15.03.2026, 3215 Zeichen
Schwellenländer definieren ihr Wachstum Anfang 2026 neu. Während klassische Exportmärkte schwächeln, treiben digitaler Ausbau und Binnenkonsum in Indien und Ostasien die Kurse. Der Avantis Responsible Emerging Markets Equity ETF nutzt diesen Wandel durch eine gezielte Sektorwette auf IT und Finanzen.
Halbleiter und Finanzinnovation
Der ETF gewichtet die Sektoren Informationstechnologie und Finanzen besonders stark. In Ostasien und Indien festigen Unternehmen ihre Rolle in der globalen Halbleiter-Lieferkette und treiben Innovationen im Finanzsektor voran. Diese strategische Ausrichtung zielt darauf ab, von den wirtschaftlichen Reformen und der technologischen Souveränität dieser Regionen zu profitieren.
Verantwortlich für die Portfoliostruktur ist die Einschätzung, dass diese Branchen das Rückgrat der digitalen Transformation in den Schwellenländern bilden. Anleger beobachten dabei genau, wie diese Regionen die globalen Handelsdynamiken navigieren.
Systematik schlägt passive Indizes
Im Gegensatz zu herkömmlichen Indexfonds nutzt dieser ETF einen systematischen Prozess für die Anpassung seiner Positionen. Er verzichtet auf feste Rebalancing-Termine und steuert das Portfolio flexibel, um gezielt kleinere Unternehmen mit hoher Profitabilität zu übergewichten. Ein integrierter ESG-Filter schließt zudem Unternehmen aus, die Nachhaltigkeitsrisiken bergen.
Dieser Ansatz ermöglicht es dem Management, Marktprämien effizienter zu nutzen als bei einer rein marktkapitalisierungsgewichteten Strategie. Die Kombination aus Small-Cap-Fokus und Qualitätskriterien soll ein differenziertes Renditeprofil schaffen, solange das lokale Wachstum über dem globalen Durchschnitt liegt.
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Vorteil durch niedrige Kosten
Ein wesentlicher Faktor für die langfristige Performance ist die Kostenstruktur. Der ETF positioniert sich als preiswerte Option innerhalb seiner Kategorie und setzt auf eine hohe Effizienz bei der Umsetzung der Handelsstrategie.
- Kostenquote (Expense Ratio): 0,33 %
- Portfolio-Umschlagshäufigkeit: ca. 2 %
- Kategoriedurchschnitt Umschlag: ca. 45 %
Die extrem niedrige Umschlagshäufigkeit von nur 2 % reduziert Transaktionskosten und steuerliche Belastungen erheblich. Dies unterstreicht den disziplinierten Investmentansatz des Teams.
Nach der jüngsten Ausschüttung Anfang März 2026 richtet sich der Blick nun auf das zweite Halbjahr. In diesem Zeitraum wird die nächste halbjährliche Ertragszahlung erwartet, die Aufschluss über die Dividendenstärke der enthaltenen Unternehmen geben wird.
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Börsepeople im Podcast S24/19: Manuela Wenger
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