20.03.2026, 2832 Zeichen
Der Führungswechsel bei Wheaton Precious Metals rückt näher. Bevor Haytham Hodaly Ende März offiziell den Chefposten übernimmt, setzt er ein deutliches Zeichen und stockt seine privaten Anteile auf. Dieser Schritt unterstreicht die Ambitionen des Streaming-Spezialisten in einem aktuell starken Marktumfeld für Edelmetalle.
Am 17. März erwarb Hodaly 5.000 Stammaktien an der Toronto Stock Exchange zu einem Preis von rund 190 Kanadischen Dollar pro Stück. Da er am 31. März Randy Smallwood an der Unternehmensspitze ablöst, werten Marktbeobachter den Zukauf als klares Signal für seine Überzeugung vom aktuellen Portfolio.
Das operative Fundament für diesen Wechsel ist solide. Im vergangenen Jahr übertraf Wheaton mit einer Produktion von knapp 690.000 Unzen Goldäquivalent die eigenen Erwartungen. Besonders das vierte Quartal 2025 stach heraus: Der Nettogewinn kletterte auf 558,3 Millionen US-Dollar, während sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelte. Diese Finanzstärke ermöglichte es dem Vorstand, die Quartalsdividende für 2026 um 18 Prozent auf 0,195 US-Dollar anzuheben.
Für das laufende Jahr strebt das Management ein deutliches Wachstum auf eine Spanne zwischen 860.000 und 940.000 Unzen an. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist der neue Silber-Stream aus der Antamina-Mine in Peru. Für diesen Deal leistet Wheaton eine Vorauszahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar. Ab April 2026 soll das Projekt erste Erträge liefern und den Weg zum langfristigen Ziel von 1,2 Millionen Unzen bis zum Jahr 2030 ebnen.
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Trotz der positiven operativen Nachrichten korrigierte die Aktie zuletzt deutlich und verlor auf Sicht von sieben Tagen gut 14 Prozent an Wert. Mit einem Schlusskurs von 105,10 Euro am Donnerstag notiert das Papier aktuell rund 26 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Monatsanfang.
Der April markiert für Wheaton einen operativen Wendepunkt. Mit dem Amtsantritt von Hodaly und dem Start des Antamina-Projekts müssen die ambitionierten Produktionsziele nun in die Tat umgesetzt werden. Die hohe Cash-Marge von zuletzt 3.941 US-Dollar pro Unze bietet dabei einen komfortablen Puffer, solange die Edelmetallpreise auf dem aktuellen Niveau verharren.
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