29.06.2021, 3115 Zeichen
Mit klaren Verlusten startete die heimische Börse in die neue Woche, der ATX musste gleich um 1,2% nachgeben. Auch in Wien herrschte auf Grund der neuen Beschränkungen im Reiseverkehr eine gedämpfte Stimmung, was besonders die Vertreter dieser Branche zu spüren bekamen, der Flughafen Wien musste 1,6% nachgeben, die Aktie des Airline-Cateringkonzerns Do & Co sackte um 3,5% nach unten. Von der Unternehmensseite her war die wichtigste Meldung des gestrigen Tages die abgesagte Übernahme der S Immo durch die Immofinanz, was sich besonders für den Übernahmekandidaten negativ auswirkte, der Titel sackte um 2,6% nach unten, Immofinanz musste 0,5% tiefer schliessen. Ansonsten gab es kaum Meldungen zu den einzelnen Unternehmen. Die Banken hatten einen schwachen Tag, die Bawag musste 1,5% nachgeben, für die Erste Group gab es ein Minus von 1,8%, die Raiffeisen endete mit einer 2,6% tieferen Schlussnotierung und auch die Addiko Bank musste 0,7% tiefer aus dem Handel gehen. Schlecht verlief der Handel auch für die Ölwerte, die OMV rutschte um 1,5% ab, für den Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann gab es einen Rückgang von 2,4%. Gemischt verlief der Tag für die Bauwerte, Strabag musste nach dem guten Ergebnis zum Wochenausklang gestern Gewinnmitnahmen hinnehmen und verbilligte sich um 1,8%, Porr hingegen schlug sich wacker und erreichte einen kleinen Anstieg von 0,1%. Zu den klaren Verlierern zählte auch voestalpine, für den Stahlkonzern gab es einen Abschlag von 2,4%, auch Marinomed war wenig beliebt, für das Biotechnologieunternehmen ging es ebenfalls um 2,4% nach unten. Gewinner des Tages war Agrana, der Stärke- und Zuckerkonzern konnte sich um 1,7% verbessern, auch Frequentis war gesucht, für den Anbieter von Audio-Softwaresystemen für die Luftleitfahrt ging es um 1,5% nach oben. Verbund profitierte von der europaweiten Stärke des Sektors und konnte einen Anstieg von 1,0% erzielen. Auch die Österreichische Post hielt sich in dem von Zurückhaltung geprägten Umfeld gut und erzielte ein Plus von 0,9%.
Unternehmensnachrichten
S-IMMO / CA-IMMO / IMMOFINANZ
Der Wiener Immobilienkonzern s Immo will nach dem Scheitern der Übernahmepläne der Immofinanz seine Stand-alone-Strategie umsetzen. Ein Kernpunkt dieser Strategie sei der Verkauf der Beteiligungen an der CA Immo und an der Immofinanz, teilte s-Immo-Vorstand Bruno Ettenauer am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in einem Statement mit. In diesem Zusammenhang würden derzeit verschiedene Optionen geprüft, erklärte der Konzern. Details nannte er nicht.
Der s-Immo-Chef hatte diese Variante auch schon Ende Mai ins Spiel gebracht. Bei einem Scheitern der Übernahme durch die Immofinanz sollen die Anteile der s Immo an der CA Immo - und auch an der Immofinanz - abgestoßen und "die 500 bis 550 Mio. Euro" reinvestiert werden, hieß es.
Dass die Immofinanz ihre Übernahmepläne aufgegeben hat, nehme man zur Kenntnis, sagte Ettenauer am Montag. "Ich denke, die Botschaft der Aktionäre, nicht zuletzt auch der Kleinanleger, in unserer außerordentlichen Hauptversammlung war deutlich: Man erwartet sich im Falle einer Übernahme einen fairen Preis."
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