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Direct Market Plus: startup300 darf keine XB Systems II werden (Christian Drastil)

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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22.10.2021, 1673 Zeichen

Die startup300-Vorstände Michael Eisler und Bernhard Lehner wendeten sich in ihrer Facebook-Aktionärsgruppe an die Aktionäre. Dies sehr detailliert und m.E. gut formuliert und informativ. Ich habe angefragt, ob diesen "Brief" abdrucken dürfe, warte noch auf Feedback. Die Bottom Linie hier aber kurz: Es geht um den jüngsten Kursrückgang (eine 20.000 Euro-Order hatte am Mittwoch ein 40-Prozent-Minus ausgelöst), die fehlende Buy-Side im Direct Market Plus, die nüchternen Fakten, die einen höheren Wert als den Börsenkurs zeigen würden und das Prüfen der strategischen Optionen, weil das Listing Geld koste und wenig bringe (recht frei zusammengefasst).

Ich habe in der Facebook-Gruppe folgendes geantwortet: Danke für die offenen Worte.. Allerdings: Bitte nicht ein einfaches Going Private machen, wie es XB Systems getan hat. Das wäre zu einfach. Ich habe die Aktie zb weit höher über die Börse gekauft und sitze das aus, weil ich überzeugt bin, dass die Aktie weit mehr wert ist als es der Aktienkurs derzeit darstellt. Ich lade zu einer kostenfreien Audio-Roadshow in unserem Podcast (Beispiel Frequentis hier: https://open.spotify.com/episode/1LDRnvPfYfr7psTkLOL0oA ) ein. Da könnt Ihr ein authentisches Bild der Aktie zeichnen. Über die Börse gekaufte Aktien entweder mit Megaverlust verkaufen zu müssen (wegen Rückzug) oder diese sich ausliefern zu lassen, das kann es nicht sein. Aber ich glaube eh nicht, dass Ihr das vorhabt. Upgrade statt Downgrade bitte. Die Kosten eines Listings kann man mit aktiver IR auch in Vorteile verwandeln. Der Kursrückgang selbst ist eine Chance.

(Der Input von Christian Drastil für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 22.10.)


(22.10.2021)

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