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19.12.2012, 2654 Zeichen

Fast 30 Prozent hat der DAX in diesem Jahr bisher zugelegt – die Privatanleger aber haben die Hausse bisher leider weitgehend verpasst. Am besten lässt sich das an den Absatzzahlen der Investmentfonds ablesen: Rentenfonds verkaufen sich wie verrückt, Aktienfonds werden dagegen abgestoßen.

In den ersten zehn Monaten haben die Anleger für 6,6 Milliarden Euro mehr Aktienfondsanteile verkauft als gekauft. Dagegen haben sie ihren Bestand an Rentenfonds um sage und schreibe 24,1 Milliarden Euro aufgestockt. Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, wenn Anleger in den Rückspiegel schauen und am liebsten das kaufen, was in der Vergangenheit am besten gelaufen ist. Und das waren, betrachtet man die Entwicklung der letzten fünf Jahre, nun einmal ganz klar Anleihen. Aber bei den inzwischen erreichten Mini-Renditen für sichere Bonds von 0,5 bis zwei Prozent muss man sich schon fragen, was die Sparer, die jetzt Rentenfonds erwerben, noch in diese Spezies treibt.

Wenn alles gut geht für sie, werden die Zinsen noch ein oder zwei Jahre so tief bleiben wie jetzt, so dass die Anleihen in den Fonds in der Zeit keine Kursverluste erleiden und wenigstens den Kupon von ein oder zwei Prozent pro Jahr verdienen. Sobald aber die Nullzinspolitik und die Staatsanleihenkäufe der Notenbanken enden, wird es bei den so arg manipulierten Bondrenditen kein Halten mehr geben. Sie werden nach oben schiessen, und die Kurse spiegelverkehrt nach unten rauschen. Und mit ihnen die Preise der Rentenfondsanteile. Wer sich also jetzt noch Rentenfonds ins Depot legt, geht kein geringes Risiko ein. Und das, obwohl Rentenfondsanleger ja genau das Gegenteil suchen: Sicherheit.

Vermutlich werden die Aktienkurse erst noch viel höher laufen müssen, damit die Anleger Aktienfonds und Direktanlagen in Dividendenpapieren wiederentdecken. Schade. Denn die Rahmenbedingungen sprechen dafür, nicht so lange zu warten. Die Weltwirtschaft befindet sich ganz offensichtlich am Beginn eines neues Aufschwungs, angeführt von China und den USA, und die Zinsen sind so lächerlich niedrig, dass Großanleger gar nicht mehr anders können, als ihren Aktienanteil auszuweiten. Bessere Konjunktur plus tiefe Zinsen waren jedoch schon immer die stärksten Antriebsmotoren an den Aktienmärkten.

Wenn dann noch wie jetzt Dividendenrenditen hinzukommen, die deutlich über den Zinsen sicherer Anleihen liegen, ist das Feld für Aktien- und Aktienfondsanleger eigentlich bereitet. Hoffentlich bestellen sie es wenigstens 2013. Damit sie in einigen Jahren eine voraussichtlich sehr viel bessere Ernte einfahren können als mit Anleihen und Rentenfonds.

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    19.12.2012, 2654 Zeichen

    Fast 30 Prozent hat der DAX in diesem Jahr bisher zugelegt – die Privatanleger aber haben die Hausse bisher leider weitgehend verpasst. Am besten lässt sich das an den Absatzzahlen der Investmentfonds ablesen: Rentenfonds verkaufen sich wie verrückt, Aktienfonds werden dagegen abgestoßen.

    In den ersten zehn Monaten haben die Anleger für 6,6 Milliarden Euro mehr Aktienfondsanteile verkauft als gekauft. Dagegen haben sie ihren Bestand an Rentenfonds um sage und schreibe 24,1 Milliarden Euro aufgestockt. Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, wenn Anleger in den Rückspiegel schauen und am liebsten das kaufen, was in der Vergangenheit am besten gelaufen ist. Und das waren, betrachtet man die Entwicklung der letzten fünf Jahre, nun einmal ganz klar Anleihen. Aber bei den inzwischen erreichten Mini-Renditen für sichere Bonds von 0,5 bis zwei Prozent muss man sich schon fragen, was die Sparer, die jetzt Rentenfonds erwerben, noch in diese Spezies treibt.

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