BE100: Die ersten Fragen wurden heute versandt ... (Christian Drastil)
19.01.2010, 2787 Zeichen
Liebe BE100-Experten! Anbei unsere Fragen für Jänner
Sehr geehrte Damen und Herren!
Der Börse Express möchte sich bedanken, dass Sie bei unserem neuen Expertenforum "BE100" mitmachen. Wie in der Einladung avisiert, geht es für die einhundert BE100-Experten darum, Monat für Monat drei aktuelle Fragen "rund um den österreichischen Finanzmarkt" zu beantworten. Wie die exakte Zusammensetzung der BE100 aussieht, finden Sie unter http://www.boerse-express.com/be100 . Es ist ein sehr guter Mix.
Anbei gleich unsere drei Fragen für den Jänner. Wir bitten Sie, hinter der für Sie zutreffenden Antwortmöglichkeit jeweils ein X beizufügen und das Mail anschliessend zu retournieren. Je Frage ist auch ein Feld "Persönliche Anmerkungen: ..." vorgesehen. Hier können Sie, so Sie Zeit und Lust haben, ein zusätzliches Statement zur Frage abgeben. Wir werden diese Statements in die redaktionelle Zusammenfassung einfliessen lassen, aber anonymisiert. Wenn Ihre Anmerkung zitierbar ist, bitten wir Sie, einfach im Anschluss an Ihr Statement ein "(zitierbar)" anzuhängen.
FRAGE 1
Die Regierungspartei SPÖ möchte von den österreichischen Banken eine Solidarabgabe, die direkt ins Budget fliessen soll. Die Rede ist aktuell von 500 Mio. Euro im Jahr. Die erste Reaktion der ÖVP: Die Notenbank soll die Sinnhaftigkeit einer solchen Solidarabgabe prüfen. Was halten Sie von einer solchen Abgabe?
- Zu begrüssen
- Abzulehnen
- Zeitlich begrenzt sinnvoll, weil.....
Persönliche Anmerkungen:
FRAGE 2
Ein anderer internationaler Vorschlag ist die Einrichtung eines präventiven "Rettungsfonds", in den die Banken in guten Zeiten einzahlen. In Krisenzeiten kann dieser an Stelle des Staates einspringen. Wie gefällt Ihnen dieser Vorschlag?
- Zu begrüssen
- Abzulehnen
- Wird wegen Widerstand der Bankenlobby nicht umsetzbar sein
Persönliche Anmerkungen:
FRAGE 3
Etliche Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass es zur Bewältigung der im Zuge der Finanzkrise zusätzlich angehäuften Staatsschulden zu Steuererhöhungen auf breiter Front kommen könnte, bei einer Vermögenssteuer werde es nicht bleiben. Ihre Einschätzung?
- Bin ebenfalls der Meinung, parallel zur stärkeren Besteuerung von Kapital gehört allerdings der Faktor Arbeit entlastet
- Es gibt genug Alternativen zu Steuererhöhungen, wie etwa Bürokratiereform, Pensionsreform, etc., nur gehören diese endlich angepackt
- Glaube nicht, dass in dieser Regierungsperiode Steuererhöhungen stattfinden
Persönliche Anmerkungen:
Wir bitten um die Beantwortung der Jänner-Fragen bis Donnerstag,21. Jänner, und danken im Voraus für Ihre Zeit.
Der Börse Express wird die Antworten auswerten und redaktionell berichten. Persönlich zitiert werden Sie wie erwähnt nur, wenn Sie bei den freiwilligen "persönlichen Anmerkungen" ein (zitierbar) ergänzen.
Herzlichen Dank
Börse Express
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