24.03.2026, 3941 Zeichen
Der Berliner Immobilienmarkt erschließt neue Flächen: Auf einem ehemaligen Industriegelände in Dahlewitz entsteht bis 2027 ein modernes Logistikzentrum. Der Investment-Manager evolutiq realisiert das Projekt auf einer rund 20.500 Quadratmeter großen Brachfläche, einem sogenannten Brownfield.
Attraktiver Standort an der Autobahn
Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum Berliner Ring A10 und zum Flughafen BER. Geplant sind etwa 12.500 Quadratmeter flexible Flächen für Logistik, Industrie und Büros. „Wir schaffen hier eine attraktive Immobilie an einem der dynamischsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands“, sagt Jan-Nicolai Tröndle von evolutiq.
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Der Vorteil: Es wird keine neue „grüne Wiese“ versiegelt. Stattdessen schließt das Projekt eine Baulücke in einem bestehenden Gewerbegebiet. Die Immobilie ist für einen Hauptmieter konzipiert und soll hohe Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.
Berlin setzt auf Konversion großer Areale
Das Projekt in Dahlewitz ist Teil eines größeren Trends. Berlin verwandelt systematisch alte Industrie- und Gewerbebrachen. Zwei Leuchtturmprojekte zeigen, wohin die Reise geht.
In Spandau entsteht auf dem 76 Hektar großen Siemens-Gelände die „Siemensstadt Square“. Hier verbinden sich Forschung, Arbeiten und Wohnen in einem Quartier der kurzen Wege. Die Bauarbeiten am ersten Abschnitt sind bereits weit fortgeschritten.
Parallel wird der ehemalige Flughafen Tegel zur „Urban Tech Republic“. Das über 200 Hektar große Areal soll ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien werden. Noch in diesem Jahr beginnen die Sanierungsarbeiten am Hangar für die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie.
Hürden durch Umweltauflagen und Artenschutz
Doch das Flächenrecycling ist komplex. Die Ersatzbaustoffverordnung verpflichtet Entwickler zu lückenloser Dokumentation aller verbauten Materialien. Das treibt die Kosten im Vergleich zu Neubaugebieten.
Ein prominentes Beispiel für Verzögerungen ist das „Pankower Tor“ auf einem ehemaligen Rangierbahnhof. Die geplanten 2.000 Wohnungen und Gewerbeflächen lassen auf sich warten. Naturschutzverbände klagen zum Schutz der dort heimischen Kreuzkröten. Ein Baubeginn ist frühestens 2027 realistisch.
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Internationale Investoren zeigen wieder Interesse
Trotz der Herausforderungen ist der Berliner Immobilienmarkt im Frühjahr 2026 robust. Internationale Investoren aus Europa und Nordamerika interessieren sich wieder stärker für Berliner Brownfields.
Der Grund sind stabile, hohe Mieten im Logistiksektor. In Berlin erreichen sie mittlerweile zweistellige Euro-Beträge pro Quadratmeter. Ein weiterer Vorteil: Oft können Projekte innerhalb bestehender Bebauungspläne realisiert werden, was Planungszeit spart.
Brachflächen als Wachstumsmotor
Für die kommenden Jahre bleiben Brachflächen der wichtigste Hebel für neues Gewerbe- und Wohnraum in Berlin. Der Fokus verschiebt sich hin zu multifunktionalen Gewerbeparks, die Logistik mit Produktion und Forschung kombinieren.
Auch Randlagen wie entlang des A10-Rings gewinnen an Bedeutung – wie das evolutiq-Projekt in Dahlewitz zeigt. Die Geschwindigkeit der Umsetzung hängt jedoch stark von den personellen Kapazitäten in den Bezirksämtern und der Klärung von Naturschutzfragen ab.
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