16.05.2022, 6659 Zeichen
Eine Auswahl der Redaktion von boersenradio.at und boerse-social.com :
Pauschal betrachtet ist Europa ultra billig, wenn Gaslieferungen nicht gekappt werden.
In den USA sind die Zinsen um 50 Basispunkte gestiegen. Die EZB hat nicht nachgezogen. Und auch wenn die Chefin der Europäischen Notenbank Christine Lagarde angedeutet hat, dass auch die EZB bald nicht mehr die Füße stillhält, hat FED-Chef Jerone Powell auch schon durchklingen lassen dass die US-Notenbank im Juli nochmals um 50 Basispunkte erhöhen wird als wirksames Mittel zur Inflationsbekämpfung. Also die Zinsdifferenz zwischen USA und Europa, aber auch zwischen der EU und Großbritannien bleibt höchstwahrscheinlich beträchtlich. Die GELDMEISTERIN hat sich deshalb bei Börsen-Experte Wolfgang Matejka, Geschäftsführer der Matejka & Partners Asset Management erkundigt, wie man bei den Spreads am besten investiert und welche Auswirkungen sie auf die Währungen und den Vermögensaufbau haben könnte. Besonders spannend finde ich, dass er gerade wegen der aktuellen wirtschaftlichen, geo- und energiepolitischen Krise ganz bestimmte Sparten bevorzugt. Sektoren wie Chemie und Stahl seien ultra billig. Was Wolfgang Matjeka momentan von Tech-, Auto- , Konsumgüter-, Ölaktien und Green Technology hält? Oder auch von anderen Assetklassen wie Gold, Bitcoin, Anleihen, Immobilien und nicht zuletzt von Cash? Am besten reinhören:
Die Timestamps:
(01:15 ) Zinsdifferenz USA – Europa
(10:30) Ab vier Prozent Zinsen fließt viel Geld von Aktien in Anleihen
(11:20) FED geht bis drei bis 3,5 Prozent
(17:30) Indien, Chile, Peru, Thailand, Indonesien geht es gar nicht schlecht
(21:10) Rezession in Europa unwahrscheinlich
(21:35) Crack-Up-Boom in Europa ist ein frommer Wunsch
(22:40) Sell in may funktioniert seit Jahrzehnten nicht mehr
(28:30) Green Technology ja, Windräder sind aber old technology
(35:15) Wirkliche Feind ist der Chinese
(37:50) Cash alleine zu halten ist falsch
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Die Autorin und Hendrik Leber übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Foto: Wiener Privatbank
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Geldmeisterin (00:41:20), 15.05.
Es ist tatsächlich die 200ste Episode! Daher bekommt ihr heute wieder einen Blick hinter die Kulissen. Ich erzähle euch wie vor zwei Jahren alles begann…
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Und selbstverständlich sind alle Podcast Inhalte weder eine Anlageempfehlung noch ein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Krypto-Assets.
Börsen Gelaber (00:07:41), 16.05.
“Das Coinbase-Debakel” - Musk ohne Twitter, Krypto-Milliardäre und Squarespace
Episode #365 vom 16.05.2022
Die Shopping-Lust ist zurück und Affirm, Robinhood sowie Duolingo fliegen zum Mond. Was haben Cathie Wood und Sam Bankman-Fried damit zu tun? Und will Musk jetzt doch kein Twitter? Hier gibt’s die Antwort.
Der Bitcoin fällt. Der Umsatz fällt. Die Aktie fällt. Und mittlerweile ist Coinbase (WKN: A2QP7J) ziemlich entstellt.
Websites waren gestern. Squarespace (WKN: A3CQRK) macht jetzt E-Commerce. Und sie machen’s besser als alle anderen.
Diesen Podcast der Podstars GmbH (Noah Leidinger) vom 16.05.2022, 3:00 Uhr stellt Dir die Trade Republic Bank GmbH zur Verfügung. Die Trade Republic Bank GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzaufsicht beaufsichtigt.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News (00:11:59), 16.05.
Verrückte Welt: Bitcoin-gesicherte Kredite
Laut Nachrichtenagentur Bloomberg hat Goldman Sachs erstmals einen Bitcoin-gesicherten Kredit vergeben. Halt, halt, liebe Kreditnehmer: Unser eins bekommt so etwas noch nicht am Schalter. Da muss man schon ein prominenter Schuldner sein, etwa die US-Krypto-Handelsplattform Coinbase. Über die Höhe des Bitcoin-gesicherten Kredits ist nichts bekannt. Für Goldman Sachs, die in der Krypto-Welt noch stärker Fuß fassen will, ist das einmal ein Versuchsballon in einem Markt, in dem man das große Geschäft wittert. Als wenn nicht schon flexibel verzinste Kredite in Phasen steigender Zinsen per se riskant genug sind. Das Risiko dann noch mit einem so schwankungsfreudigen digitalen Asset abzusichern finde ich dann schon sehr gewagt. Das Krypto-Asset verlor seit Jahresbeginn über 36 Prozent. Da waren die ab Mitte der 90er-Jahre so populären Fremdwährungskredite, die mit Fonds, Aktien und anderen volatilen Tilgungsträgern abgesichert waren noch der reinste Kindergeburtstag dagegen. Eine wenig turbulente Woche wünscht jedenfalls allen Langfristanlegern und natürlich nicht den Daytradern, die von Schwankungen profitieren Julia Kistner.
Wenn Euch die Börsen-Minute gefällt und ihr Euch eine Minute Zeit nehmen könntet, sie kostenlos auf einer Podcast-App Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify zu bewerten und zu abonnieren, dann danke dafür! Übrigens, in meiner aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN habe ich den Kapitalmarktkenner Wolfgang Matejka von Matejka&Partners zu Gast, den ich ein Loch in den Bauch fragte, wie man bei der immer größeren Zinsdifferenz zwischen USA und Europa als Europäer am besten anlegt. Nachhören lohnt sich...
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Foto: JK
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Die Börsenminute (00:01:41), 16.05.
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Wiener Börse Party #1077: ATX etwas leichter, Wienerberger gesucht, ich spreche über End of an Era sowie auch den Start von etwas Neuem
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Aktien auf dem Radar:Amag, Flughafen Wien, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Agrana, Rosenbauer, Palfinger, Porr, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Strabag, AT&S, Frequentis, Mayr-Melnhof, voestalpine, Wienerberger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Athos Immobilien, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Verbund.
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Die EVN ist ein internationales, börsennotiertes Energie- und Umweltdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Niederösterreich und bietet in ihrem Heimmarkt auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung „aus einer Hand“. Das Energiegeschäft im Ausland umfasst den Stromverkauf an Endkund*innen in Deutschland, Bulgarien und Nordmazedonien, den Gasverkauf an Endkund*innen in Kroatien, sowie die Stromproduktion in Nordmazedonien, Bulgarien, Albanien und Deutschland.
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Es hat Tradition, dass zu Silvester Wolfgang Matejka und Gunter Deuber zu Gast sind. Heuer haben wir anlässlich dieser Party auch alle 39 ATXPrime-Titel eingeschätzt, auch was IR betrifft.
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