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Flughafen Wien mit Ausblick auf 2026: Rückgang aufgrund von Herausforderungen erwartet

20.01.2026, 2303 Zeichen

Der Flughafen Wien gibt einen Ausblick auf 2026 und rechnet insgesamt mit rückläufigen Zahlen gegenüber 2025: Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Flughafen Wien rund 30 Mio. Passagieren am Standort Wien und 41,5 Mio. Reisenden in der Flughafen-Wien-Gruppe (inkl. Malta und Kosice) und damit weniger als 2025. Zum Vergleich: Im abgelaufenen Jahr 2025 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe auf insgesamt 43.446.207 Passagiere (+4,9 Prozent). Die Passagierzahlen am Flughafen Wien stiegen von Jänner bis Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf 32.559.115 Passagiere. 

Auch bei den Geschäftszahlen geht das Unternehmen von einem Rückgang zu 2025 aus: Im Jahr 2026 wird ein Umsatz von rund 1.050 Mio. Euro, ein EBITDA von rund 415 Mio. Euro, ein Periodenergebnis vor Minderheiten von rund 210 Mio. Euro und ein Periodenergebnis nach Minderheiten von rund 185 Mio. Euro erwartet. Der Flughafen Wien wird am 2 März vorläufige Ergebnisse für 2025 veröffentlichen. Bisher hat das Unternehmen für 2025 einen Umsatz von rund 1.080 Mio. Euro, ein EBITDA von rund 440 Mio. Euro und ein Periodenergebnis vor Minderheiten von rund  230 Mio. Euro für 2025 in Aussicht gestellt. Vorstand Günther Ofner: „Dringend reformbedürftig ist die wachstumsfeindliche EU-Luftfahrtregulierung – alle Ziele, auch in der SAF-Entwicklung, werden aktuell verfehlt. Österreich muss endlich die im Regierungsprogramm versprochene Verfahrensbeschleunigung durch eine Novellierung des UVP-Verfahrens umsetzen."

Auch Vorstand Julian Jäger wendet sich an die Politik: „Wir erwarten rund 30 Mio. Fluggäste in Wien und rund 41,5 Mio. in der Gruppe. Positiv tragen dazu die angekündigten Angebotserweiterungen von Austrian Airlines und zahlreichen weiteren Fluglinien bei, auch der asiatische Markt wächst stark. Gleichzeitig steigt der Kostendruck deutlich. Ryanair und Wizz Air reduzieren Kapazitäten und verlagern Streckenangebote nach Bratislava, wo es keine nationale Flugabgabe gibt. Das zeigt die Herausforderungen für die österreichischen Luftfahrtstandorte, die auch der Flughafen Wien spürt. Mit unserer Entgeltreduktion steigern wir zwar unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit, erforderlich wäre aber zusätzlich eine Abschaffung oder zumindest signifikante Reduktion der staatlichen Flugabgabe."



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1. PORR, ORTNER und ELIN haben den Auftrag für die Süderweiterung des Flughafens gewonnen © Flughafen Wien , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com



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