Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Oracle Aktie: Alarm am Kreditmarkt ( Finanztrends)

29.03.2026, 2992 Zeichen

Der aggressive Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur fordert bei Oracle einen hohen Tribut. Während das Unternehmen Milliarden in neue Rechenzentren pumpt, sichern sich Investoren zunehmend gegen einen möglichen Zahlungsausfall ab. Die Kosten für diese Kreditversicherungen haben mittlerweile das Niveau der Finanzkrise von 2008 erreicht.

Milliarden für die KI-Infrastruktur

Verantwortlich für das steigende Kreditrisiko sind die enormen Investitionsausgaben. Um im Rennen um die Künstliche Intelligenz wettbewerbsfähig zu bleiben, plant der Softwarekonzern für das Geschäftsjahr 2026 Ausgaben in Höhe von 50,64 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von fast 139 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Diese Strategie belastet die Liquidität massiv. Der freie Cashflow rutschte bereits 2025 ins Minus und dürfte sich Prognosen zufolge im kommenden Jahr auf minus 23,28 Milliarden US-Dollar verschlechtern. Um diesen enormen Kapitalbedarf zu decken, nahm das Unternehmen im Februar bereits 30 Milliarden US-Dollar über Anleihen und Wandelaktien auf. Bis Jahresende sollen weitere 50 Milliarden US-Dollar folgen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?

Angesichts dieser Entwicklung reduzieren große Marktteilnehmer und Führungskräfte ihr Engagement:
- Pallas Capital Advisors verringerte seine Position im vierten Quartal 2025 um 35 Prozent.
- KMG Fiduciary Partners baute seinen Anteil um 11,8 Prozent ab.
- Executive Vice President Douglas Kehring verkaufte Mitte Januar 35.000 Aktien.
- CEO Clayton Magouyrk trennte sich im Februar von 10.000 Anteilsscheinen.

Dividende auf dem Prüfstand

Die angespannte finanzielle Lage spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Nach dem jüngsten Abwärtsdrend notiert das Papier bei 121,00 Euro und hat sich damit fast 57 Prozent von seinem 52-Wochen-Hoch entfernt. Für Privatanleger rückt nun die Nachhaltigkeit der Quartalsdividende in den Mittelpunkt. Bei einer jährlichen Ausschüttungsverpflichtung von 5,75 Milliarden US-Dollar und einem tief negativen Cashflow mehren sich die Warnungen vor einer möglichen Kürzung der für Ende April geplanten Zahlung.

Neben dem wachsenden Schuldenberg sieht sich der Konzern zusätzlich mit Sammelklagen von Aktionären konfrontiert, für die Anfang April wichtige Fristen anstehen. Das Management verweist als Gegenargument auf die langfristigen Perspektiven und betont, dass die Margen in den KI-Rechenzentren bei über 30 Prozent liegen. Dennoch dominiert am Markt vorerst die Sorge um die explodierenden Kosten für Kreditausfallversicherungen und den beispiellosen Refinanzierungsbedarf.

Anzeige

Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:

Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(29.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was den starken ATX und die zweistellig festere AT&S angeht




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Dow Jones, Boeing, Caterpillar, Fresenius Medical Care, Münchener Rück, Deutsche Boerse, Hannover Rück.


Random Partner

Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» (Christian Drastil)

» Starker Auftakt ins zweite Quartal: ATX legt kräftig zu, AT&S mit zweist...

» Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was d...

» Von Mexiko über eBay bis zur Treasury-Software: Alexander von Schirmeist...

» Wiener Börse zu Mittag deutlich fester: AT&S, Do&Co und FACC gesucht

» ATX-Trends: Addiko, RBI, OMV, ams Osram ...

» Börsepeople im Podcast S24/08: Alexander von Schirmeister

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. RBI, CPI Europe, Robert Halver, Lars Re...

» Q1-Finale an den Märkten: Turnaround-Stories, mehr Volumen und die Suche...

» Österreich-Depots: Q1-Bilanz, Stockpicking Österreich mit Mini-Plus (Dep...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    Star der Stunde: DO&CO 1.47%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -1.31%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 12-13: Österreichische Post(2), OMV(2), Wienerberger(1), FACC(1), Bawag(1)
    Smeilinho zu Porr
    Star der Stunde: UBM 1.15%, Rutsch der Stunde: Lenzing -1.37%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 11-12: Fabasoft(2), Zumtobel(1), AT&S(1), RBI(1), OMV(1), DO&CO(1), Kontron(1)
    BSN Vola-Event Rheinmetall
    BSN Vola-Event Commerzbank
    Star der Stunde: RBI 1.03%, Rutsch der Stunde: Lenzing -3.07%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: Semperit(2), AT&S(2), OMV(1), Erste Group(1), FACC(1), Flughafen Wien(1), SBO(1), Porr(1)

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S23/24: Melanie Steiner

    Melanie Steiner ist Verkaufsleiterin Wohnbau bei der Strabag Real Estate und der Mischek Bauträger GmbH. Wir sprechen über eine lange Karriere in der Branche, über die wilden 90er als Maklerin, übe...

    Books josefchladek.com

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Olga Ignatovich
    In the Shadow of the Big Brother
    2025
    Arthur Bondar Collection WWII

    Anton Bruehl
    Mexico
    1933
    Delphic Studios

    Ludwig Kozma
    Das Neue Haus
    1941
    Verlag Dr. H. Girsberger & Cie


    29.03.2026, 2992 Zeichen

    Der aggressive Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur fordert bei Oracle einen hohen Tribut. Während das Unternehmen Milliarden in neue Rechenzentren pumpt, sichern sich Investoren zunehmend gegen einen möglichen Zahlungsausfall ab. Die Kosten für diese Kreditversicherungen haben mittlerweile das Niveau der Finanzkrise von 2008 erreicht.

    Milliarden für die KI-Infrastruktur

    Verantwortlich für das steigende Kreditrisiko sind die enormen Investitionsausgaben. Um im Rennen um die Künstliche Intelligenz wettbewerbsfähig zu bleiben, plant der Softwarekonzern für das Geschäftsjahr 2026 Ausgaben in Höhe von 50,64 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von fast 139 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Diese Strategie belastet die Liquidität massiv. Der freie Cashflow rutschte bereits 2025 ins Minus und dürfte sich Prognosen zufolge im kommenden Jahr auf minus 23,28 Milliarden US-Dollar verschlechtern. Um diesen enormen Kapitalbedarf zu decken, nahm das Unternehmen im Februar bereits 30 Milliarden US-Dollar über Anleihen und Wandelaktien auf. Bis Jahresende sollen weitere 50 Milliarden US-Dollar folgen.

    Anzeige

    Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?

    Angesichts dieser Entwicklung reduzieren große Marktteilnehmer und Führungskräfte ihr Engagement:
    - Pallas Capital Advisors verringerte seine Position im vierten Quartal 2025 um 35 Prozent.
    - KMG Fiduciary Partners baute seinen Anteil um 11,8 Prozent ab.
    - Executive Vice President Douglas Kehring verkaufte Mitte Januar 35.000 Aktien.
    - CEO Clayton Magouyrk trennte sich im Februar von 10.000 Anteilsscheinen.

    Dividende auf dem Prüfstand

    Die angespannte finanzielle Lage spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Nach dem jüngsten Abwärtsdrend notiert das Papier bei 121,00 Euro und hat sich damit fast 57 Prozent von seinem 52-Wochen-Hoch entfernt. Für Privatanleger rückt nun die Nachhaltigkeit der Quartalsdividende in den Mittelpunkt. Bei einer jährlichen Ausschüttungsverpflichtung von 5,75 Milliarden US-Dollar und einem tief negativen Cashflow mehren sich die Warnungen vor einer möglichen Kürzung der für Ende April geplanten Zahlung.

    Neben dem wachsenden Schuldenberg sieht sich der Konzern zusätzlich mit Sammelklagen von Aktionären konfrontiert, für die Anfang April wichtige Fristen anstehen. Das Management verweist als Gegenargument auf die langfristigen Perspektiven und betont, dass die Margen in den KI-Rechenzentren bei über 30 Prozent liegen. Dennoch dominiert am Markt vorerst die Sorge um die explodierenden Kosten für Kreditausfallversicherungen und den beispiellosen Refinanzierungsbedarf.

    Anzeige

    Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:

    Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

    Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


    (29.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was den starken ATX und die zweistellig festere AT&S angeht




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Dow Jones, Boeing, Caterpillar, Fresenius Medical Care, Münchener Rück, Deutsche Boerse, Hannover Rück.


    Random Partner

    Societe Generale
    Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » (Christian Drastil)

    » Starker Auftakt ins zweite Quartal: ATX legt kräftig zu, AT&S mit zweist...

    » Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was d...

    » Von Mexiko über eBay bis zur Treasury-Software: Alexander von Schirmeist...

    » Wiener Börse zu Mittag deutlich fester: AT&S, Do&Co und FACC gesucht

    » ATX-Trends: Addiko, RBI, OMV, ams Osram ...

    » Börsepeople im Podcast S24/08: Alexander von Schirmeister

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. RBI, CPI Europe, Robert Halver, Lars Re...

    » Q1-Finale an den Märkten: Turnaround-Stories, mehr Volumen und die Suche...

    » Österreich-Depots: Q1-Bilanz, Stockpicking Österreich mit Mini-Plus (Dep...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      Star der Stunde: DO&CO 1.47%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -1.31%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 12-13: Österreichische Post(2), OMV(2), Wienerberger(1), FACC(1), Bawag(1)
      Smeilinho zu Porr
      Star der Stunde: UBM 1.15%, Rutsch der Stunde: Lenzing -1.37%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 11-12: Fabasoft(2), Zumtobel(1), AT&S(1), RBI(1), OMV(1), DO&CO(1), Kontron(1)
      BSN Vola-Event Rheinmetall
      BSN Vola-Event Commerzbank
      Star der Stunde: RBI 1.03%, Rutsch der Stunde: Lenzing -3.07%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: Semperit(2), AT&S(2), OMV(1), Erste Group(1), FACC(1), Flughafen Wien(1), SBO(1), Porr(1)

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S23/24: Melanie Steiner

      Melanie Steiner ist Verkaufsleiterin Wohnbau bei der Strabag Real Estate und der Mischek Bauträger GmbH. Wir sprechen über eine lange Karriere in der Branche, über die wilden 90er als Maklerin, übe...

      Books josefchladek.com

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan

      Daido Moriyama
      Farewell Photography (English Version
      2018
      Getsuyosha, bookshop M

      Livio Piatti
      zooreal
      2003
      Kontrast Verlag

      Alessandra Calò
      Ctonio
      2024
      Studiofaganel

      Siri Kaur
      Sistermoon
      2025
      Void