Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Stellantis Aktie: Umbau der Führungsebene ( Finanztrends)

09.03.2026, 3116 Zeichen

Der Automobilkonzern Stellantis setzt in Nordamerika auf eine strikte Konsolidierung seiner Führungsstruktur. Nach dem kurzfristigen Rücktritt der Chrysler-Chefin Chris Feuell übernimmt Dodge-CEO Matt McAlear ab sofort die Leitung von insgesamt drei Konzernmarken. Dieser Schritt erfolgt in einer Phase, in der der Konzern auf seinem wichtigsten Auslandsmarkt mit erheblichen operativen Herausforderungen kämpft.

Bündelung der Markenverantwortung

Mit der Ernennung von Matt McAlear fasst Stellantis die Führung von Chrysler, Dodge und Alfa Romeo in Nordamerika unter einer einheitlichen Leitung zusammen. Während Chris Feuell das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlässt, soll McAlear die Abläufe innerhalb der nordamerikanischen Segmente und des Premium-Bereichs straffen.

Diese personelle Rochade ist eine Reaktion auf die angespannte Marktlage. Besonders die Marke Alfa Romeo steht unter Druck, nachdem die Verkaufszahlen in Nordamerika im Kalenderjahr 2025 um deutliche 36 Prozent eingebrochen sind. Durch die Zusammenlegung der Führungspositionen strebt der Konzern effizientere Entscheidungswege und eine bessere Abstimmung zwischen den Marken an.

Chrysler wartet auf neue Impulse

Die Lage bei Chrysler stellt sich derzeit stabil, aber wenig dynamisch dar. Die Verkäufe traten zuletzt auf der Stelle, was Marktbeobachter vor allem auf das begrenzte Produktportfolio zurückführen. Aktuell stützt sich die Marke fast ausschließlich auf die Minivan-Modelle Pacifica und Voyager.

Kann die neue personelle Aufstellung die nötige Dynamik entfalten, bevor neue Modelle marktreif sind? Eine aktualisierte Version des Pacifica wird erst für das Jahr 2027 erwartet. Bis dahin muss die neue Führung den Absatz mit dem bestehenden Portfolio sichern und gleichzeitig die operative Wende bei Alfa Romeo einleiten.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Stellantis?

Aktie nähert sich Jahrestief

Die strategischen Unsicherheiten und die schwache Absatzentwicklung spiegeln sich deutlich im Aktienkurs wider. Das Papier beendete den Handel am Freitag bei 6,18 Euro und notiert damit nur noch knapp über dem aktuellen 52-Wochen-Tief von 6,17 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf rund 36,6 Prozent.

Die Bündelung der Markenverantwortung unter Matt McAlear verdeutlicht den hohen Druck zur Effizienzsteigerung bei Stellantis. Während die neue Modellgeneration des Pacifica erst für 2027 geplant ist, liegt die kurzfristige Priorität nun darauf, den massiven Absatzrückgang bei Alfa Romeo zu stoppen und die operativen Abläufe in der Region Nordamerika zu stabilisieren.

  • Schlusskurs Freitag: 6,18 €
  • Seit Jahresanfang (YTD): -36,59 %
  • 52-Wochen-Tief: 6,17 € (06.02.2026)

Anzeige

Stellantis-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Stellantis-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:

Die neusten Stellantis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Stellantis-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Stellantis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(09.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Wie wäre es mit einer eigenen U-Bahn-Station für die (neue) Wiener Börse?


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Über Tramwayschienenritzenkratzer zu Herrengasse / Wiener Börse: Ein Pre...

» Börsepeople im Podcast S24/10: Erich Kocina

» Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)