09.01.2025, 1759 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch Verluste verzeichnet. Der Leitindex ATX schloss mit minus 0,25 Prozent auf 3.638,98 Punkten. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es mehrheitlich negative Vorzeichen zu sehen. International belastend wirkte eine Meldung des US-Fernsehsenders "CNN", derzufolge der designierte US-Präsident Donald Trump den nationalen wirtschaftlichen Notstand ausrufen könnte, um auf dieser Basis die von ihm angekündigten Importzölle durchsetzen zu können. Am österreichischen Aktienmarkt gestaltete sich die Meldungslage auf Unternehmensebene sehr mager. Von Analystenseite meldete sich die Erste Group und stufte die Aktie von DO&CO von "Buy" auf "Accumulate" ab. Das Kursziel für die Titel des Cateringunternehmens wurde von 185 auf 214,5 Euro nach oben revidiert. Die Papiere legten 1,1 Prozent auf 181,0 Euro zu.
Im Technologiebereich rutschten AT&S um 5,8 Prozent ab. Bereits am Vortag waren die Titel des Leiterplattenherstellers um fast neun Prozent abgesackt, nachdem sie zuvor einige Gewinntage in Folge absolviert hatten. Erneut unter Druck präsentierten sich auch Pierer Mobility mit einem Abschlag von fast 20 Prozent. Am Dienstag hatten die Titel der KTM-Holding fast zehn Prozent verloren. Unter den schwergewichteten Banken gewannen Erste Group 1,5 Prozent. Bawag verteuerten sich um starke 2,4 Prozent, während Raiffeisen Bank International um 0,4 Prozent fielen. Im Energiebereich gaben Verbund-Anteilsscheine um 1,5 Prozent nach. Beim Branchenkollegen EVN gab es ein Minus von 0,9 Prozent zu sehen. Unter den weiteren Schwergewichten büßten Voestalpine 2,9 Prozent ein. Wienerberger verzeichneten ein Minus von 2,4 Prozent. OMV verloren 1,4 Prozent und Andritz sanken um ein Prozent."
Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S und RBI, dazu Input zu Edda Vogt und New Orders ab Dienstag
Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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