27.01.2026, 2306 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Montag leicht im Plus geschlossen. Der ATX ging mit einem Zuwachs von 0,11 Prozent auf 5.525,07 Punkte aus dem Handel. Damit blieb der Leitindex innerhalb der Handelsspanne der Vortage. Der ATX Prime gewann 0,08 Prozent auf 2.742,68 Einheiten. Andere europäische Börsen fanden ebenfalls keine klare Richtung. Nach der von geopolitischen Schlagzeilen geprägten Vorwoche dürfte sich der Fokus am Markt wieder verstärkt auf die im weiteren Wochenverlauf anstehenden makroökonomischen Ereignisse sowie Unternehmensbilanzen richten. So wird die US-Notenbank Fed am Mittwoch ihre Zinsentscheidung mitteilen. Auf Unternehmensseite richtet sich das Interesse vor allem auf die Zahlen der großen US-Technologiekonzerne, während in Österreich die Ergebnisse der RBI anstehen.
Begleitend bleiben die Ukraine-Verhandlungen ein Thema. Eine erste Runde direkter Gespräche zwischen Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi ging am Samstag ohne erkennbare Fortschritte zu Ende, soll aber am kommenden Sonntag fortgesetzt werden.
Unternehmensseitig rückten in Wien Analystenstudien in den Fokus. OMV fielen um 1,8 Prozent auf 49,22 Euro. Die US-Bank Goldman Sachs hatte das Papier von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und ihr Kursziel von 48 auf 44 Euro gesenkt.
Für die Papiere der RBI bekräftigte die Deutsche Bank ihre Empfehlung "Hold", hob aber ihr Kursziel von 27 auf 32 Euro an. Die zuständige Analystin erwartet einen Rückgang der operativen Leistung wegen geringerer Nettozinserträge und höherer Kosten. Sie rechnet zudem mit deutlich höheren Risikokosten im Vergleich zum Vorquartal. Die RBI-Aktien schlossen 1,8 Prozent fester bei 39,60 Euro.
Unterdessen bestätigten die Analysten der UBS ihr Votum "Sell" und das Kursziel von 25,00 Euro für Wienerberger . Nach ihrer Einschätzung bleibt die kurzfristige Entwicklung vor allem in Nordamerika herausfordernd, belastet durch den Rückgang im Wohnneubau und möglicherweise durch den Regierungsstillstand. Die Aktien von Wienerberger legten dennoch um 1,2 Prozent auf 28,44 Euro zu. Unterstützung bekam der ATX zudem von Andritz , Erste Group und Bawag , die Kursgewinne von bis zu 0,7 Prozent verzeichneten. Auf der Verliererseite fanden sich unter anderem die Bauwerte wieder."
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Die EVN ist ein internationales, börsennotiertes Energie- und Umweltdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Niederösterreich und bietet in ihrem Heimmarkt auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung „aus einer Hand“. Das Energiegeschäft im Ausland umfasst den Stromverkauf an Endkund*innen in Deutschland, Bulgarien und Nordmazedonien, den Gasverkauf an Endkund*innen in Kroatien, sowie die Stromproduktion in Nordmazedonien, Bulgarien, Albanien und Deutschland.
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