29.03.2026, 3100 Zeichen
Der KI-Boom läuft auf Hochtouren — doch die Lieferkette hält nicht Schritt. Broadcom sieht sich mit einem wachsenden Auftragsbestand konfrontiert, während sein wichtigster Fertigungspartner TSMC an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Das Unternehmen hat sich eigenen Angaben zufolge Produktionskapazitäten bis 2028 gesichert, doch die strukturelle Engpasssituation bleibt ein Risiko für das ambitionierte Wachstumsziel.
Die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigen, wie stark die Nachfrage nach KI-Hardware gestiegen ist. Der KI-Halbleiterumsatz kletterte auf 8,4 Milliarden Dollar — ein Plus von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das KI-Netzwerksegment wuchs um 60 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 erwartet das Management, dass Netzwerkkomponenten fast 40 Prozent des gesamten KI-Umsatzes ausmachen werden.
Ein wesentlicher Treiber ist der Trend zu sogenannten „Million-XPU"-Rechenzentren — Anlagen mit mehr als einer Million KI-Beschleunigern. Für diese Infrastruktur hat Broadcom den Tomahawk-6-Ethernet-Switch entwickelt. Sechs Großkunden, darunter Alphabet, Meta und Anthropic, haben Mehrjahresverträge für maßgeschneiderte KI-Chips abgeschlossen. Allein Anthropic bestellte TPU-Designs im Wert von 21 Milliarden Dollar.
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Die starke operative Entwicklung spiegelt sich im Aktienkurs derzeit kaum wider. Die Broadcom-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 12 Prozent verloren und notiert deutlich unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs — belastet von der breiteren Korrektur am Nasdaq, der seit seinen Höchstständen über 10 Prozent nachgegeben hat.
Das Forward-KGV von 73,1 ist anspruchsvoll. Analysten sehen das Papier dennoch mehrheitlich positiv: Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 435,30 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von knapp 45 Prozent entspricht. Das Konsensrating lautet „Moderate Buy".
Das Management peilt für das Geschäftsjahr 2027 mehr als 100 Milliarden Dollar an jährlichem KI-Umsatz an. Für das laufende zweite Quartal 2026 prognostiziert Broadcom einen Gesamtumsatz von rund 22 Milliarden Dollar — ein Jahresplus von 47 Prozent. Der aktuelle KI-Auftragsbestand für die nächsten 18 Monate beläuft sich auf 73 Milliarden Dollar.
Ob dieses Volumen tatsächlich abgearbeitet werden kann, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell TSMC seine Kapazitäten ausbauen kann. Die gesicherten Produktionsslots bis 2028 verschaffen Broadcom einen Vorsprung — doch der Engpass bleibt eine Variable, die das Tempo des Wachstums bestimmt.
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