09.04.2026, 5452 Zeichen
"Wir haben im Jahr 2025 bewiesen, dass wir Wachstum und Ertragskraft erfolgreich verbinden können. Frequentis hat ein stabiles und belastbares Geschäftsmodell, das sich auch in Zeiten mit multiplen Krisen bewährt," sagte Frequentis-CEO Norbert Haslacher bei der virtuellen Pressekonferenz. Das Unternehmen hat 2025, wie bereits vor einigen Wochen bekanntgegeben, den Umsatz um 20,8 Prozent auf 580,1 Mio. Euro steigern können. Das Konzernergebnis wurde um 42,9 Prozent auf 33,7 Mio. Euro erhöht. Es wird eine Dividende in Höhe von 0,3 Euro je Aktie (2024: 0,27 Euro) ausgeschüttet. Die Nachfrage nach den sicherheitskritischen Produkten des Unternehmens bleibt hoch, der Auftragseingang konnte um 16,5 Prozent auf 680,2 Mio. Euro erhöht werden, der Auftragsstand liegt bei 794,9 Mio. Euro (+9,8 Prozent). Europa ist nach wie vor der umsatzmäßig stärkste Markt, aufgeholt haben die amerikanischen Märkte, wie Haslacher betont. So kamen aus den USA im abgelaufenen Jahr einige bedeutende Aufträge, etwa für ein modernisiertes Sprachkommunikationssystem oder die Einführung eines IP-basierten Luft-Boden-Protokollsystems. Zudem ist der erste digitale Flugsicherungsturm des US-Militärs in Betrieb, er befindet sich auf einem US-Army-Stützpunkt in Deutschland. Neben organischem Wachstum vergrößert sich das Unternehmen auch über Zukäufe. Seit dem Börsengang im Mai 2019 hat Frequentis zehn Akquisitionen getätigt. "Akquisitionen sind der Grundstein unserer Strategie. Wir prüfen laufend. Ob es heuer zu einer Transaktion kommen wird, kann man noch nicht sagen," erklärt Haslacher.
Frequentis (
Akt. Indikation: 70,70 /71,80, -3,72%)
Die RBI beabsichtigt, ein freiwilliges Übernahmeangebot an die Aktionäre der Addiko Bank zu einem Barpreis in Höhe von 23,05 Euro je Aktie zu richten (Schlusskurs am Mittwoch: 26,0 Euro). Das Angebot soll aufschiebenden Bedingungen unterliegen, unter anderem der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden, der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden, einer Mindestannahmeschwelle von mehr als 75 Prozent, dem Ausbleiben wesentlicher nachteiliger Veränderungen bei Addiko und dass Addiko keine Veräußerungen von Tochtergesellschaften vornimmt. Das Angebot stellt kein Delisting-Angebot dar, betont die RBI. Es wird darüber hinaus beabsichtigt, mit der Addiko-Aktionärin Alta Group d.o.o. (Serbien) eine Vereinbarung abzuschließen, die unter anderem den geplanten Verkauf der Addiko Bank a.d. Beograd (Serbien), der Addiko Bank d.d. Sarajevo und der Addiko Bank d.d. Banja Luka (beide Bosnien und Herzegowina) sowie der Addiko Bank A.D. Podgorica (Montenegro) durch die Addiko Bank AG vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses des Angebots vorsieht. Der Verkaufspreis des Carve-Outs wird zumindest dem Verkehrswert der zu veräußernden Tochtergesellschaften entsprechen, wie es heißt. Laut Addiko gab es vor dem Tag der Ankündigung keinen Kontakt zur RBI. Man werde im Einklang mit den Verpflichtungen des österreichischen Übernahmegesetzes vorgehen, einschließlich der Abgabe einer Äußerung nach der Veröffentlichung der Angebotsunterlage durch RBI, so das Unternehmen in einer Aussendung.
RBI (
Akt. Indikation: 39,46 /39,54, -2,08%)
Addiko Bank (
Akt. Indikation: 21,50 /24,50, -11,54%)
Strabag baut die Präsenz in UK weiter aus: Die Vorstände von Strabag UK und Van Elle haben sich auf die Bedingungen eines Barangebots geeinigt, in dessen Rahmen Strabag UK das gesamte ausgegebene und künftig auszugebende Stammkapital von Van Elle erwerben wird. Gemäß den Bedingungen der Übernahme erhält jeder Van Elle-Aktionär für jede Van Elle-Aktie 52,3 Pence in bar (Kurs am Mittwoch: 33,0 Pence), wie aus den Angebotsunterlagen hervorgeht. Der Übernahmepreis bewertet das gesamte ausgegebene und noch auszugebende Aktienkapital von Van Elle mit ca. 58,8 Mio. £ (ca. 67,5 Mio. Euro). Aus den Unterlagen geht weiters hervor, dass Strabag UK bereits unwiderrufliche Zusagen und Absichtserklärungen in Bezug auf insgesamt 48.725.603 Van Elle-Aktien erhalten hat, was etwa 45,0 Prozent des gesamten ausgegebenen Stammaktienkapitals von Van Elle entspricht.
Strabag (
Akt. Indikation: 91,40 /91,70, -0,81%)
Andritz gibt für das 1. Quartal 2026 einen Auftragseingang von 3,6 Mrd. Euro bekannt, was einer Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2025 etnspricht. Der Rekordauftragseingang wurde laut dem Unternehmen hauptsächlich durch starke Auftragseingänge im Geschäftsbereich Hydropower getrieben. "Der außergewöhnlich hohe Auftragseingang resultiert aus der kumulierten Verbuchung mehrerer mittelgroßer Aufträge im 1. Quartal und ist daher nicht auf die verbleibenden Quartale des Jahres zu extrapolieren," betont das Unternehmen.
Andritz (
Akt. Indikation: 65,90 /66,10, 3,45%)
Die Analysten von Oddo BHF bestätigen die Neutral-Empfehlung für UBM und kürzen das Kursziel von 24,0 Euro 20,0 Euro. Gesenkt werden auch die Schätzungen für GJ2026 bis 28e, "um der langsameren Verkaufsdynamik bei den herausfordernden Büro‑ und Hotelimmobilien Rechnung zu tragen," wie die Analysten erklären. Trotz eines weiterhin vorhandenen Aufwärtspotenzials auf Basis des neuen Kursziels bevorzugen die Oddo-Experten angesichts der anhaltenden Unsicherheit beim Timing der Büro‑ und Hotelveräußerungen eine abwartende Haltung, wie sie meinen.
UBM (
Akt. Indikation: 17,50 /17,75, -0,98%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 09.04.)
Wiener Börse Party #1131: ATX leichter, Nr.1-Surprise gestern, Applaus für Andritz, feine Frequentis-Worte, RBI, Addiko und viele offene Punkte
Erste Asset Management
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