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12.03.2013, 2193 Zeichen

(Von: Tim Schaefer ) New York, Dienstag, 12. März 2013

Ich traf Robert Shiller (66), den weltweit bekannten Ökonomieprofessor von der Yale University. Wir plauderten lange. Er ist ein ausgesprochen netter Wissenschaftler. Sehen Sie mein Foto von Shiller unter http://finanzmarktfoto.at/page/pic/3770.

Shiller hat den Case-Shiller-Immobilienindex mitentwickelt, der den Häusermarkt in den USA abbildet. Der Ökonom kreierte das Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis, das die Ergebnisentwicklung auf Sicht von zehn Jahren abbildet, um Tiefen und Höhen im Markt auszugleichen. Seine weitere Steckenpferde sind Bahavioral Economics, Moral und statistische Methoden. Er spricht fließend Deutsch. Seine Bücher werden in bis zu 15 Sprachen übersetzt.

Für die Finanzzeitung „Euro am Sonntag“ interviewte ich den Experten.

Seine Kernaussagen sind:

1. Aktien sind recht teuer, aber gut

Aktien sind noch immer attraktiv. Aber sie sind schon ordentlich gestiegen. Er warnt vor Unsicherheiten an der Börse. Weil es zu Aktien gegenwärtig keine Alternative gibt, kann man seiner Meinung nach Aktien noch immer kaufen. Aber Anleger sollten vorsichtig sein, rät er. Die ganz großen Kursanstiege seien nicht mehr zu erwarten. Die lägen hinter uns.

2. Immobilien sind als Anlage nicht rentabel

Häuser bringen im langen Schnitt so gut wie keine Rendite nach Abzug der Inflation, sagt er. Das liege am Erhaltungsaufwand. Ein Objekt müsse ständig saniert, repariert werden. Diese Kosten würden oftmals von den Immobilienliebhabern übersehen. Trotzdem rät der Professor zum Hauskauf, wenn es einem am Herzen liegt. Er besitzt selbst zwei Häuser, darunter ist ein Sommerhaus.

3. Eine Immobilienblase ist möglicherweise am Entstehen

Eine Blase sei womöglich im Häusermarkt in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und Nordeuropa am Entstehen, sagt er. Grundsätzlich rät er zur Vorsicht.

4. Goldübertreibung

Den Goldpreis sieht er nach einer fulminanten 12-Jahres-Rallye möglicherweise in einer Übertreibungsphase. Jedenfalls gebe es Anzeichen dafür. Immer wenn mehrere „Geschichten“ um ein Asset entstünden, sogenannte „Storys“ wie "die große Schwäche der Weltökonomie", sei dies ein Indiz, dass eine Blase dahinter stehen könnte.





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    Was Robert Shiller zum Häusermarkt, Aktien, Gold sagt (Tim Schaefer)


    12.03.2013, 2193 Zeichen

    (Von: Tim Schaefer ) New York, Dienstag, 12. März 2013

    Ich traf Robert Shiller (66), den weltweit bekannten Ökonomieprofessor von der Yale University. Wir plauderten lange. Er ist ein ausgesprochen netter Wissenschaftler. Sehen Sie mein Foto von Shiller unter http://finanzmarktfoto.at/page/pic/3770.

    Shiller hat den Case-Shiller-Immobilienindex mitentwickelt, der den Häusermarkt in den USA abbildet. Der Ökonom kreierte das Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis, das die Ergebnisentwicklung auf Sicht von zehn Jahren abbildet, um Tiefen und Höhen im Markt auszugleichen. Seine weitere Steckenpferde sind Bahavioral Economics, Moral und statistische Methoden. Er spricht fließend Deutsch. Seine Bücher werden in bis zu 15 Sprachen übersetzt.

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