24.03.2026, 2896 Zeichen
SPIE erhält den Zuschlag für einen wichtigen Ersatzneubau an der deutsch-französischen Grenze. Der multitechnische Dienstleister wird für TransnetBW eine 18 Kilometer lange Höchstspannungsleitung zwischen Eichstetten am Kaiserstuhl und Frankreich neu errichten. Das Projekt ist ein zentraler Baustein für die Versorgungssicherheit und die Energiewende.
Kern der Maßnahme ist der vollständige Austausch der bestehenden 220-Kilovolt-Leitung durch eine leistungsstärkere 380-kV-Trasse. Die neue Leitung soll ab 2027 gebaut werden und vervielfacht die Transportkapazität. SPIE unterstützt bereits jetzt den Genehmigungsprozess.
Modernisierung nach dem NOVA-Prinzip
Auf der Strecke entstehen 51 neue Masten, während 55 alte demontiert werden. Das Projekt folgt dem NOVA-Prinzip: Es nutzt den bestehenden Trassenkorridor, um Eingriffe in Landschaft und Eigentum gering zu halten. Die modernen Masten bieten höhere Stabilität bei optimierter Flächennutzung.
Die Arbeiten sind anspruchsvoll. Sie umfassen Fundamentbau, Mastmontage und komplexe Seilzugtechnik in einer landwirtschaftlich geprägten Grenzregion. Spezialisierte Teams aus dem SPIE-Bereich High Voltage übernehmen die Umsetzung.
Rückgrat für grenzüberschreitenden Stromhandel
Die Leitung ist seit 2017 im Netzentwicklungsplan Strom verankert und wurde 2021 gesetzlich bestätigt. Sie fungiert als zentrale Schnittstelle für den Stromhandel zwischen Deutschland und Frankreich. Branchenexperten sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des europäischen Netzes.
Warum ist das so wichtig? Leistungsfähige Verbindungen ermöglichen einen effizienteren Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage. Überschüsse aus erneuerbaren Energien können besser exportiert, Engpässe durch Importe ausgeglichen werden. Das reduziert kostspielige Netzeingriffe.
Für Baden-Württemberg ist das Projekt ein Schlüssel zur Klimaneutralität bis 2040. Das leistungsstarke Netz transportiert Windstrom aus dem Norden und bindet Solarparks im Süden an.
Logistische Herausforderungen ab 2027
Die größte Herausforderung ist die Versorgungssicherheit während der Bauphase. Die alte Leitung bleibt so lange in Betrieb, bis die neue steht. Das erfordert eine präzise Taktung und teilweise Provisorien.
Auch die Geologie am Kaiserstuhl stellt Anforderungen. Spezialtiefbau-Verfahren sind nötig, um die schweren Stahlgittermasten sicher zu verankern. SPIE kann auf Erfahrung aus ähnlichen Projekten für TenneT oder Amprion zurückgreifen.
SPIE festigt Marktposition
Der Auftrag unterstreicht die Rolle von SPIE als führender Dienstleister für die Energiewende. Das Unternehmen sicherte sich zuletzt mehrere Großaufträge im Netzausbau. Die frühe Einbindung in den Genehmigungsprozess verspricht hier einen planbaren Ablauf.
Die Zusammenarbeit mit TransnetBW hat sich bereits bei früheren Projekten bewährt, etwa bei der Installation von Kompensationsdrosselspulen zur Netzstabilisierung.
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