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Buddy-Blog: Bettel-, Geldwechsel-, Beschmutzer-, Supermarkt-, Hochhebe-, Drängel- und Blumentrick (Patricia Kleinwächter)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



19.06.2012, 4649 Zeichen

(Autor: Patricia Kleinwächterwww.femfinanz.at)

Public Viewing: Mehr Sicherheit beim gemeinsamen Schauen und Feiern

Wer zum Public Viewing oder zu anderen Großveranstaltungen geht, sollte sich in Acht nehmen, denn auch Diebe und Betrüger suchen bewusst Menschenansammlungen auf. Die Polizei gibt Tipps, wie sich der Einzelne schützen kann.

Egal, ob bei Konzerten, Sportveranstaltungen oder bei öffentlichen Liveübertragungen von Ereignissen auf Großleinwänden im Freien, auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche große Veranstaltungen. Doch so mancher interessiert sich weniger für den eigentlichen Grund des Events, sondern hat es auf Wertsachen und Geld der anderen Besucher abgesehen. Es gibt allerdings Verhaltensregeln, die das Risiko, bestohlen zu werden, verringern.

In einer Menschenmenge haben es Gauner leichter, unbemerkt an Geldbörsen, Handys und Schmuck zu kommen. Die Polizei rät daher den Besuchern eines großen Events, aber auch von viel frequentierten öffentlichen Verkehrsmitteln, Kaufhäusern und Einkaufszentren, möglichst wenige Wertgegenstände wie Schmuck mitzunehmen.

Wohin mit Geld und Wertsachen?

Am besten ist es, Geld, Zahlungskarten und Handys möglichst getrennt am Körper, beispielsweise in einem Brustbeutel oder in einer Gürteltasche, zu tragen. Die Taschen sollten dabei mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Werden Rucksäcke mitgeführt, sollten diese stets geschlossen werden.

Beim Bezahlen mit der Geldkarte ist es wichtig, dass bei der Pin-Eingabe keiner die eingetippten Zahlen erkennen kann. Zudem sollte stets geprüft werden, ob der Verkäufer einem die eigene Karte zurückgegeben hat, da bereits viele Gauner so in den Besitz von Geldkarten gekommen sind und dann das jeweilige Konto geplündert haben.

Augen auf und Tasche zu

Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie Tricks oder schlagen nach einem selbst verursachten Gedränge zu.

Auf Seite der Opfer sind überwiegend Frauen betroffen. Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Finessen bekannt:

Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder “in die Zange” genommen; beim Einsteigen stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

Der Drängel-Trick: In vollen Bussen oder Bahnen rückt ein Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm den Rücken zuwendet und so die Tasche “griffbereit” anbietet.

Der Stadtplan-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor oder bitten es – etwa auf Bahnhöfen – an einen ausgehängten Plan. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche.

Der Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Wenn das Opfer die Geldbörse zieht und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Während dieser beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.

Der Beschmutzer-Trick: Insbesondere nach einem Bankbesuch wird das Opfer “versehentlich” mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus der Bekleidungstasche.

Der Supermarkt-Trick: Im Supermarkt fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es danach sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.

Der Hochhebe-Trick: In einer Gaststätte behauptet jemand, das Gewicht des Opfers schätzen zu können. Beim Hochheben “zieht” er oder ein Komplize die Geldbörse.

Der Bettel-Trick: Kinder halten dem Opfer im Lokal ein Blatt Papier vor mit der Bitte um eine Spende. Oder sie tollen auf der Straße um das Opfer herum und betteln es an. Dabei nutzt einer die Ablenkung für den raschen Griff nach der Geldbörse oder in die Handtasche.

Der Blumen-Trick: Ein Fremder begrüßt das Opfer freundschaftlich, umarmt es oder steckt ihm eine Blume an. Während das Opfer verdutzt ist, verschwindet die Brieftasche.

Der Taschenträger-Trick: “Taschenträger” oder “-trägerinnen” spähen ältere Frauen beim Einkaufen aus und bieten ihnen scheinbar hilfsbereit an, den Einkauf nach Hause zu tragen. Dort eilen sie mit der Tasche die Treppe hinauf, während der ältere Mensch nicht so schnell hinterherkommt. Unterwegs nehmen sie die Geldbörse heraus, stellen die Tasche vor die Tür und kommen dem Opfer grüßend entgegen. Der Verlust wird erst später bemerkt.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Taschen- und Trickdiebstahl gibt es auf den Internetseiten der Polizei.

(Quellen: http://www.polizei-beratung.dehttp://www.bmi.gv.at/cms/praevention_neu/start.aspx)



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    (Autor: Patricia Kleinwächterwww.femfinanz.at)

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    Wer zum Public Viewing oder zu anderen Großveranstaltungen geht, sollte sich in Acht nehmen, denn auch Diebe und Betrüger suchen bewusst Menschenansammlungen auf. Die Polizei gibt Tipps, wie sich der Einzelne schützen kann.

    Egal, ob bei Konzerten, Sportveranstaltungen oder bei öffentlichen Liveübertragungen von Ereignissen auf Großleinwänden im Freien, auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche große Veranstaltungen. Doch so mancher interessiert sich weniger für den eigentlichen Grund des Events, sondern hat es auf Wertsachen und Geld der anderen Besucher abgesehen. Es gibt allerdings Verhaltensregeln, die das Risiko, bestohlen zu werden, verringern.

    In einer Menschenmenge haben es Gauner leichter, unbemerkt an Geldbörsen, Handys und Schmuck zu kommen. Die Polizei rät daher den Besuchern eines großen Events, aber auch von viel frequentierten öffentlichen Verkehrsmitteln, Kaufhäusern und Einkaufszentren, möglichst wenige Wertgegenstände wie Schmuck mitzunehmen.

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    Am besten ist es, Geld, Zahlungskarten und Handys möglichst getrennt am Körper, beispielsweise in einem Brustbeutel oder in einer Gürteltasche, zu tragen. Die Taschen sollten dabei mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Werden Rucksäcke mitgeführt, sollten diese stets geschlossen werden.

    Beim Bezahlen mit der Geldkarte ist es wichtig, dass bei der Pin-Eingabe keiner die eingetippten Zahlen erkennen kann. Zudem sollte stets geprüft werden, ob der Verkäufer einem die eigene Karte zurückgegeben hat, da bereits viele Gauner so in den Besitz von Geldkarten gekommen sind und dann das jeweilige Konto geplündert haben.

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    Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie Tricks oder schlagen nach einem selbst verursachten Gedränge zu.

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