S&P 500: Erholung trotz Iran-Krieg ( Finanztrends)
05.03.2026, 2819 Zeichen
Die Wall Street schüttelt die Vortagesverluste ab. Der S&P 500 legte am Mittwoch um 0,78 Prozent auf 6.869,50 Punkte zu – getragen von überraschend robusten Konjunkturdaten und einer Entspannung am Ölmarkt. Während im Nahen Osten am fünften Tag die Bomben fallen, zeigen sich die Anleger erstaunlich gelassen.
Dienstleister überraschen positiv
Der entscheidende Impuls kam aus der Dienstleistungsbranche. Die Stimmung im Sektor verbesserte sich im Februar unerwartet – und der Preisindex für bezahlte Preise fiel auf den niedrigsten Stand seit fast einem Jahr. Das dämpft die zuletzt aufgeflammten Inflationssorgen merklich. Gleichzeitig stabilisierten sich die Ölpreise nach dem kriegsbedingten Anstieg, was zusätzlich beruhigend wirkte.
Marktstratege Louis Navellier von Navellier & Associates ordnet ein: Geopolitische Risiken böten oft kurzfristige Kaufgelegenheiten. Solange sich der Iran-Konflikt nicht weiter verschärft, befinde man sich in einem vorsichtigen Aufwärtstrend.
Tech-Werte treiben die Rally
Der technologielastige Nasdaq 100 zog besonders kräftig an – plus 1,51 Prozent auf 25.093,68 Punkte. Coinbase explodierte um 14,6 Prozent, getragen vom deutlichen Bitcoin-Anstieg. Die Kryptowährung zeigt bemerkenswerte Stabilität trotz des andauernden Nahostkonflikts. Am Markt herrscht die Hoffnung, dass die Konfliktparteien bald am Verhandlungstisch sitzen könnten.
Strategy, das frühere MicroStrategy und heute primär Bitcoin-Entwicklungsunternehmen, legte im Kielwasser um gut zehn Prozent zu. Auch Moderna glänzte mit einem Plus von 16 Prozent – das Biotech-Unternehmen einigte sich mit Genevant auf einen Vergleich über 950 Millionen Dollar. Die Summe fällt niedriger aus als befürchtet.
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Goldilocks-Szenario intakt
Asset-Manager ETHENEA stuft das makroökonomische Umfeld als „Goldilocks"-Setup ein: Wachstum über dem Trend, Inflation auf dem Rückzug, Zentralbanken mehrheitlich in der Pause. Die Marktbreite nimmt zu, fiskalische Impulse aus Deutschland und den USA wirken stützend. Für 2026 rechnet ETHENEA mit einem US-Wachstum von 2,6 Prozent – deutlich über dem Konsens von 2,0 Prozent.
Einziger Wermutstropfen: Der Iran-Konflikt könnte den Desinflationspfad unterminieren, sollte sich die Lage weiter verschärfen. Bislang aber zeigt sich die US-Wirtschaft resilient – und die Börse nutzt jeden Rücksetzer als Einstiegschance.
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Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).
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