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ATX-Trends: Andritz, KapschTrafficCom, voestalpine, OMV, RBI ...

An den europäischen Aktienmärkten ging es auch am Mittwoch nach oben. Positiv wurden von den Marktakteuren Berichte gewertet, die auf erste Erfolge bei der Suche nach einer Coronavirus-Behandlung hindeuteten. Auch die jüngsten Liquiditätsspritzen der chinesischen Notenbank könnten dafür sorgen, dass die chinesische Wirtschaft nach der Schwäche der vergangenen Wochen nun stärker zulege. Auch ein guter Einkaufsmanager-Index aus dem italienischen Dienstleistungssektor stützte die Stimmung. Bewegt wurden die Märkte zunehmend von der Quartalsberichtsaison. Der Euro-Stoxx-50 gewann 1,3 Prozent auf 3.779 Punkte, wobei die zyklischen Sektoren der Automobilhersteller und Technologiewerte zu den Gewinnern gehörten. Für den DAX ging es um 1,5 Prozent auf 13.478 Punkte nach oben.

Die ABB-Aktie gewann 4,8 Prozent. Der Schweizer Industriekonzern hat im vierten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs mehr verdient. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine Dividende auf Vorjahresniveau von 0,80 Franken je Aktie erhalten. Mit Blick auf das laufende Jahr äußerte sich ABB vorsichtig, die eigenen Absatzmärkte zeigten sich insgesamt aber robust. Besser als erwartet fielen auch die Zahlen von Infineon aus. Sowohl der Nettogewinn als auch das Segmentergebnis liegen deutlich über den Schätzungen. Der Umsatz liegt etwa im Rahmen der Prognosen, so dass auch die Margen über den Erwartungen liegen. Der Kurs stieg um 10,6 Prozent. Bei Siemens (plus 0,7 Prozent) enttäuschte der operative Gewinn. Auf EBITA-Basis ist er im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um 30 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind der Nettogewinn und auch der Auftragseingang deutlich höher ausgefallen als zuvor geschätzt. Den Ausblick hat Siemens bestätigt. Gestützt werden dürfte der Kurs zur Hauptversammlung auch von der anstehenden Dividendenausschüttung. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 3,5 Prozent. Für Siemens Gamesa ging es um 5,6 Prozent nach oben. Positiv wirkte die Nachricht, dass Siemens die 8,1-prozentige Siemens-Gamesa-Beteiligung von Iberdrola für 1,1 Milliarden Euro oder 20 Euro je Anteilsschein erwirbt. Compugroup Medical hat im vierten Quartal bei höheren Umsätzen weniger verdient, die im September gesenkte Prognose aber erreicht. Für das laufende Jahr 2020 stellt das im MDAX und TecDAX notierte IT-Unternehmen weiteres Wachstum in Aussicht. An der Börse ging es für die Aktie um 12,4 Prozent nach oben. Der Umsatz von Qiagen (plus 4,9 Prozent) hat nur leicht über den Konsenserwartungen gelegen, während das bereinigte EBIT bzw. der bereinigte Gewinn je Aktie deutlicher nach oben abgewichen sind. Die Aktie von Vinci stieg um 1,8 Prozent. Der französische Bau- und Infrastrukturkonzern hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Aktionäre sollen mit einer höheren Dividende am Geschäftserfolg beteiligt werden. Novo Nordisk (plus 4,6 Prozent) hat im vierten Quartal dank eines starken Absatzes bei Mitteln zur Behandlung von Diabetes und Adipositas den Umsatz gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Jedoch verschlechterten sich beim dänischen Pharmahersteller die Margen wegen Preissenkungen im US-Markt und Währungseffekten. Bereits die vorläufigen Zahlen von Outokumpu ließen aufhorchen. Doch die endgültigen belegen, dass das finnische Werkstoff-Unternehmen gut aufgestellt ist, auch in Zukunft zu überzeugen. So konnten 2019 die Schulden deutlich gesenkt werden, was Aufschluss auf den Cashflow gibt. Und geht es nach den Citi-Analysten, dreht auch das EBITDA 2020 ins Positive - und soll dort verbleiben. Die Aktie sprang um rund 22 Prozent nach oben.

Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg 40,8 Punkte oder 1,32 Prozent auf 3.124,47 Einheiten. Angetrieben wurden die Börsen von einer leichten Beruhigung hinsichtlich des Coronavirus. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das Virus ist in China zwar zuletzt schneller gestiegen als in den Tagen zuvor, die Maßnahmen von Chinas Regierung - von Quarantänemaßnahmen bis Wirtschaftspaketen - dürften Investoren aber zuletzt etwas hoffnungsvoller gestimmt haben. Positiv sind auch die am Nachmittag gemeldeten US-Wirtschaftsdaten ausgefallen. Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im Dezember überraschend deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) ist um 0,6 Punkte auf 55,5 Zähler gestiegen, Analysten hatten nur mit einem Zuwachs auf 55,1 Punkte gerechnet. Auch die vom privaten Arbeitsvermittler ADP gemeldeten Daten haben positiv überrascht. Die Privatwirtschaft der USA hat zu Beginn des Jahres deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die ADP-Zahlen gelten als guter Vorindikator für den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Gesucht waren in Wien am Mittwoch AT&S und stiegen um 5,40 Prozent. Damit erholten sie sich etwas von ihren Vortagesverlusten. Am Dienstag waren die Titel infolge einer Gewinnwarnung noch um knapp sechseinhalb Prozent abgerutscht. Bei höherem Volumen fest zeigten sich auch Andritz (plus 3,70 Prozent) und Raiffeisen (plus 2,62 Prozent). Voestalpine stiegen im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden Quartalszahlen um 2,58 Prozent. Addiko-Aktien gewannen nach Vorlage von vorläufigen Zahlen 1,81 Prozent. Die seit Juli 2019 börsennotierte Bank hat im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht, will an der angekündigten Dividendenpolitik aber festhalten. Der Dividendenvorschlag soll aber erst bei Vorliegen der endgültigen Zahlen genannt werden.
Die größten Verlierer im prime market waren Kapsch TrafficCom mit einem Minus von 2,60 Prozent. Unter den wenigen weiteren Verlierern fanden sich Lenzing (minus 0,85 Prozent). Der Faserhersteller sieht befürchtet in China aufgrund des Coronavirus einen möglichen Produktionsstopp. Die Analysten der Deutschen Bank haben vor diesem Hintergrund ihr Lenzing-Kursziel von 60 auf 57 Euro gesenkt und ihre Empfehlung "sell" für die Aktie bestätigt.

Die Wall Street hat zur Wochenmitte ihre jüngsten Aufschläge noch weiter ausgebaut. Neben der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison sorgten vor allem gut aufgenommene Meldungen zum Coronavirus für Bewegung an den Märkten. Auch starke Wirtschaftsdaten beförderten das Sentiment. S&P-500 und Nasdaq -Composite schlossen auf Rekordhoch. Der Dow -Jones-Index gewann 1,7 Prozent auf 29.291 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite stiegen um 1,1 bzw. 0,4 Prozent. Auf 2.213 (Dienstag: 2.166) Kursgewinner an der Nyse kamen 715 (795) -verlierer. Unverändert schlossen 80 (57) Titel. Die Weltbank will zwar wegen der Virusausbreitung ihre globalen Wachstumsprognosen für dieses Jahr senken. Bei den Anlegern setzte sich allerdings zunehmend die Überzeugung durch, dass das Virus zwar die weltwirtschaftliche Erholung beeinträchtigen, jedoch nicht zum Stillstand bringen dürfte. Berichten zufolge sollen Wissenschaftler in Großbritannien und China erhebliche Fortschritte bei der Bekämpfung des Virus gemacht haben. Die Nachricht über einen möglichen Impfstoff weckten bei Investoren Optimismus. Starke Konjunkturdaten rundeten das freundliche Bild ab. So fiel der ASP-Jobbericht deutlich besser aus als erwartet. Und laut IHS Markit und ISM hat sich die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche im Januar lebhafter als im Vormonat gezeigt und dabei die Prognosen übertroffen. Derweil ist das Defizit in der US-Handelsbilanz im Dezember gestiegen. Am Ölmarkt profitierten die Ölpreise von der Entspannung um den Coronavirus. Ein Treffen der Ölländer weckte die Hoffnung auf preisstützende Maßnahmen. Der Preis für die europäische Sorte Brent stieg um 2,7 Prozent auf 55,42 Dollar, die US-Referenzsorte WTI um 3,0 Prozent auf 51,09 Dollar. Die wöchentlichen offiziellen Zahlen zur Entwicklung der US-Rohöllagerbestände erbrachten keine zusätzlichen Impulse. Die Nachfrage nach Gold erholte sich nur leicht nach den kräftigen Verlusten an den Vortagen. Der Preis für die Feinunze Gold stieg um 0,3 Prozent auf 1.557 Dollar, blieb damit aber unter dem Tageshoch von rund 1.562 Dollar. Die Anleihenotierungen sackten angesichts der positiven Stimmung weiter ab, die Zehnjahresrendite stieg um 5,3 Basispunkte auf 1,65 Prozent.

Auch am Devisenmarkt machte sich das positive Sentiment der Anleger über einen stärkeren Dollar bemerkbar. Der Euro notiert aktuell bei 1,10 Dollar gegenüber 1,1039 am Mittwochmorgen. Auch die Yen-Schwäche belegte die gestiegene Zuversicht. Der US-Autobauer ist im vierten Quartal wegen eines langen Streiks der Arbeiter in die Verlustzone gerutscht. Im laufenden Jahr soll sich die Geschäftsentwicklung jedoch wieder bessern. Ford knickten um 9,5 Prozent ein. Schwächere Absätze in China und ein intensiverer Wettbewerb auf dem Heimatmarkt haben dem US-Autobauer im vierten Quartal zu schaffen gemacht. Walt Disney hat mit dem Gewinn für das erste Geschäftsquartal die Erwartungen des Marktes übertroffen und konnte zudem mit dem starken Start seines neuen Streamingdienstes punkten. Allerdings monieren Experten, dass die Zahl der Neukunden für den Streamingdienst Disney+ angesichts des günstigen Preises nicht besonders beeindruckend sei. Nachdem die Aktie zuletzt gut gelaufen war, gab sie nun 2,3 Prozent nach.

Die US-Kaufhauskette Macy's will in den kommenden drei Jahren 125 Filialen schließen und 10 Prozent der Belegschaft streichen. Bei den Anlegern kamen die Pläne gut an, der Aktienkurs legte 6 Prozent zu. Der Musik-Streamingdienst Spotify hat die Zahl seiner Abonnenten im vierten Quartal stärker als erwartet gesteigert. Unter dem Strich rutschte das Unternehmen allerdings wegen Investitionen in Podcasts in die Verlustzone. Die Aktie gab 4,7 Prozent nach. Snap brachen knapp 15 Prozent ein, nachdem der Betreiber des Instant-Messaging-Dienstes Snapchat einen enttäuschenden Ausblick gegeben hatte. Die Tesla -Aktie beendete vorläufig ihren Höhenflug. Nachdem sich die Titel seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt hatten, ging es nun um 17 Prozent abwärts. Belastend wirkten Meldungen, dass es in China wegen des Coronavirus zu verzögerten Auslieferungen kommt. Auch Nike hat in China wegen der Coronaepidemie Probleme, der Sportartikelherstteler muss jeden zweiten Laden dort schließen. Die Aktie verlor 0,8 Prozent.

Vorbörslich sind die Märkte in Europa heute Donnerstag fester indiziert. Die Börsen in Asien verzeichneten nochmals teils kräftige Kursgewinne. Auf Unternehmensseite präsentieren OMV , RBI und VOESTALPINE Geschäftszahlen (siehe unten). Auf Makroseite erwarten wir heute in Europa den Auftragseingang der Industrie (DEU) sowie den EZB Wirtschaftsbericht, in den USA Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen Arbeitslosenhilfe.


UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

Voestalpine

Der heimische Stahlkonzern voestalpine präsentierte heute seine Zahlen zum Q3/19-20, die beim Umsatz und EBITDA unter den Erwartungen blieben, jedoch bei EBIT und Periodenergebnis darüber lagen. Die Umsatzerlöse gingen im dritten Quartal Vergleich zum Vorjahr aufgrund reduzierter Versandmengen (schwache Nachfrage in Europa) um 7,4% auf €3.033,6 Mio. zurück, wobei alle vier Divisionen mit einem Umsatzrückgang konfrontiert waren. Das EBITDA ließ um 29,6% auf €171,7 Mio. nach. Neben einmaligen Sondereffekten aus Rückstellungen in Höhe von €75 Mio. führten geringere Produktions- und Versandmengen zu einer reduzierten Fixkostendeckung. In der Steel Division kamen darüber hinaus die Verkaufspreise unter Druck, was angesichts ungebrochen hoher Rohstoffkosten, insbesondere bei Eisenerz, zu einer Erosion der Margen führte. Das EBIT war neben dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld zusätzlich durch Sonderabschreibungen(„Impairment losses“) im 3. Geschäftsquartal 2019/20 belastet was letztlich  zu einem in absoluter Höhe negativen EBIT von €−311,9 Mio. führte (Vj. €46 Mio.) Der Periodenüberschuss fiel mit €-275,2 Mio. ebenfalls negativ aus. Der Ausblick wurde bestätigt. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2019/20 ein EBITDA in einer Größenordnung von €1,2 Mrd. und ein gerade noch positives EBIT.
Q3/19-20: Umsatzerlöse: €3.033,6 Mio. (3.124e); EBITDA: €171,7 Mio. (176e); EBIT: €-311,9 Mio. (-322e), Periodenergebnisergebnis: €-275,2 Mio. (-313e)
 
OMV

Das heimische Öl- und Gasunternehmen OMV hat heute seine Zahlen für das GJ/19 präsentiert, die bei Umsatz und Periodenüberschuss über den Analystenerwartungen lagen und beim operativen Ergebnis leicht darunterlagen. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf €23,461 Mio., was im Wesentlichen auf höhere Verkaufsmengen aufgrund der Akquisitionen im Upstream in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Malaysia und Neuseeland zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis ging um 3% auf €3,536 Mio zurück, wobei sich insbesondere das negative Marktumfeld in Form von niedrigeren Öl und Gaspreisen und höheren Abschreibungen im Upstream negativ auswirkten. Im Downstream sah man hingegen leichte Zuwächse auf operativer Seite, aufgrund der starken Ergebnisse im Öl Commercial und Retail Geschäft, das einen leicht niedrigeren Beitrag aus dem Petrochemie-Geschäft kompensieren konnte. Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss erhöhte sich auf €2,147 Mio. (FY/18: €1,993 Mio.). Die Dividende soll sich gegenüber dem Vorjahr von €1,75 auf €2 erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet OMV einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von $60/bbl (2019: $64/bbl). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird in 2020 niedriger als im Vorjahr erwartet. Die organischen Investitionen sollen für 2020 um rund 4% auf €2,4 Mrd. steigen.  Im Upstream erwartet man im Gesamtjahr eine Produktion von rund 500 kboe/d (2019: 487 kboe/d), abhängig von der Sicherheitslage in Libyen. Im Downstream geht man beim Öl von einer Raffineriemarge von über $5/bbl aus (2019: $4,4/bbl) und von Gesamtverkaufsmengen auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 aus (2019: 20,9 Mio. t). Im Erdgasgeschäft erwartet man Verkaufsmengen über dem Niveau des Vorjahres, mit ebenfalls ähnlichen Margen.
 
FY/19: Umsatz: €23,461 Mio. (23,350e); operatives Ergebnis: €3,582 Mio. (3,640e); Periodenüberschuss (den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbar): €2,147 Mio. (1,711e)
 
RBI

Das heimische Bankinstitut Raiffeisenbank International hat heute seine vorläufigen Geschäftszahlen 2019 veröffentlicht, die trotz eines leichten Gewinnrückgangs über den Erwartungen lagen. Die Betriebserträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf €5,475 Mio. Dies vor allem am Anstieg der Kundenkredite um 13% im Geschäftsjahr 2019, hauptsächlich in der Konzernzentrale, Russland und Zentraleuropa. Das Konzernergebnis ging leicht um 3,4% auf €1,227 Mio. zurück. Während die NPE Ratio seit Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte auf 2,1% zurückging, erreichte die CET1 ratio einen Wert von 13,9%. Die Cost/Income Ratio ging im Jahresvergleich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 56,6% zurück. Der Vorstand hat beschlossen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019 die Ausschüttung einer Dividende von €1,00 je Aktie vorzuschlagen.
 
FY/19: Zinsüberschuss:  €3,412 Mio. (Vj: 3,362), Provisionsüberschuss: €1,797 Mio. (Vj: 1,791), Konzernergebnis: €1,227 Mio. (1,089e)
 

(06.02.2020)



Andritz
Akt. Indikation:  34.02 / 34.36
Uhrzeit:  22:58:26
Veränderung zu letztem SK:  0.56%
Letzter SK:  34.00 ( 0.77%)

ATX
Akt. Indikation:  2313.80 / 2314.00
Uhrzeit:  19:56:17
Veränderung zu letztem SK:  0.22%
Letzter SK:  2308.79 ( 3.43%)

DOW
Akt. Indikation:  36.25 / 36.47
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  4.38%
Letzter SK:  34.84 ( 5.15%)

Ford Motor Co.
Akt. Indikation:  5.26 / 5.29
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  3.26%
Letzter SK:  5.11 ( 0.51%)

Gold
Akt. Indikation:  1727.55 / 1727.55
Uhrzeit:  19:59:58
Veränderung zu letztem SK:  -0.99%
Letzter SK:  1744.78 ( 0.69%)

Infineon
Akt. Indikation:  19.81 / 19.86
Uhrzeit:  22:59:34
Veränderung zu letztem SK:  0.91%
Letzter SK:  19.66 ( 4.25%)

Kapsch TrafficCom
Akt. Indikation:  18.05 / 18.30
Uhrzeit:  22:58:26
Veränderung zu letztem SK:  0.14%
Letzter SK:  18.15 ( 3.71%)

Lenzing
Akt. Indikation:  45.60 / 45.90
Uhrzeit:  22:58:26
Veränderung zu letztem SK:  0.55%
Letzter SK:  45.50 ( 3.17%)

Nasdaq
Akt. Indikation:  9606.50 / 9606.50
Uhrzeit:  19:59:58
Veränderung zu letztem SK:  -0.53%
Letzter SK:  9657.31 ( 0.61%)

Nike
Akt. Indikation:  89.98 / 90.52
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  2.64%
Letzter SK:  87.93 ( 1.21%)

Novo Nordisk
Akt. Indikation:  58.40 / 58.59
Uhrzeit:  22:30:37
Veränderung zu letztem SK:  0.46%
Letzter SK:  58.23 ( -0.55%)

OMV
Akt. Indikation:  31.60 / 31.64
Uhrzeit:  22:42:38
Veränderung zu letztem SK:  -0.32%
Letzter SK:  31.72 ( 6.73%)

Qiagen Letzter SK:  31.72 ( 0.00%)
RBI
Akt. Indikation:  16.92 / 17.17
Uhrzeit:  22:58:26
Veränderung zu letztem SK:  0.56%
Letzter SK:  16.95 ( 2.48%)

Siemens
Akt. Indikation:  102.02 / 102.36
Uhrzeit:  22:59:34
Veränderung zu letztem SK:  0.17%
Letzter SK:  102.02 ( 3.54%)

Snapchat
Akt. Indikation:  17.62 / 17.72
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  4.55%
Letzter SK:  16.90 ( 1.02%)

TECDAX
Akt. Indikation:  3222.00 / 3222.00
Uhrzeit:  19:59:58
Veränderung zu letztem SK:  0.33%
Letzter SK:  3211.26 ( 0.80%)

Tesla
Akt. Indikation:  786.80 / 791.60
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  6.45%
Letzter SK:  741.40 ( 7.56%)

voestalpine
Akt. Indikation:  18.06 / 18.32
Uhrzeit:  22:58:26
Veränderung zu letztem SK:  -1.09%
Letzter SK:  18.39 ( 4.88%)

Walt Disney
Akt. Indikation:  105.96 / 106.60
Uhrzeit:  22:59:30
Veränderung zu letztem SK:  2.04%
Letzter SK:  104.16 ( -0.02%)



 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar:Marinomed Biotech, Bawag, Erste Group, Amag, Zumtobel, Porr, Andritz, Addiko Bank, RBI, Athos Immobilien, AT&S, Telekom Austria, Verbund, Cleen Energy, FACC, Kapsch TrafficCom, Lenzing, OMV, Palfinger, Polytec, startup300, Stadlauer Malzfabrik AG, voestalpine, Wienerberger.


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    Die ABB-Aktie gewann 4,8 Prozent. Der Schweizer Industriekonzern hat im vierten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs mehr verdient. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine Dividende auf Vorjahresniveau von 0,80 Franken je Aktie erhalten. Mit Blick auf das laufende Jahr äußerte sich ABB vorsichtig, die eigenen Absatzmärkte zeigten sich insgesamt aber robust. Besser als erwartet fielen auch die Zahlen von Infineon aus. Sowohl der Nettogewinn als auch das Segmentergebnis liegen deutlich über den Schätzungen. Der Umsatz liegt etwa im Rahmen der Prognosen, so dass auch die Margen über den Erwartungen liegen. Der Kurs stieg um 10,6 Prozent. Bei Siemens (plus 0,7 Prozent) enttäuschte der operative Gewinn. Auf EBITA-Basis ist er im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um 30 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind der Nettogewinn und auch der Auftragseingang deutlich höher ausgefallen als zuvor geschätzt. Den Ausblick hat Siemens bestätigt. Gestützt werden dürfte der Kurs zur Hauptversammlung auch von der anstehenden Dividendenausschüttung. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 3,5 Prozent. Für Siemens Gamesa ging es um 5,6 Prozent nach oben. Positiv wirkte die Nachricht, dass Siemens die 8,1-prozentige Siemens-Gamesa-Beteiligung von Iberdrola für 1,1 Milliarden Euro oder 20 Euro je Anteilsschein erwirbt. Compugroup Medical hat im vierten Quartal bei höheren Umsätzen weniger verdient, die im September gesenkte Prognose aber erreicht. Für das laufende Jahr 2020 stellt das im MDAX und TecDAX notierte IT-Unternehmen weiteres Wachstum in Aussicht. An der Börse ging es für die Aktie um 12,4 Prozent nach oben. Der Umsatz von Qiagen (plus 4,9 Prozent) hat nur leicht über den Konsenserwartungen gelegen, während das bereinigte EBIT bzw. der bereinigte Gewinn je Aktie deutlicher nach oben abgewichen sind. Die Aktie von Vinci stieg um 1,8 Prozent. Der französische Bau- und Infrastrukturkonzern hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Aktionäre sollen mit einer höheren Dividende am Geschäftserfolg beteiligt werden. Novo Nordisk (plus 4,6 Prozent) hat im vierten Quartal dank eines starken Absatzes bei Mitteln zur Behandlung von Diabetes und Adipositas den Umsatz gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Jedoch verschlechterten sich beim dänischen Pharmahersteller die Margen wegen Preissenkungen im US-Markt und Währungseffekten. Bereits die vorläufigen Zahlen von Outokumpu ließen aufhorchen. Doch die endgültigen belegen, dass das finnische Werkstoff-Unternehmen gut aufgestellt ist, auch in Zukunft zu überzeugen. So konnten 2019 die Schulden deutlich gesenkt werden, was Aufschluss auf den Cashflow gibt. Und geht es nach den Citi-Analysten, dreht auch das EBITDA 2020 ins Positive - und soll dort verbleiben. Die Aktie sprang um rund 22 Prozent nach oben.

    Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg 40,8 Punkte oder 1,32 Prozent auf 3.124,47 Einheiten. Angetrieben wurden die Börsen von einer leichten Beruhigung hinsichtlich des Coronavirus. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das Virus ist in China zwar zuletzt schneller gestiegen als in den Tagen zuvor, die Maßnahmen von Chinas Regierung - von Quarantänemaßnahmen bis Wirtschaftspaketen - dürften Investoren aber zuletzt etwas hoffnungsvoller gestimmt haben. Positiv sind auch die am Nachmittag gemeldeten US-Wirtschaftsdaten ausgefallen. Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im Dezember überraschend deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) ist um 0,6 Punkte auf 55,5 Zähler gestiegen, Analysten hatten nur mit einem Zuwachs auf 55,1 Punkte gerechnet. Auch die vom privaten Arbeitsvermittler ADP gemeldeten Daten haben positiv überrascht. Die Privatwirtschaft der USA hat zu Beginn des Jahres deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die ADP-Zahlen gelten als guter Vorindikator für den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Gesucht waren in Wien am Mittwoch AT&S und stiegen um 5,40 Prozent. Damit erholten sie sich etwas von ihren Vortagesverlusten. Am Dienstag waren die Titel infolge einer Gewinnwarnung noch um knapp sechseinhalb Prozent abgerutscht. Bei höherem Volumen fest zeigten sich auch Andritz (plus 3,70 Prozent) und Raiffeisen (plus 2,62 Prozent). Voestalpine stiegen im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden Quartalszahlen um 2,58 Prozent. Addiko-Aktien gewannen nach Vorlage von vorläufigen Zahlen 1,81 Prozent. Die seit Juli 2019 börsennotierte Bank hat im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht, will an der angekündigten Dividendenpolitik aber festhalten. Der Dividendenvorschlag soll aber erst bei Vorliegen der endgültigen Zahlen genannt werden.
    Die größten Verlierer im prime market waren Kapsch TrafficCom mit einem Minus von 2,60 Prozent. Unter den wenigen weiteren Verlierern fanden sich Lenzing (minus 0,85 Prozent). Der Faserhersteller sieht befürchtet in China aufgrund des Coronavirus einen möglichen Produktionsstopp. Die Analysten der Deutschen Bank haben vor diesem Hintergrund ihr Lenzing-Kursziel von 60 auf 57 Euro gesenkt und ihre Empfehlung "sell" für die Aktie bestätigt.

    Die Wall Street hat zur Wochenmitte ihre jüngsten Aufschläge noch weiter ausgebaut. Neben der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison sorgten vor allem gut aufgenommene Meldungen zum Coronavirus für Bewegung an den Märkten. Auch starke Wirtschaftsdaten beförderten das Sentiment. S&P-500 und Nasdaq -Composite schlossen auf Rekordhoch. Der Dow -Jones-Index gewann 1,7 Prozent auf 29.291 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite stiegen um 1,1 bzw. 0,4 Prozent. Auf 2.213 (Dienstag: 2.166) Kursgewinner an der Nyse kamen 715 (795) -verlierer. Unverändert schlossen 80 (57) Titel. Die Weltbank will zwar wegen der Virusausbreitung ihre globalen Wachstumsprognosen für dieses Jahr senken. Bei den Anlegern setzte sich allerdings zunehmend die Überzeugung durch, dass das Virus zwar die weltwirtschaftliche Erholung beeinträchtigen, jedoch nicht zum Stillstand bringen dürfte. Berichten zufolge sollen Wissenschaftler in Großbritannien und China erhebliche Fortschritte bei der Bekämpfung des Virus gemacht haben. Die Nachricht über einen möglichen Impfstoff weckten bei Investoren Optimismus. Starke Konjunkturdaten rundeten das freundliche Bild ab. So fiel der ASP-Jobbericht deutlich besser aus als erwartet. Und laut IHS Markit und ISM hat sich die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche im Januar lebhafter als im Vormonat gezeigt und dabei die Prognosen übertroffen. Derweil ist das Defizit in der US-Handelsbilanz im Dezember gestiegen. Am Ölmarkt profitierten die Ölpreise von der Entspannung um den Coronavirus. Ein Treffen der Ölländer weckte die Hoffnung auf preisstützende Maßnahmen. Der Preis für die europäische Sorte Brent stieg um 2,7 Prozent auf 55,42 Dollar, die US-Referenzsorte WTI um 3,0 Prozent auf 51,09 Dollar. Die wöchentlichen offiziellen Zahlen zur Entwicklung der US-Rohöllagerbestände erbrachten keine zusätzlichen Impulse. Die Nachfrage nach Gold erholte sich nur leicht nach den kräftigen Verlusten an den Vortagen. Der Preis für die Feinunze Gold stieg um 0,3 Prozent auf 1.557 Dollar, blieb damit aber unter dem Tageshoch von rund 1.562 Dollar. Die Anleihenotierungen sackten angesichts der positiven Stimmung weiter ab, die Zehnjahresrendite stieg um 5,3 Basispunkte auf 1,65 Prozent.

    Auch am Devisenmarkt machte sich das positive Sentiment der Anleger über einen stärkeren Dollar bemerkbar. Der Euro notiert aktuell bei 1,10 Dollar gegenüber 1,1039 am Mittwochmorgen. Auch die Yen-Schwäche belegte die gestiegene Zuversicht. Der US-Autobauer ist im vierten Quartal wegen eines langen Streiks der Arbeiter in die Verlustzone gerutscht. Im laufenden Jahr soll sich die Geschäftsentwicklung jedoch wieder bessern. Ford knickten um 9,5 Prozent ein. Schwächere Absätze in China und ein intensiverer Wettbewerb auf dem Heimatmarkt haben dem US-Autobauer im vierten Quartal zu schaffen gemacht. Walt Disney hat mit dem Gewinn für das erste Geschäftsquartal die Erwartungen des Marktes übertroffen und konnte zudem mit dem starken Start seines neuen Streamingdienstes punkten. Allerdings monieren Experten, dass die Zahl der Neukunden für den Streamingdienst Disney+ angesichts des günstigen Preises nicht besonders beeindruckend sei. Nachdem die Aktie zuletzt gut gelaufen war, gab sie nun 2,3 Prozent nach.

    Die US-Kaufhauskette Macy's will in den kommenden drei Jahren 125 Filialen schließen und 10 Prozent der Belegschaft streichen. Bei den Anlegern kamen die Pläne gut an, der Aktienkurs legte 6 Prozent zu. Der Musik-Streamingdienst Spotify hat die Zahl seiner Abonnenten im vierten Quartal stärker als erwartet gesteigert. Unter dem Strich rutschte das Unternehmen allerdings wegen Investitionen in Podcasts in die Verlustzone. Die Aktie gab 4,7 Prozent nach. Snap brachen knapp 15 Prozent ein, nachdem der Betreiber des Instant-Messaging-Dienstes Snapchat einen enttäuschenden Ausblick gegeben hatte. Die Tesla -Aktie beendete vorläufig ihren Höhenflug. Nachdem sich die Titel seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt hatten, ging es nun um 17 Prozent abwärts. Belastend wirkten Meldungen, dass es in China wegen des Coronavirus zu verzögerten Auslieferungen kommt. Auch Nike hat in China wegen der Coronaepidemie Probleme, der Sportartikelherstteler muss jeden zweiten Laden dort schließen. Die Aktie verlor 0,8 Prozent.

    Vorbörslich sind die Märkte in Europa heute Donnerstag fester indiziert. Die Börsen in Asien verzeichneten nochmals teils kräftige Kursgewinne. Auf Unternehmensseite präsentieren OMV , RBI und VOESTALPINE Geschäftszahlen (siehe unten). Auf Makroseite erwarten wir heute in Europa den Auftragseingang der Industrie (DEU) sowie den EZB Wirtschaftsbericht, in den USA Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen Arbeitslosenhilfe.


    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

    Voestalpine

    Der heimische Stahlkonzern voestalpine präsentierte heute seine Zahlen zum Q3/19-20, die beim Umsatz und EBITDA unter den Erwartungen blieben, jedoch bei EBIT und Periodenergebnis darüber lagen. Die Umsatzerlöse gingen im dritten Quartal Vergleich zum Vorjahr aufgrund reduzierter Versandmengen (schwache Nachfrage in Europa) um 7,4% auf €3.033,6 Mio. zurück, wobei alle vier Divisionen mit einem Umsatzrückgang konfrontiert waren. Das EBITDA ließ um 29,6% auf €171,7 Mio. nach. Neben einmaligen Sondereffekten aus Rückstellungen in Höhe von €75 Mio. führten geringere Produktions- und Versandmengen zu einer reduzierten Fixkostendeckung. In der Steel Division kamen darüber hinaus die Verkaufspreise unter Druck, was angesichts ungebrochen hoher Rohstoffkosten, insbesondere bei Eisenerz, zu einer Erosion der Margen führte. Das EBIT war neben dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld zusätzlich durch Sonderabschreibungen(„Impairment losses“) im 3. Geschäftsquartal 2019/20 belastet was letztlich  zu einem in absoluter Höhe negativen EBIT von €−311,9 Mio. führte (Vj. €46 Mio.) Der Periodenüberschuss fiel mit €-275,2 Mio. ebenfalls negativ aus. Der Ausblick wurde bestätigt. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2019/20 ein EBITDA in einer Größenordnung von €1,2 Mrd. und ein gerade noch positives EBIT.
    Q3/19-20: Umsatzerlöse: €3.033,6 Mio. (3.124e); EBITDA: €171,7 Mio. (176e); EBIT: €-311,9 Mio. (-322e), Periodenergebnisergebnis: €-275,2 Mio. (-313e)
     
    OMV

    Das heimische Öl- und Gasunternehmen OMV hat heute seine Zahlen für das GJ/19 präsentiert, die bei Umsatz und Periodenüberschuss über den Analystenerwartungen lagen und beim operativen Ergebnis leicht darunterlagen. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf €23,461 Mio., was im Wesentlichen auf höhere Verkaufsmengen aufgrund der Akquisitionen im Upstream in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Malaysia und Neuseeland zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis ging um 3% auf €3,536 Mio zurück, wobei sich insbesondere das negative Marktumfeld in Form von niedrigeren Öl und Gaspreisen und höheren Abschreibungen im Upstream negativ auswirkten. Im Downstream sah man hingegen leichte Zuwächse auf operativer Seite, aufgrund der starken Ergebnisse im Öl Commercial und Retail Geschäft, das einen leicht niedrigeren Beitrag aus dem Petrochemie-Geschäft kompensieren konnte. Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss erhöhte sich auf €2,147 Mio. (FY/18: €1,993 Mio.). Die Dividende soll sich gegenüber dem Vorjahr von €1,75 auf €2 erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet OMV einen durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von $60/bbl (2019: $64/bbl). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird in 2020 niedriger als im Vorjahr erwartet. Die organischen Investitionen sollen für 2020 um rund 4% auf €2,4 Mrd. steigen.  Im Upstream erwartet man im Gesamtjahr eine Produktion von rund 500 kboe/d (2019: 487 kboe/d), abhängig von der Sicherheitslage in Libyen. Im Downstream geht man beim Öl von einer Raffineriemarge von über $5/bbl aus (2019: $4,4/bbl) und von Gesamtverkaufsmengen auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 aus (2019: 20,9 Mio. t). Im Erdgasgeschäft erwartet man Verkaufsmengen über dem Niveau des Vorjahres, mit ebenfalls ähnlichen Margen.
     
    FY/19: Umsatz: €23,461 Mio. (23,350e); operatives Ergebnis: €3,582 Mio. (3,640e); Periodenüberschuss (den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbar): €2,147 Mio. (1,711e)
     
    RBI

    Das heimische Bankinstitut Raiffeisenbank International hat heute seine vorläufigen Geschäftszahlen 2019 veröffentlicht, die trotz eines leichten Gewinnrückgangs über den Erwartungen lagen. Die Betriebserträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf €5,475 Mio. Dies vor allem am Anstieg der Kundenkredite um 13% im Geschäftsjahr 2019, hauptsächlich in der Konzernzentrale, Russland und Zentraleuropa. Das Konzernergebnis ging leicht um 3,4% auf €1,227 Mio. zurück. Während die NPE Ratio seit Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte auf 2,1% zurückging, erreichte die CET1 ratio einen Wert von 13,9%. Die Cost/Income Ratio ging im Jahresvergleich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 56,6% zurück. Der Vorstand hat beschlossen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019 die Ausschüttung einer Dividende von €1,00 je Aktie vorzuschlagen.
     
    FY/19: Zinsüberschuss:  €3,412 Mio. (Vj: 3,362), Provisionsüberschuss: €1,797 Mio. (Vj: 1,791), Konzernergebnis: €1,227 Mio. (1,089e)
     

    (06.02.2020)



    Andritz
    Akt. Indikation:  34.02 / 34.36
    Uhrzeit:  22:58:26
    Veränderung zu letztem SK:  0.56%
    Letzter SK:  34.00 ( 0.77%)

    ATX
    Akt. Indikation:  2313.80 / 2314.00
    Uhrzeit:  19:56:17
    Veränderung zu letztem SK:  0.22%
    Letzter SK:  2308.79 ( 3.43%)

    DOW
    Akt. Indikation:  36.25 / 36.47
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  4.38%
    Letzter SK:  34.84 ( 5.15%)

    Ford Motor Co.
    Akt. Indikation:  5.26 / 5.29
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  3.26%
    Letzter SK:  5.11 ( 0.51%)

    Gold
    Akt. Indikation:  1727.55 / 1727.55
    Uhrzeit:  19:59:58
    Veränderung zu letztem SK:  -0.99%
    Letzter SK:  1744.78 ( 0.69%)

    Infineon
    Akt. Indikation:  19.81 / 19.86
    Uhrzeit:  22:59:34
    Veränderung zu letztem SK:  0.91%
    Letzter SK:  19.66 ( 4.25%)

    Kapsch TrafficCom
    Akt. Indikation:  18.05 / 18.30
    Uhrzeit:  22:58:26
    Veränderung zu letztem SK:  0.14%
    Letzter SK:  18.15 ( 3.71%)

    Lenzing
    Akt. Indikation:  45.60 / 45.90
    Uhrzeit:  22:58:26
    Veränderung zu letztem SK:  0.55%
    Letzter SK:  45.50 ( 3.17%)

    Nasdaq
    Akt. Indikation:  9606.50 / 9606.50
    Uhrzeit:  19:59:58
    Veränderung zu letztem SK:  -0.53%
    Letzter SK:  9657.31 ( 0.61%)

    Nike
    Akt. Indikation:  89.98 / 90.52
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  2.64%
    Letzter SK:  87.93 ( 1.21%)

    Novo Nordisk
    Akt. Indikation:  58.40 / 58.59
    Uhrzeit:  22:30:37
    Veränderung zu letztem SK:  0.46%
    Letzter SK:  58.23 ( -0.55%)

    OMV
    Akt. Indikation:  31.60 / 31.64
    Uhrzeit:  22:42:38
    Veränderung zu letztem SK:  -0.32%
    Letzter SK:  31.72 ( 6.73%)

    Qiagen Letzter SK:  31.72 ( 0.00%)
    RBI
    Akt. Indikation:  16.92 / 17.17
    Uhrzeit:  22:58:26
    Veränderung zu letztem SK:  0.56%
    Letzter SK:  16.95 ( 2.48%)

    Siemens
    Akt. Indikation:  102.02 / 102.36
    Uhrzeit:  22:59:34
    Veränderung zu letztem SK:  0.17%
    Letzter SK:  102.02 ( 3.54%)

    Snapchat
    Akt. Indikation:  17.62 / 17.72
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  4.55%
    Letzter SK:  16.90 ( 1.02%)

    TECDAX
    Akt. Indikation:  3222.00 / 3222.00
    Uhrzeit:  19:59:58
    Veränderung zu letztem SK:  0.33%
    Letzter SK:  3211.26 ( 0.80%)

    Tesla
    Akt. Indikation:  786.80 / 791.60
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  6.45%
    Letzter SK:  741.40 ( 7.56%)

    voestalpine
    Akt. Indikation:  18.06 / 18.32
    Uhrzeit:  22:58:26
    Veränderung zu letztem SK:  -1.09%
    Letzter SK:  18.39 ( 4.88%)

    Walt Disney
    Akt. Indikation:  105.96 / 106.60
    Uhrzeit:  22:59:30
    Veränderung zu letztem SK:  2.04%
    Letzter SK:  104.16 ( -0.02%)



     

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