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ATX-Trends: AT&S, DO & CO, EVN, Post ...

13.01.2026, 2682 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "An der Wiener Börse hat sich die Rekordjagd gestern Montag fortgesetzt. Der österreichische Leitindex ATX verzeichnete einen Aufschlag von 0,69 Prozent auf 5.440,34 Punkte. Der ATX Prime schloss mit plus 0,61 Prozent bei 2.701,37 Zählern. Auch an den wichtigsten europäischen Börsen gab es überwiegend Gewinne zu sehen. Nachdem die Jahresendrally vergangene Woche abgeklungen war, ließ es der ATX in den vergangenen Tagen etwas gemächlicher angehen. Neuen Schwung könnte nun die anlaufende Berichtssaison bringen, die am heutigen Dienstag mit Zahlen aus dem US-Bankensektor startet. Zudem stehen Inflationsdaten aus den USA auf dem Programm, die mit Blick auf die Zinssitzung der US-Notenbank Fed Ende Januar von Bedeutung sind. Abseits der klassischen Geldpolitik bleibt der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell ein internationaler Unsicherheitsfaktor. Powell wies zuletzt strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine mögliche Anklage als Versuch politischer Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Notenbank zurück. Als Folge gerieten der US-Dollar und längerfristige US-Anleihen etwas unter Druck, während die Edelmetallpreise zulegten. Insgesamt blieben die Kursreaktionen an den Finanzmärkten aber überschaubar.

Im Wiener Leitindex zogen sich die Gewinne quer durch die Branchen. Die höchsten Zuwächse von gut fünf Prozent verzeichneten die AT&S-Anteilsscheine, gefolgt von den SBO-Titeln mit plus 3,8 Prozent. Unter den wenigen Verlierern im ATX gaben DO&CO um 3,2 Prozent nach. Wenig verändert schlossen die Versorger-Aktien Verbund und EVN. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in die Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich "Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio. Ähnlich äußerte sich Verbund-Chef Michael Strugl vor Journalisten. Aktien der Österreichischen Post erholten sich um 1,3 Prozent vom schwächeren Wochenausklang. Der Logistiker will den ungarischen Paketdienstleister Delivery Solutions Zrt. übernehmen, um im internationalen Paketgeschäft weiter zu wachsen. Der in Wien im direct market plus-Segment notierte oberösterreichische Spezialmotorenhersteller Steyr Motors hat sich einen Rahmenvertrag mit mindestens 30 Millionen Euro Umsatz in China gesichert. Darin enthalten ist ein verbindliches Auftragsvolumen von mindestens 750 zusätzlichen Motoren bis 2030, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Handel wurde das nicht goutiert. Steyr Motors schlossen in Wien mit minus 3,7 Prozent."


(13.01.2026)

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