Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Schlafmangel bei Jugendlichen erreicht alarmierende Höchstwerte ( Finanztrends)

14.03.2026, 3651 Zeichen

Eine aktuelle Studie belegt eine dramatische Zunahme von Schlafmangel bei Teenagern. Gleichzeitig zeigt eine zweite Untersuchung, wie Schulen mit Achtsamkeitsangeboten gegensteuern können.

Immer mehr Teenager schlafen zu wenig

Die Zahlen sind alarmierend: Eine Studie im Fachjournal JAMA zeigt, dass der Anteil der Jugendlichen mit zu wenig Schlaf stark gestiegen ist. Während 2007 noch 69 Prozent der High-School-Schüler die empfohlene Schlafdauer verfehlten, waren es 2023 bereits 77 Prozent.

Anzeige

Wer unter Stress leidet und abends schwer zur Ruhe findet, kann mit gezielten Techniken das Gedankenkreisen stoppen und die Schlafqualität verbessern. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen 5 Sofortmaßnahmen für mehr Ausgeglichenheit im Alltag. Jetzt Stressfrei-Guide kostenlos herunterladen

Besonders besorgniserregend ist die Zunahme extremer Schlafdeprivation. Der Anteil der Teenager, die nur fünf Stunden oder weniger schlafen, wuchs von 15,8 auf 23,0 Prozent. "Dieser chronische Mangel hat weitreichende Folgen für die Gesundheit", warnt der beteiligte Kinderpsychiater Tanner Bommersbach.

Die Ursachen sind vielfältig. In der Pubertät verschiebt sich der natürliche Schlafrhythmus nach hinten. Frühe Schulbeginnzeiten, volle Terminkalender und Hausaufgaben verstärken das Problem. Smartphones gelten als Störfaktor, sind aber nicht der alleinige Grund.

Achtsamkeit als wirksames Gegenmittel

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Eine Auswertung der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) beweist: Gezielte Entspannungsangebote an Schulen erreichen genau die Jugendlichen, die sie am dringendsten brauchen.

Die Forscher evaluierten einen Aktionstag zur Stressresilienz an einem bayerischen Gymnasium. Über 300 Schüler konnten zwischen Yoga, Achtsamkeitspraxis und Progressiver Muskelentspannung wählen. Das Ergebnis: Vor allem gestresste Teenager mit geringem Wohlbefinden nahmen mehrere Angebote wahr.

Der Schlüssel liegt in der Praxisnähe

Damit die Methoden nachhaltig wirken, müssen sie einfach anwendbar sein und Spaß machen. Kurze Atemübungen, die sich in den Schulalltag integrieren lassen, wurden von den Jugendlichen am ehesten übernommen.

Auch der Spaßfaktor ist entscheidend. Dynamische Formate wie Action-Yoga probierten viele Teenager später mit Freunden oder Geschwistern zu Hause aus. Achtsamkeitstraining muss für Jugendliche also nicht still und meditativ sein.

Anzeige

Neben Entspannung ist auch körperliche Aktivität ein wichtiger Anker für das Wohlbefinden und hilft dabei, Alltagsbeschwerden aktiv vorzubeugen. Entdecken Sie 17 einfache 3-Minuten-Übungen vom Orthopäden, die sich ohne großen Aufwand in jeden Zeitplan integrieren lassen. Gratis-Report mit 17 Wunderübungen sichern

Ein Teufelskreis aus Schlafmangel und Stress

Die beiden Studien zeigen ein fatales Zusammenspiel: Zu wenig Schlaf mindert die Widerstandskraft gegen schulischen Stress. Die daraus resultierende Anspannung erschwert wiederum das Einschlafen – ein Teufelskreis.

Achtsamkeitstechniken können hier helfen, das Gedankenkreisen zu stoppen. Sie erleichtern den Umgang mit Leistungsdruck und fördern die abendliche Entspannung. Schulen bieten dafür den idealen, niedrigschwelligen Zugang.

Spätere Schulstartzeiten im Gespräch

Die aktuellen Erkenntnisse zeigen dringenden Handlungsbedarf. Gesundheitsexperten fordern strukturelle Veränderungen. Ein späterer Schulbeginn ab 8:30 Uhr würde dem Biorhythmus von Teenagern besser entsprechen.

Zugleich sollten Entspannungsprogramme fester Teil des Schulalltags werden. Die Kombination aus mehr Schlaf und besseren Bewältigungsstrategien könnte Jugendlichen helfen, die Herausforderungen der Pubertät mental gestärkt zu meistern.


(14.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/01: Erwin Größ


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.


Random Partner

A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» ATX-Trends: Uniqa, Polytec, OMV ...

» INFINITI HR: Globaler Compliance-Leitfaden trifft auf deutsche Regulieru...

» Welspun Corp Aktie: Infrastruktur im Fokus ( Finanztrends)

» Santhera Aktie: Umsatz verdoppelt ( Finanztrends)

» Krka Aktie: Rekordumsatz unter Druck ( Finanztrends)

» Germany's Next Topmodel: Nur die Härtesten fliegen nach L.A. ( Finanztre...

» Alexander McQueen verwandelt Kettenpanzer in Strickkunst ( Finanztrends)

» Greencity Acquisition: Endgültiges Aus ( Finanztrends)

» Apex Ace Aktie: Warten auf Zahlen ( Finanztrends)

» BAF Aktie: Expansionskurs bestätigt ( Finanztrends)