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Corporate America wird enttäuschen, Vorsicht beim Dow (Markus Koch)

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15.07.2012, 2544 Zeichen

Die Rally der Glückseligen kann den Dow Jones Index noch auf über 14.000 Punkten treiben. Ab Mitte/Ende August, mit dem erneuten Start der Warnungssaison von Corporate Amerika, dürfte der Aktienmarkt sein vorläufiges Hoch erreichen.
Dass die Unternehmen im S&P 500 Index im zweiten Quartal im Bestfall 0% Ertragswachstum erreichen, ist an der Wall Street bekannt und somit kein Big Deal. Jedoch soll das Wachstum im dritten Quartal wieder bei 3% und im vierten Quartal bei 17% liegen. Doch dieser Traum wird wie eine Seifenblase platzen.

In den nächsten drei Wochen melden rund 77% der Unternehmen Quartalszahlen. Schon jetzt sehen wir die meisten Ertragswarnungen seit dem Kollaps von Lehman Brothers. Die Gewinne leiden unter dem festen Dollar, sinkenden Margen und dem global langsameren Wachstum. Was Amerika betrifft, soll das BIP im zweiten Quartal nur noch um 1,3% wachsen.

Selbst wenn sich die Lage stabilisieren sollte, stellt sich die Frage, woher das rasante Gewinn- und Umsatzwachstum im vierten Quartal kommen soll? Ein massiven QE3 blieb bisher aus, und mit dem nahenden Wahlkampf, wird die Unsicherheit im Herbst zunehmen. Bleibt zu hoffen, dass das „Fiscal Cliff” (automatische staatliche Einsparungen und Steueranhebungen), das Anfang 2013 in Kraft treten soll, wirklich auf den Frühling verschoben wird.
Foto: Die Rally der Glückseeligen kann den Dow Jones Index noch auf über 14.000 Punkten treiben. Ab Mitte/Ende August, mit dem erneuten Start der Warnungssaison von Corporate Amerika, dürfte der Aktienmarkt sein vorläufiges Hoch erreichen.
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Dass die Unternehmen im S&P 500 Index im zweiten Quartal im Bestfall 0% Ertragswachstum erreichen, ist an der Wall Street bekannt und somit kein Big Deal. Jedoch soll das Wachstum im dritten Quartal wieder bei 3% und im vierten Quartal bei 17% liegen. Doch dieser Traum wird wie eine Seifenblase platzen. <br>
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In den nächsten drei Wochen melden rund 77% der Unternehmen Quartalszahlen. Schon jetzt sehen wir die meisten Ertragswarnungen seit dem Kollaps von Lehman Brothers. Die Gewinne leiden unter dem festen Dollar, sinkenden Margen und dem global langsameren Wachstum. Was Amerika betrifft, soll das BIP im zweiten Quartal nur noch um 1,3% wachsen. <br>
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Selbst wenn sich die Lage stabilisieren sollte, stellt sich die Frage, woher das rasante Gewinn- und Umsatzwachstum im vierten Quartal kommen soll? Ein massiven QE3 blieb bisher aus, und mit dem nahenden Wahlkampf, wird die Unsicherheit im Herbst zunehmen. Bleibt zu hoffen, dass das „Fiscal Cliff” (automatische staatliche Einsparungen und Steueranhebungen), das Anfang 2013 in Kraft treten soll, wirklich auf den Frühling verschoben wird.
(mit freundlicher Genehmigung von Markus Koch, Kapitalmarktexperte - http://www.facebook.com/markus.koch.ntv)



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