23.03.2026, 3111 Zeichen
Die Online-Apotheke Redcare Pharmacy muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Seit dem heutigen Montag ist das Papier nicht mehr in den STOXX Theme Indizes gelistet. Dieser administrative Schritt trifft auf eine Aktie, die nach einer gekappten Margenprognose ohnehin stark unter Druck steht.
Technisch extrem überverkauft
Der Ausschluss aus dem Index zwingt institutionelle Anleger und Indexfonds dazu, ihre Bestände anzupassen. Das sorgt kurzfristig für zusätzlichen Verkaufsdruck bei dem ohnehin angeschlagenen Titel. Aus charttechnischer Sicht sendet die Aktie mittlerweile extreme Signale. Der Relative-Stärke-Index (RSI) fiel in den vergangenen Tagen zeitweise auf einen seltenen Wert von 8, was eine massive überverkaufte Situation anzeigt. Auch wenn solche Niveaus oft Vorboten für technische Gegenbewegungen sind, bleibt der übergeordnete Abwärtstrend intakt. Die Aktie markierte am Freitag bei 33,54 Euro ein neues 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn bereits rund die Hälfte ihres Wertes verloren.
Gekappte Profitabilitätsziele
Ursächlich für die anhaltende Talfahrt ist der jüngste Geschäftsausblick. Zwar rechnet das Management für das Geschäftsjahr 2026 mit einem soliden Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent. Den Markt enttäuschte jedoch die deutliche Korrektur bei der Profitabilität. Das mittelfristige Ziel für die EBITDA-Marge wurde von zuvor über 8 Prozent auf nun über 5 Prozent gesenkt. Für das laufende Jahr kalkuliert das Unternehmen lediglich mit einer bereinigten Marge von mindestens 2,5 Prozent.
Dabei lief es 2025 operativ durchaus rund: Der Konzernumsatz kletterte um gut 24 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten überschritt konzernweit erstmals die Marke von einer Milliarde Euro, wobei sich die entsprechenden Erlöse in Deutschland auf 503 Millionen Euro fast verdoppelten.
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Analysten bleiben gespalten
Trotz des drastischen Kursverfalls halten einige Finanzinstitute an ihrer positiven Einschätzung fest. So bestätigten unter anderem die Deutsche Bank und Jefferies im März ihre Kaufempfehlungen. Die Experten von Jefferies ordneten die jüngste Enttäuschung ein und wiesen darauf hin, dass die neue EBITDA-Prognose für 2026 mit rund 84 Millionen Euro etwa 19 Prozent unter dem bisherigen Marktkonsens lag. Die Schweizer Großbank UBS nimmt hingegen eine neutrale Haltung ein und begründet dies mit einer anhaltenden Wachstumsverlangsamung im Bereich der rezeptfreien Medikamente. Das von der UBS ausgegebene Kursziel von 74 Euro liegt allerdings weiterhin deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
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