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Marinomed - Covid-19 sorgt für höhere Umsätze

26.05.2020

Das börsenotierte Biopharma-Unternehmen Marinomed Biotech AG hat Zahlen für das 1.Quartal präsentiert und dabei eine starke Umsatzsteigerung von 35 Prozent auf 1,01 Mio. Euro. Diese wurden fast ausschließlich im Segment Carragelose® erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte trotz hoher F&E-Ausgaben auf -1,41 Mio. Euro (1-3/2019: -2,63 Mio.) verbessert werden. Das Quartalsergebnis war mit -1,57 Mio. Euro negativ, nach -3,24 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des ersten Quartals 2020 auf 10,23 Mio. Euro. Die Nachfrage bei Carragelose®-Produkten sei mit der Ankunft von COVID-19 in Europa im März eingesetzt und würde unverändert anhalten, so das Unternehmen. Laut Marinomed wird sich dies in den Folgequartalen positiv im Umsatz widerspiegeln. Da Marinomed weiter massiv in Forschung und Entwicklung investieren wird, seien jedoch auch für 2020 und die Folgejahre operative Verluste zu erwarten, so das Unternehmen. "Um die hohe Nachfrage zu decken, arbeiten wir mit unseren Partnern intensiv an dem Ausbau unserer Produktionskapazitäten", so CEO Andreas Grassauer.

Wie berichtet, arbeitet das Unternehmen aktuell an der Erhebung klinischer Daten zur Wirksamkeit von Carragelose® auf das SARS-CoV-2 Virus in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien. "Wir haben gute Chancen, mit einer Carragelose®-Inhalationslösung im globalen Wettlauf um effektive Gegenmaßnahmen eine Rolle zu spielen. Unser Produkt hätte den großen Vorteil, dass es nicht nur bei viraler Lungenentzündung gegen das neue Coronavirus einsetzbar wäre, sondern auch bei Lungenentzündungen, die durch andere Viren ausgelöst werden. Für die Bekämpfung viraler Lungenentzündungen gibt es hohen medizinischen Bedarf", erläutert Grassauer.

Bei der Technologie-Plattform Marinosolv® plant Marinomed die Tacrosolv-Studie in der Indikation allergische Bindehautentzündung im Herbst 2020 durchzuführen. Daten sollten rund um den Jahreswechsel vorliegen. Beim antiallergischen Medikament Budesolv sind die Einreichung zur Vertriebszulassung und die Etablierung von Vertriebspartnerschaften die nächsten Meilensteine. Der zeitliche Fortschritt beider Produktentwicklungen ist jedoch von den Maßnahmen gegen COVID-19 betroffen. Im ersten Quartal 2020 erzielte Marinomed zudem vielversprechende Ergebnisse in präklinischen Studien und verbreiterte ihre Pipeline um weitere Anwendungsgebiete in den Bereichen Asthma, Allergien und Augenheilkunde. "Mit den neuen Projekten werden wir zusätzlich zu unseren beiden Leitprodukten Budesolv und Tacrosolv auch neue Märkte erschließen", so Grassauer.


 

Bildnachweis

1. Marinomed Headquarter auf der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Bild: Vetmeduni Vienna)   >> Öffnen auf photaq.com



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Marinomed Headquarter auf der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Bild: Vetmeduni Vienna)