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ATX-Trends: Strabag, RBI ...

25.03.2024, 2289 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit Kursgewinnen beendet. Der österreichische Leitindex ATX zeigte sich im gesamten Verlauf solide im Plus und schloss um 0,45 Prozent höher auf 3499,40 Einheiten. Der breiter gefasste ATX Prime legte um 0,58 Prozent auf 1757,49 Zähler zu. Im Fokus standen am letzten Handelstag dieser Woche Konjunkturdaten aus Europa. Österreichs Wirtschaft wächst heuer aufgrund der schwächelnden Bauwirtschaft und Industrie deutlich weniger als erwartet. Die Institute Wifo und IHS rechnen in ihrer am Freitag vorgestellten Prognose für 2024 mit einem realen Wirtschaftswachstum von nur mehr 0,2 beziehungsweise 0,5 Prozent. Im Dezember hatten sie noch ein Plus von 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent vorausgesagt. Auch aus Deutschland kamen wichtige Konjunkturdaten. Dort hat der Ifo-Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Punkte auf 87,8 Zähler zugelegt. Analysten hatten nur einen Zuwachs auf 86,0 Punkte erwartet. "Das ifo-Geschäftsklima hat sich im März überraschend deutlich aufgehellt, auf den höchsten Stand seit Mitte 2023! Wichtiger noch, sowohl die Lageeinschätzung als auch die Erwartungen haben sich verbessert. Danach könnte die deutsche Wirtschaft die jüngste Wachstumsdelle nun hinter sich gelassen haben und im Frühjahr wieder Rückenwind verspüren", kommentierte Deutsche-Bank-Volkswirt Marc Schattenberg.

Die Papiere der Strabag entwickelten sich zum Wochenausklang überdurchschnittlich. Die Papiere zeigten sich zwar mit einem Minus von beinahe 15 Prozent, wurden aber ex-Dividende gehandelt - das miteinberechnet verbuchten die Titel ein Plus von etwas über 7 Prozent. Am Vortag wurde gemeldet, dass die Strabag die bereits im Vorjahr angekündigte Verwässerung des Anteils des russischen Oligarchen Oleg Deripaska auf unter 25 Prozent umgesetzt hat. Am Donnerstag war die dafür nötige Sachkapitalerhöhung auch im Firmenbuch eingetragen worden. Weiters war in dieser Woche bekannt geworden, dass die US-Behörden der Raiffeisen Bank International laut einem Agenturbericht bei ihrem heiklen Milliardendeal rund um den russischen Oligarchen Oleg Deripaska und dessen Anteile am Baukonzern Strabag einen Strich durch die Rechnung machen wolle. Die Papiere der RBI legten 0,2 Prozent zu."


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