könnte den WWE Intercontinental Title nun aufwerten, denn bei WWE hat man wohl noch einiges mit ihm vor.

Rating: 8.0/10.0

 

Kaitlyn © vs. AJ Lee – WWE Divas Championship

Dies war das schlechteste Match des Abends, aber trotzdem hatte der Kampf gute Momente. Meines Erachtens fiel die Kampfzeit mit knapp 10 Minuten etwas zu lange für diese beiden Divas aus. Gut gefielen mir dagegen die sehr kreativen Aufgabegriffe von AJ Lee und die Mimik der Herausforderin. Der Titelgewinn von AJ Lee war zu erwarten gewesen und aufgrund ihrer Leistungen in den vergangenen Monaten, auch ausserhalb des Ringes, ist dieser absolut nachvollziehbar.

Rating: 6.0/10.0

 

Dean Ambrose © vs. Kane – WWE United States Championship

Das Match war okay, aber zu mehr reichte es nicht. Ambrose überzeugte zwar einmal mehr mit seinem schauspielerischen Talent, aber irgendwie stimmte die „chemie“ zwischen diesen beiden Wrestlern nicht so ganz. Es gibt diese Begegnungen, ohne dass den Beteiligten allzu große Vorwürfe zu machen sind. Zudem gab es leider nur ein „Countout“-Finish, was für einen PPV immer unwürdig ist.

Rating: 6.5/10.0

 

Dolph Ziggler © vs. Alberto Del Rio – World Heavyweight Championship

Das erste der drei Hauptmatches wusste sogleich zu überzeugen. Ziggler war dessen Pause nicht wirklich anzumerken, wenngleich die „Gehirnerschütterung“ ein wesentlicher Storyline-Faktor in diesem Match werden sollte. Mir gefiel, wie die beiden Worker immer wieder mit gezielten Aktionen an den Kopf von Ziggler für ausreichend Dramatik sorgten. Meines Erachtens sollte beiden Wrestler der „M.V.P.“-Status für den Abend gehören. Ziggler verkaufte die Aktionen von ADR sehr gut und Del Rio ließ seine Tritte an den Kopf des Champions immer sehr authentisch aussehen. Zudem gab es in diesem Match ein klares Finish. Zwar hatte es Del Rio bei den Buchmachern weit nach oben geschafft, trotzdem überraschte mich der Titelwechsel. Schließlich hätte man Ziggler den Titel während dessen Zwangspause auch abnehmen können. Allerdings ist das aktuelle Szenario bestens geeignet, um Ziggler als Publikumsfavoriten und Del Rio wieder als Bösewicht darstellen zu können. Großes Kino, tolles Match!

Rating: 9.0/10.0

 

Chris Jericho vs. CM Punk

Dieses Match war erwartungsgemäß das Highlight für die Fans in der Allstate Arena. Schließlich kehrte ihr „Lokalheld“ CM Punk nach einer mehrwöchigen Pause zu WWE zurück. Im ersten Moment war ich etwas erschrocken, da Punk den Eindruck vermittelte, nicht ganz auf der Höhe zu sein. Zwar ist mir durchaus klar, dass es bis zu einem gewissen Grad zu seinem Schauspiel dazugehörte, jedoch schien er körperlich ganz und gar nicht fit zu sein. Das Match enttäuschte mich dann auch etwas, was vielleicht daran liegt, dass man von Y2J stets herausragende Leistungen erwartet. Zwar erhielten die Worker mit mehr als 21 Minuten ausreichend Zeit, doch insbesondere der Anfang des Kampfes konnte ganz und gar nicht überzeugen. Im Verlaufe des Matches wurde aber die Qualität erfolgreich gesteigert und nach einigen „Nearfalls“ erhielt Punk den standesgemäßen Erfolg. Wie es für beide Wrestler in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht, wird mehr als interessant zu beobachten sein. WWE RAW dürfte diesbezüglich heute bereits erste Antworten liefern.

Rating: 9.ß/10.0

 

Seth Rollins & Roman Reigns © vs. Daniel Bryan & Randy Orton

Dies war ein guter Kampf zwischen den beiden Hauptmatches und damit an einer äußerst schwierigen Position der PPV-Card. Der Fokus des Matches war auf Daniel Bryan gerichtet und so gehörte es zur Geschichte des Matches, dass die Zusammenarbeit mit Randy Orton in den entscheidenden Momenten micht funktionieren wollte und zur Niederlage führte. Dies ist im Hinblick auf kommende PPVs äußerst interessant, da für Bryan ein WWE Title Match gegen John Cena im Gespräch war. Kommt es jetzt erstmal zu einem Einzelmatch zwischen Bryan und Orton? Und wann kommt es endlich zum Heelturn von Orton?

Rating: 8.0/10.0

 

John Cena © vs. Ryback – 3 Stages of Hell Match for the WWE Championship

Dies war ein würdiger Abschluss dieses PPVs. Allerdings wurde auch in diesem Match zu Beginn viel „verschenkt“. Das Lumberjack Match kam erst so richtig auf Touren, als sich Cena zu einem waghalsigen Sprung nach ausserhalb des Ringes hinreißen ließ. Dass Ryback den ersten Fall für sich entscheiden durfte, war im Vorfeld zu erwarten gewesen. Das Tables Match gefiel mir schon deutlich besser, da die Intensität immer mehr gesteigert werden konnte. Ryback bewies einmal mehr seine ungemeine Kraft, als er die Ringtreppe mehrmals durch den Ring beförderte. Cena nahm in diesem Match den ein- oder anderen schwierigen Sturz hin und musste so z.B. durch das Kommentatorenpult. Beim Brawl um den Krankenwagen wurde dieser dann nach und nach auseinander genommen. Der Sturz von Ryback durch das Wagendach kam zwar nicht mehr wirklich überraschend, war aber trotzdem gut für ein würdiges und schönes PPV-Ende. Beide Wrestler benötigen nun neue Gegner.

Rating: 9.0/10.0

 



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