05.03.2026, 7927 Zeichen
Der Technologie-Konzern Andritz hat seine Ergebnisse für 2025 vorgelegt: Das Unternehmen weist für 2025 einen Rückgang beim Umsatz um 5 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro aus. Es seien mehrere Großprojekte noch in der Anlaufphase, "aber die Aufträge sind verbucht und die Einnahmen werden folgen," erklärt CEO Joachim Schönbeck, dessen Vertrag jüngst verlängert wurde, im Geschäftsbericht. Der Umsatz-Anteil des Service-Geschäfts ist weiter gestiegen und liegt bei 44 Prozent und damit auf Alltime-High. Das vergleichbare EBITA sank im Jahr 2025 um 6 Prozent auf 698,4 Mio. Euro. Durch Kapazitätsanpassungen und strenge Kostendisziplin konnten die Margen gehalten werden. Die operative Rentabilität (vergleichbare EBITA-Marge) blieb mit 8,9 Prozent auf dem Niveau des Vorjahrs (2024: 8,9 Prozent). Das Konzernergebnis beträgt 457,1 Mio. Euro (-7,9 Prozent), mit einer Konzernergebnis-Marge von 5,8 Prozent (2024: 6,0 Prozent). Es soll eine Dividende in Höhe von 2,7 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2024: 2,6 Euro je Aktie). Der Auftragseingang der Gruppe erreichte 2025 8,9 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Haupttreiber waren laut Andritz die Geschäftsbereiche Pulp & Paper und Hydropower, die ihren Auftragseingang um 20 Prozent bzw. 16 Prozent steigern konnten, während die Bereiche Environment & Energy (unsicheres Investmentklima für Energiewende) und Metals (schwächelnde Auto- und Stahlbranche) einen Rückgang verzeichneten. In der Metals-Sparte sind weitere Restrukturierungsmaßnahmen vorgesehen. Das Book-to-Bill-Verhältnis liegt bei 1,13 - somit überstieg der Auftragseingang den im Laufe des Jahres realisierten Umsatz. Der Auftragsstand zum Jahresende 2025 erhöhte sich um 7 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro, was laut Andritz "eine solide Grundlage für die Umsatzrealisierung im Jahr 2026 darstellt." 2025 war bei Andritz ein aktives M&A-Jahr, das Unternehmen tätigte sechs größere Akquisitionen, nämlich LDX Solutions, A.Celli Paper, Salico Group, Diamond Power, Allen-Sherman-Hoff und Sanzheng. Laut Andritz-Präsentation liegt der Umsatz der zugekauften Unternehmen insgesamt über 400 Mio. Euro. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Mrd. Euro gerechnet. Die vergleichbare EBITA-Marge (ohne nicht-operative Positionen) wird voraussichtlich weiterhin auf einem Niveau zwischen 8,7 und 9,1 Prozent liegen. Für 2027 liegt die Umsatzerwartung bei 9 bis 10 Mrd. Euro und die Prognose für die vergleichbare EBITA Marge bei >9 Prozent. Vor allem der Service-Bereich soll weiter wachsen, auch die Nachfrage nach grünen Technologien, sowie auch M&A sollen unterstützen.
Andritz ( Akt. Indikation: 67,95 /68,20, -4,12%)
Die auf Konsumenten und KMU spezialisierte Addiko Bank weist für 2025 ein Nettoergebnis in Höhe von 44,0 Mio. Euro aus, das etwas unter dem Vorjahreswert von 45,4 Mio. Euro liegt, dies aufgrund gestiegener Verwaltungs- und Steueraufwendungen, wie das Unternehmen erklärt. Die Risikokosten lagen 2025 mit 35,2 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert (2024: 36,0 Mio. Euro), die Steueraufwendungen lagen mit 16,0 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 15,0 Mio. Euro. Das Nettozinsergebnis ging um 1,8 Prozent auf 238,4 Mio. Euro zurück. Das Provisionsergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich um 7,6 Prozent auf 78,5 Mio. Euro, was laut Addiko zu einem großen Teil auf eine Produktoffensive in den Bereichen Konten & Pakete, Bancassurance und Kreditkarten zurückzuführen war. Einen wesentlichen negativen Einfluss auf das Neugeschäft und das Nettobankergebnis hatten die neuen makroprudenzielle Maßnahmen und Kreditbeschränkungen in Kroatien, Serbien, Montenegro und der Republika Srpska, so die Bank. Der Anteil der beiden Fokusbereiche Consumer und SME stieg strategiekonform auf 91,7 Prozent der gesamten Bruttokundenforderungen (2024: 89,5 Prozent).Im Einklang mit den aufsichtsrechtlichen Erwartungen und den regulatorischen Anforderungen bleibt die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2025 weiterhin ausgesetzt. Es ist beabsichtigt, zu einer angemessenen und nachhaltigen Dividendenpolitik zurückzukehren, sobald die zugrunde liegenden Themen (Unsicherheiten hinsichtlich der Aktionärsstruktur) ausgeräumt sind, wie es heißt. Des weiteren informiert die börsenotierte Bank, dass die Aktie mit 1. April vom Prime Market in den Standard Market der Wiener Börse umgereiht wird. Wie berichtet, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2026 bereits die Xetra-Notierung beendet. Dies wurde mit der deutlichen Veränderung in der Aktionärsstruktur sowie einer erheblichen Verringerung der Handelsliquidität begründet. Unterstützt durch einen positiven makroökonomischen Ausblick für die CSEE-Region wird eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Addiko Gruppe im Jahr 2026 erwartet. Im Geschäftsbericht wird angekündigt, dass im Laufe des Geschäftsjahres 2026 ein neues Programm vorgestellt werden soll, um mittelfristig Leistungsverbesserungen zu erzielen, wie es heißt.
Addiko Bank ( Akt. Indikation: 25,50 /25,80, -2,84%)
Palfinger Marine hat einen Auftrag für den Offshore-Windpark Formosa 4 in Taiwan erhalten. Dies ist das elfte Projekt in Taiwan und der neunte Windpark, der mit Serviceplattformkranen des Unternehmens ausgestattet wird, wie Palfinger mitteilt. Im Rahmen des Auftrags liefert Palfinger 35 vollelektrische Offshore-Krane des Typs PF°200 mit jeweils 7 Metern Ausladung. Sie werden auf Jacket-Fundamenten mit 14-MW-Turbinen von Siemens Energy installiert. Die Auslieferung erfolgt zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2026.
Palfinger ( Akt. Indikation: 35,70 /36,05, -1,31%)
Die UBM hat drei neue Mieter im LeopoldQuartier Office, und zwar einen globalen Technologiekonzern (3.814 m²), den IT-Dienstleister Auvaria (400 m²) und Gastronom Leonardi/Eurest, der 434 m² plus Schanigarten übernimmt. Damit sind 40,31Prozent der Gewerbefläche in dem Holz-Hybrid-Stadtquartier vermietet. Laut UBM liegt der durchschnittliche Büro-Quadratmeterpreis bei 25 Euro.
UBM ( Akt. Indikation: 18,95 /19,20, -0,65%)
Research: Die Analysten von SRC erhöhen nach der Präsentation der vorläufigen Zahlen das Kursziel für die Porr-Aktie von 35,0 auf 44,0 Euro und bestätigen das Buy-Rating. Sie meinen: "Die operative Marge des Konzerns stieg von 2,6 Prozent auf 3,1Prozent und lag über der angestrebten Range von 2,8 Prozent bis 3,0 Prozent. Schon für das kommende Geschäftsjahr 2027 halten wir eine operative Marge von 3,5 Prozent für möglich, die eigentlich erst für 2030 mit einer Marge von 3,5 Prozent bis 4,0 Prozent angestrebt wird."
Auch die Analysten von Warburg Research haben ihre Kaufempfehlung für die Porr-Aktien nach den publizierten vorläufigen Zahlen bestätigt. Das Kursziel wurde unverändert bei 37,00 Euro belassen.
Porr ( Akt. Indikation: 39,60 /39,85, 2,38%)
Die Analysten von NuWays bestätigen die Kauf-Empfehlung für Semperit und auch das Kursziel in Höhe von 18,5 Euro. Semperit hat, wie berichtet mitgeteilt, die Dividende für 2025 auszusetzen. "Angesichts der laufenden Wachstumsinitiativen – darunter die Hochfahrphase der erweiterten Produktionskapazitäten, sobald sich die Nachfrage deutlich verbessert – erscheint die Aussetzung der Dividendenzahlung umsichtig und unterstreicht die konsequente Kapitalallokationsdisziplin von Semperit," erklären die Analysten. Sie erwarten für das Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,5 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 0,4 Mio. Euro. "Dies bedeutet eine deutliche Erholung gegenüber dem Verlust von 11,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025, reicht aber nicht aus, um die vom Markt erwartete Dividende von 0,40 Euro zu decken," so die Experten.
Semperit ( Akt. Indikation: 12,78 /12,88, 1,02%)
Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Sell-Empfehlung für Verbund, passen aber das Kursziel von 55,0 auf 56,0 Euro leicht an.
Verbund ( Akt. Indikation: 63,00 /63,15, 2,31%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.03.)
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
Addiko Bank
Uhrzeit: 23:00:24
Veränderung zu letztem SK: 1.41%
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Andritz
Uhrzeit: 22:59:45
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Palfinger
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Letzter SK: 34.20 ( -2.01%)
Porr
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Semperit
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UBM
Uhrzeit: 22:59:45
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Verbund
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Letzter SK: 68.20 ( 4.44%)
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