DAX: Kampf um 24.000 Punkte ( Finanztrends)
06.03.2026, 3042 Zeichen
Der DAX versucht sich zum Wochenabschluss an einer Stabilisierung, nachdem geopolitische Spannungen den Index zuletzt unter Druck gesetzt hatten. Heute legte das Barometer leicht um 0,43 Prozent auf 23.919 Punkte zu. Doch reicht dieser zaghafte Zuwachs aus, um die jüngste Korrektur zu beenden?
Korrekturdruck und Markttreiber
Nachdem der DAX 40 Mitte Januar ein Allzeithoch bei 25.507 Punkten markiert hatte, rutschte er Anfang dieser Woche auf ein Mehrmonatstief bei 23.725 Punkten ab. Mit einem Rückgang von 1,88 Prozent im vergangenen Monat bleibt das Marktumfeld für Anleger herausfordernd. Vor allem schwankende Energiepreise belasten derzeit die exportorientierte deutsche Industrie.
Gestern verbuchten Schwergewichte wie Siemens und Infineon Abschläge zwischen 3 und 5 Prozent. Besonders hart traf es die Merck-Aktie, die nach einem enttäuschenden Ausblick für 2026 um 8,1 Prozent einbrach. In einem solchen Umfeld gewinnen absichernde Instrumente wie der Lyxor ShortDAX Daily (-1x) Inverse UCITS ETF an Bedeutung, da dieser konstruiert ist, um von fallenden Kursen des Leitindex zu profitieren.
Keine Änderungen im DAX-Kader
Abseits der Kursbewegungen sorgte der Indexanbieter STOXX am Mittwoch für Klarheit. Entgegen einiger Spekulationen über einen möglichen Aufstieg der Lufthansa bleibt die Zusammensetzung des DAX 40 unverändert. Für Produkte, die den ShortDAX Index abbilden, bedeutet dies Kontinuität in der Gewichtung für die kommende Periode. Marktexperten werten die Stabilität als Signal, dass Anleger ihren Fokus vorerst auf makroökonomische Faktoren statt auf Umschichtungen innerhalb des Indexkorbs legen können.
Charttechnik und Volatilität
Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Der Index notiert weiterhin unter seinen 50-Tage- und 200-Tage-Linien, was Analysten als Fortsetzung eines negativen Trends interpretieren. Sollte die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten nicht nachhaltig zurückerobert werden, könnte der Index weitere Unterstützungszonen im Bereich von 23.290 Punkten testen.
Die Nervosität am Markt zeigt sich auch im Volatilitätsindex VDAX-NEW, der mit 26,93 Punkten ein Sechs-Monats-Hoch erreichte. Anleger blicken nun auf die Reaktion der Europäischen Zentralbank bezüglich der energiegetriebenen Inflation. Die technische Umsetzung der jüngsten Index-Überprüfung erfolgt zum 23. März.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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