31.05.2022, 1525 Zeichen
Karl-Heinz Strauss, CEO Porr zum etwas geringeren Auftragseingang im Q1 2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode: "Der Auftragseingang im 1. Quartal des Vorjahres war durch das eine oder andere Großprojekt atypisch stark. Wir haben aber nunmehr eine sehr selektive Vorgangsweise bei der Hereinnahme unserer Aufträge gewählt - machen etwa schon lange keine Fixpreisaufträge mehr, suchen uns die Kunden aus, versuchen Bauaufträge hereinzunehmen, bei denen wir eine möglichst große Wertschöpfung innerhalb der Porr-Gruppe wahrnehmen können. Und das sieht man auch. Wir haben außerdem ein spannendes Marktumfeld, weil wir einerseits eine große Nachfrge haben, auf der anderen Seite gibt es Themen wie Verfügbarkeit, Preissteigerungen sowie auch im Raum stehende Zinserhöhungen. Wir konnten aber bisher alles gut managen".
Zur Nachfragesituation: "Grundsätzlich wird die Nachfrage sehr hoch bleiben. In der Infrastruktur ist der Bedarf enorm. Im Hochbau wird es etwas selektiver zugehen. Im Bereich leistbaren Wohnraum wird sich die Nachfrage vergrößern. Dazu kommen antizyklische Werte wie Hotelbauten, die neue Form des Arbeiten sowie weiterhin die Megatrends Urbanisierung, Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Health Care. Das wird so bleiben"
Den fairen Wert der Aktie sieht Strauss zwischen 23,0 und 26,0 Euro. "Wie wir alle wissen, ist der Verlauf von Aktien kein Sprint sondern ein Marathon".
https://boersenradio.at/page/brn/40588/
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 31.05.)
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