Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





DIfE-Studie: Adipositas fast immer mit Gesundheitsfolgen ( Finanztrends)

28.02.2026, 3113 Zeichen

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) zeigt: Rund 80 Prozent der Menschen mit Adipositas haben bereits klinisch relevante Gesundheitsprobleme. Die im Fachjournal "Nature Communications" veröffentlichten Daten unterstreichen die Dringlichkeit einer strukturierten Behandlung.

Der Mythos vom "gesunden Übergewicht"

Ein Forschungsteam um Professor Matthias Schulze fand heraus, dass fast alle Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30 messbare Anzeichen einer erhöhten Körperfettmasse aufweisen. Entscheidend ist: Bei etwa 80 Prozent liegen bereits Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, gestörte Blutzuckerwerte oder erhöhte Blutfette vor. Diese "klinische Adipositas" erfordert eine medizinische Intervention. Die Studie widerlegt damit die Vorstellung, dass starkes Übergewicht ohne gesundheitliche Folgen bleiben kann.

Anzeige

Erhöhte Blutdruckwerte sind eine häufige Begleiterscheinung von Übergewicht, doch es gibt effektive natürliche Wege zur Unterstützung. Dieser kostenlose Report stellt 8 praxiserprobte Maßnahmen vor, mit denen Sie Ihre Werte ohne zusätzliche Belastung regulieren können. 8 natürliche Maßnahmen gegen Bluthochdruck kostenlos herunterladen

Ernährungsumstellung als Therapie-Grundpfeiler

Angesichts der Daten gewinnt der etablierte multimodale Therapieansatz an Bedeutung. Im Zentrum steht eine dauerhafte Ernährungsumstellung – keine kurzfristige Diät. Die aktuellen medizinischen Leitlinien empfehlen eine moderate Kalorienreduktion, um etwa ein halbes Kilogramm pro Woche abzunehmen. Das primäre Ziel ist nicht ein Idealgewicht, sondern die Verbesserung der Begleiterkrankungen und der Lebensqualität. Eine professionelle Ernährungsberatung gilt dabei als unverzichtbar.

Stigmatisierung blockiert Behandlungserfolg

Während die medizinische Notwendigkeit klar ist, zeigt eine aktuelle Schweizer Umfrage ein massives soziales Problem. 76 Prozent der Befragten berichten von gewichtsbezogener Diskriminierung. Vorurteile wie die Zuschreibung von Faulheit sind weit verbreitet. Diese Stigmatisierung hat konkrete Folgen: Sie mindert die Bereitschaft, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und Therapien durchzuhalten. Gesellschaftliche Vorurteile werden so zur Gesundheitsbarriere.

Anzeige

Um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Begleiterkrankungen richtig einzuordnen, ist das Verständnis der eigenen Laborwerte entscheidend. In diesem 25-seitigen Spezialreport erfahren Sie verständlich erklärt, welche Blutwerte wirklich zählen und wie Sie Fehldiagnosen vermeiden. Kostenlosen Laborwerte-Selbstcheck jetzt sichern

Wissenschaft entlarvt Trend-Mythen

Die Forschung räumt zunehmend mit populären Mythen auf. Eine kürzlich veröffentlichte Cochrane-Analyse von 22 Studien kommt zum Ergebnis: Intervallfasten bietet bei der Gewichtsreduktion keinen klinisch relevanten Vorteil gegenüber einer klassischen Ernährungsberatung. Der Hype ist durch die wissenschaftliche Evidenz nicht gedeckt. Experten betonen stattdessen bewährte, personalisierte und nachhaltige Konzepte. Der Schlüssel liege in der Kalorienreduktion und dem Erhalt von Muskelmasse.


(28.02.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1118: ATX schwer unter Druck, Isabella de Krassny zu Semperit, Staat mit zusätzlicher Kapitalmarkt-Belastung


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:Semperit, Flughafen Wien, UBM, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, AT&S, OMV, ATX, ATX Prime, ATX TR, Agrana, ATX NTR, CA Immo, RBI, Mayr-Melnhof, Amag, Athos Immobilien, Bawag, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Austriacard Holdings AG, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zumtobel, voestalpine, Infineon, Fresenius Medical Care, Commerzbank.


Random Partner

Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Tiefer, Stockpicking Österreich aber ytd noch im Plus...

» Börsegeschichte 19.3.: Mehr Einträge haben wir selten (Börse Geschichte)...

» Nachlese: FACC wieder im ATX-Rennen (audio cd.at)

» PIR-News: Aktionärin und Analysten zum Semperit-Angebot, News zu wienerb...

» (Christian Drastil)

» Sport im Klimawandel: Vereine rüsten sich gegen Hitze ( Finanztrends)

» ATX rutscht unter Jahresstartwert – launige Semperit-Statements, Verfall...

» Novo Nordisk Aktie: Vom Gegner zum Partner ( Finanztrends)

» Sartorius Aktie: Outperformance geplant ( Finanztrends)

» Silver Viper Aktie: Fresnillo-Bindung gestärkt ( Finanztrends)