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13.09.2012, 2041 Zeichen

(Von: Wolfgang Matejka)

Dekursive Intelligenz

Das Rennen um das kleinste Kurzzeitgedächtnis in Kombination mit dem größten Portfolio hat wieder eine neue Wende genommen. Jetzt hört und liest man allerorten, dass man ja schon immer von steigenden Aktienmärkten gesprochen und geschrieben hatte und beeilt sich, quasi rückwirkend, statistisch zu argumentieren warum das alles schon längst investiert wurde und nun mit Freude und weiterer Performanceerwartung der Anstieg der Märkte begleitet wurde.

Das Augenzwinkern fällt leicht. Ist schon klar, dass mit solchen Ansagen auch ein möglicher späterer Gesichtsverlust abgesichert werden soll, aber bei manchen Marktschreiern fällt die Kehrtwende ganz gewaltig auf. Aus Jahrhundertbären werden plötzlich diejenigen, die schon immer bullish waren. Und damit kommt zum aktuellen „Pain Trade“ noch ein gehörig Maß an Zynismus in der Marktkommunikation. Das Hinunterschlucken fällt manch Einem da schon glaubwürdig schwer.

Der „Pain Trade“, jene Kauforder, die deswegen dem Investor weh tut, weil er glaubt diese nahe von Höchstkursen tätigen zu müssen, in einem wirtschaftlichen Umfeld das ziemlich unsicher zu sein scheint, zusätzlich eindeutig von einem politischen Börsenumfeld dominiert zu sein, unter permanenter Gefahr, doch am Höchst wieder gekauft und nicht verkauft zu haben und dies nur deswegen weil er entweder keine Aktien hat, diese aber zum Nachweis spätestens am Jahresultimo braucht oder er massiv hinter der Entwicklung seiner Vergleichsmärkte liegt und er aufgeben musste diese durch Cashhaltung im Kursverfall zu schlagen, oder weil er vielleicht doch meint, 10-Jahreszinsen von 1,5% sind auf Dauer zu wenig.

Passt irgendwie dazu, dass die zyklischsten Teilnehmer am Kapitalmarkt lt. einer Analyse eines mittlerweile englischen Wertpapierhauses in folgender Reihenfolge bestehen: Ökonomen, Journalisten, Analysten. Die Investoren kommen da nicht vor.

Um Ihre Leiden zu beseitigen sollten Sie anfangen Golf zu spielen.

Aber ich spiele doch regelmäßig Golf.

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Aktien auf dem Radar:Semperit, Mayr-Melnhof, CPI Europe AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Österreichische Post, Wienerberger, FACC, Bajaj Mobility AG, Rosgix, Uniqa, AT&S, CA Immo, Flughafen Wien, Frequentis, Lenzing, Marinomed Biotech, Palfinger, VIG, Wolford, Wolftank-Adisa, Erste Group, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, DO&CO, Amag, EVN, Telekom Austria, DAX, Fresenius Medical Care.


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    1930
    Librairie Gallimard

    Pain Trades sind jetzt unvermeidbar (Wolfgang Matejka)


    13.09.2012, 2041 Zeichen

    (Von: Wolfgang Matejka)

    Dekursive Intelligenz

    Das Rennen um das kleinste Kurzzeitgedächtnis in Kombination mit dem größten Portfolio hat wieder eine neue Wende genommen. Jetzt hört und liest man allerorten, dass man ja schon immer von steigenden Aktienmärkten gesprochen und geschrieben hatte und beeilt sich, quasi rückwirkend, statistisch zu argumentieren warum das alles schon längst investiert wurde und nun mit Freude und weiterer Performanceerwartung der Anstieg der Märkte begleitet wurde.

    Das Augenzwinkern fällt leicht. Ist schon klar, dass mit solchen Ansagen auch ein möglicher späterer Gesichtsverlust abgesichert werden soll, aber bei manchen Marktschreiern fällt die Kehrtwende ganz gewaltig auf. Aus Jahrhundertbären werden plötzlich diejenigen, die schon immer bullish waren. Und damit kommt zum aktuellen „Pain Trade“ noch ein gehörig Maß an Zynismus in der Marktkommunikation. Das Hinunterschlucken fällt manch Einem da schon glaubwürdig schwer.

    Der „Pain Trade“, jene Kauforder, die deswegen dem Investor weh tut, weil er glaubt diese nahe von Höchstkursen tätigen zu müssen, in einem wirtschaftlichen Umfeld das ziemlich unsicher zu sein scheint, zusätzlich eindeutig von einem politischen Börsenumfeld dominiert zu sein, unter permanenter Gefahr, doch am Höchst wieder gekauft und nicht verkauft zu haben und dies nur deswegen weil er entweder keine Aktien hat, diese aber zum Nachweis spätestens am Jahresultimo braucht oder er massiv hinter der Entwicklung seiner Vergleichsmärkte liegt und er aufgeben musste diese durch Cashhaltung im Kursverfall zu schlagen, oder weil er vielleicht doch meint, 10-Jahreszinsen von 1,5% sind auf Dauer zu wenig.

    Passt irgendwie dazu, dass die zyklischsten Teilnehmer am Kapitalmarkt lt. einer Analyse eines mittlerweile englischen Wertpapierhauses in folgender Reihenfolge bestehen: Ökonomen, Journalisten, Analysten. Die Investoren kommen da nicht vor.

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