12.03.2026, 2775 Zeichen
Bei Lovisa Holdings herrscht derzeit Bewegung im Aktionärsregister. Während namhafte institutionelle Investoren ihre Beteiligungen massiv reduzieren, setzen Mitglieder des Managements durch Zukäufe ein deutliches Zeichen des Vertrauens. Inmitten einer aggressiven globalen Expansion stellt sich die Frage, wer die langfristige Entwicklung des Schmuckhändlers richtig einschätzt.
Insider setzen auf Erholung
Pinnacle Investment Management und Hyperion Asset Management haben ihre Positionen kürzlich unter die meldepflichtigen Schwellen gesenkt. Dieser Rückzug großer Anleger belastet die Stimmung, während die Aktie gestern bei 22,42 AUD aus dem Handel ging und damit auf ihr aktuelles 52-Wochen-Tief rutschte.
Dem Verkaufsdruck der Institutionen halten die Direktoren John Charlton und Bruce Carter Käufe über den freien Markt entgegen. Charlton erhöhte seinen Bestand Anfang März von 29.000 auf 35.000 Aktien. Marktbeobachter werten solche Transaktionen oft als Signal, dass die Führungsebene trotz der kurzfristigen Volatilität und eines RSI-Wertes von 21,9, der auf einen überverkauften Zustand hindeutet, vom Potenzial des Geschäftsmodells überzeugt ist.
Expansion bremst den Gewinn
Hintergrund der gemischten Stimmung sind die jüngsten Halbjahreszahlen. Zwar steigerte Lovisa den Umsatz kräftig um 23,3 % auf rund 500,7 Millionen Dollar, doch der Nettogewinn wuchs mit 2,6 % auf 58,4 Millionen Dollar deutlich langsamer. Grund dafür sind vor allem Investitionen in die neue Marke „Jewells“, die in der Startphase einen Verlust von 11,2 Millionen Dollar verursachte. Dennoch bleibt das Kerngeschäft mit einer Bruttomarge von 82,9 % hochprofitabel, was auf ein effizientes Kostenmanagement hindeutet.
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Das Filialnetz wuchs im ersten Halbjahr um 85 neue Standorte auf weltweit 1.095 Geschäfte. Dass die flächenbereinigten Umsätze gleichzeitig um 2,2 % zulegten, spricht für die Resilienz des Konzepts im globalen Modeschmucksegment.
Für die Aktionäre steht nun der 26. März 2026 im Fokus. An diesem Tag schüttet das Unternehmen die bereits angekündigte Zwischendividende von 0,53 Dollar je Aktie aus. Die Stabilisierung der Margen bei gleichzeitigem Vorantreiben der Marke „Jewells“ bleibt das entscheidende Kriterium für die weitere Kursentwicklung.
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Börsepeople im Podcast S24/11: Eva Reuter
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