19.03.2026, 4376 Zeichen
Künstliche Intelligenz revolutioniert den Arbeits- und Umweltschutz in deutschen Unternehmen. Das zeigt der neue "Safety Management and Sustainability Trends Report 2026" von Quentic, der am 18. März veröffentlicht wurde. Die Studie, erstellt mit dem Forschungsunternehmen Verdantix, belegt einen massiven Digitalisierungsschub. Ihre Ergebnisse bilden die Agenda für die Fachkonferenz VISIONS 2026 im September in Berlin.
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Die Daten sind eindeutig: Für 84 Prozent der befragten Organisationen ist der Ausbau von Künstlicher Intelligenz (KI) eine Top-Priorität. 82 Prozent planen, ihre KI-Budgets in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen. Der Grund liegt in akuten Schwachstellen. 61 Prozent der Unternehmen sehen erhebliche Lücken in ihrer Sicherheitskultur, 57 Prozent beklagen mangelnde Risikotransparenz.
"Die Digitalisierung ist kein Randthema mehr, sondern eine operative Notwendigkeit", so das Fazit der Studie. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Firmen will deshalb in KI-gestützte Berichtsautomatisierung investieren. Analysten sehen den Trend klar: Unternehmen fordern weniger Bürokratie und mehr Sicherheit in der Compliance-Berichterstattung. KI spart Zeit, verbessert Unfalluntersuchungen und macht aus Rohdaten umsetzbare Sicherheitsmaßnahmen.
Genau diese Herausforderungen stehen im Mittelpunkt der HSE- und ESG-Management Konferenz VISIONS 2026 am 16. und 17. September in Berlin. Die von Quentic organisierte Veranstaltung bringt über 150 Fachleute aus Arbeitssicherheit, Gefahrstoffmanagement und Nachhaltigkeit zusammen.
Auf dem Programm stehen mehr als zehn Expertentalks und fünfzehn Workshops. Sie zeigen, wie KI Gefährdungsbeurteilungen automatisiert, Dokumentation vereinfacht und bei Compliance-Audits intelligent unterstützt. In der interaktiven VISIONS Arena können Teilnehmer System-Checks durchführen und mit Software-Entwicklern sprechen.
Ein Höhepunkt ist die Vorstellung der AMCS ESG Solution. Sie vereint die Nachhaltigkeitsberichterstattung von FigBytes – 2023 von AMCS übernommen – mit Quentics bewährter Sicherheitsplattform. Das Ziel: ein einheitliches, KI-gestütztes System für EHS (Environment, Health, Safety) und ESG (Environment, Social, Governance).
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Der Technologiefokus der Konferenz spiegelt den deutschen Markt wider. Quentic erweiterte seine EHS-Lösungen bereits im Januar um KI-Funktionen, um Verwaltungsaufwand zu senken und Reaktionszeiten zu verkürzen.
Laut der Studie nutzen oder testen bereits 57 Prozent der EHS-Verantwortlichen und 65 Prozent der Nachhaltigkeitsmanager prädiktive Analysen, um Gefahrenmuster früh zu erkennen. Die Technologie soll den Menschen aber nicht ersetzen. 70 Prozent der ESG- und 52 Prozent der EHS-Profis bevorzugen einen "Co-Pilot"-Ansatz: Die KI unterstützt, die letzte Entscheidung bleibt beim Menschen. Workshops in Berlin trainieren genau diesen Balanceakt.
Der Handlungsdruck wächst. Durch die EU-Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz werden die Anforderungen strenger, der Spielraum für Fehler schrumpft. Unternehmen mit manuellen, verstreuten Datensammlungen riskieren hohe Strafen.
Die VISIONS 2026 Konferenz kommt daher zum richtigen Zeitpunkt. Sie hilft Unternehmen, komplexe Vorschriften in digitale Arbeitsabläufe zu übersetzen. Die Studie zeigt den Weg: Die Zukunft gehört prädiktiver Analytik und automatisierter Compliance. Wer im September in Berlin dabei ist, kann diese Werkzeuge integrieren – für sichere Arbeitsplätze, robuste Compliance und echte Nachhaltigkeit.
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