17.03.2026, 2704 Zeichen
Der Luftfahrt-Zulieferer FACC errichtet ein neues Werk in Oberösterreich. In St. Martin im Innkreis wird auf einer Fläche von 20.000 m2 um 120 Mio. Euro ein neues Hightech-Werk errichtet und die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt. Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, Mitte 2028 wird das neue Werk, das direkt an das derzeit bestehende Werk 3 angeschlossen werden soll, in Betrieb genommen. Die Vollausbaustufe wird Ende 2029 erreicht sein, teilt das Unternehmen mit. CEO Robert Machtlinger: "Bis zum Jahr 2030 werden alleine für diesen Ausbau 300 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt. Mit einer hochmodernen Fertigung werden wir für unsere internationalen Kunden damit auch weiterhin ein starker und innovativer Partner bei der Fertigung von bestehenden Projekten sowie der nächsten Generation von Passagierflugzeugen sein – für die wir bereits jetzt die Technologien der Zukunft erforschen." Zur Steigerung der Fertigungsraten von bereits bestehenden Projekten und zur Erschließung neuer Kundenprojekte wird FACC für das weitere Wachstum bis zum Jahr 2030 rund 350 Mio. Euro in neue Technologien und in den Ausbau der weltweiten Standorte investieren. Bei der Errichtung der neuen End-to-End-Fertigung setzt die FACC auf einen hohen Automatisierungsgrad, was laut FACC eine Grundvoraussetzung in einem Hochlohnland wie Österreich ist.
FACC (
Akt. Indikation: 15,14 /15,28, 4,32%)
Der heimische Technologiekonzern Andritz hat einen Großauftrag von Tata Power für das 1.000-MW-Pumpspeicherprojekt Bhivpuri in Indien erhalten. Der Auftragswert liegt im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und wird im Andritz-Auftragseingang für das erste Quartal 2026 enthalten sein, informiert das Unternehmen, das im Rahmen des Auftrags drei reversible Pumpturbinen, Motorgeneratoren sowie die dazugehörige elektromechanische Ausrüstung liefern wird. In Indien ist Andritz derzeit an mehreren Kraftwerks-Projekten beteiligt und realisiert aktuell sieben neue Pumpspeicherkraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 11 GW. „Groß angelegte Energiespeicherung ist für die Integration eines wachsenden Anteils intermittierender erneuerbarer Energien unerlässlich“, sagt Ravindra G, Regional Executive und Managing Director & CEO von Andritz Hydropower India. „Mit moderner Pumpspeichertechnologie trägt Andritz zur Entwicklung widerstandsfähiger Energiesysteme bei, die eine langfristige Dekarbonisierung unterstützen und gleichzeitig eine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten.“
Andritz (
Akt. Indikation: 62,85 /62,95, -0,79%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.03.)
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