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Adyen & Mobile Payment: Es herrscht großes Gedränge (Christian-Hendrik Knappe)

27.03.2019, 3835 Zeichen

Die Bezahlmethoden der Zukunft gehören derzeit zu den heißesten Börsenthemen. Unternehmen wie Adyen wollen von Wachstumstrends wie Mobile Payment in besonderer Weise profitieren. Allerdings ist das Gedränge sehr groß.

Noch bezahlen die Deutschen ihre Einkäufe am liebsten mit Bargeld. Allerdings wächst die Akzeptanz von bargeldlosen Bezahlmethoden. Inzwischen ist es alles andere als abwegig, sich eine Zukunft ohne Geldscheine und Münzen vorzustellen. Eine Vielzahl von Unternehmen arbeitet daran, diese Zukunft Realität werden zu lassen. Hierzulande gehört der mittlerweile dem DAX angehörende Anbieter Wirecard zu den bekanntesten Vertretern. Auch Adyen aus den Niederlanden konnte relativ schnell Berühmtheit erlangen.

Adyen ermöglicht Händlern reibungslose Zahlungsabläufe – online, mobil und am Point-of-Sale (POS). 2006 wurde das Unternehmen gegründet. Für Aufsehen sorgte vor allem der letztjährige Börsengang. Am 13. Juni 2018 war es so weit. Der Ausgabepreis von 240 Euro wurde am ersten Handelstag zeitweise verdoppelt. Es folgten teilweise deutliche Kursbewegungen. Langfristig soll es mit den Aktienkurs nach oben gehen. Dazu sollen auch die ambitionierten Unternehmensziele beitragen. Adyen möchte dabei vor allem von der Entwicklung neuer Bezahlmethoden profitieren.

Mittelfristig sollen die konzernweiten Umsatzerlöse laut Unternehmensprognose um rund 30 Prozent ansteigen. Die EBITDA-Marge soll von zuletzt 52 Prozent langfristig auf über 55 Prozent steigen. Im Geschäftsjahr 2018 wurde auf der globalen Adyen-Transaktionsplattform ein Volumen von 159,0 Mrd. Euro abgewickelt. Ein Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse schossen sogar um 60 Prozent auf 348,9 Mio. Euro, während das EBITDA um 83 Prozent auf 181,9 Mio. Euro kletterte.

Adyen ist jedoch bei weitem nicht das einzige Unternehmen, das von den Möglichkeiten im Bereich Zahlungsabwicklung profitieren möchte. Zuletzt haben vor allem Übernahmen und Fusionen für Aufsehen gesorgt. Der US-Finanzdienstleister Fiserv übernimmt den Zahlungsabwickler First Data. Der vollständig über einen Aktientausch abgewickelte Deal hat ein Volumen von rund 22 Mrd. US-Dollar. Es geht jedoch auch eine Nummer größer. Fidelity National Information Services (FIS) möchte für den Branchenkonkurrenten Worldpay inklusive Schulden rund 43 Mrd. US-Dollar auf den Tisch legen.

Auch der US-Bezahldienst PayPal setzt auf Übernahmen. Allerdings in einem etwas kleineren Rahmen. Das Unternehmen, das sich im Jahr 2015 vom Online-Händler eBay abspaltete, kaufte im Vorjahr für 400 Mio. US-Dollar Hyperwallet, eine Plattform für Auszahlungen für Online-Verkäufe kleiner Unternehmen, und den auf Kreditkartenleser für Smartphones und Tablets spezialisierten schwedischen Zahlungsabwickler iZettle. Dieser Deal hatte sogar ein Volumen von 2,2 Mrd. US-Dollar.

Wer sich nicht entscheiden kann, mithilfe welcher Unternehmen er auf den Erfolg zukünftiger Bezahlmethoden setzten möchte, kann einen Blick auf den Solactive Mobile Payment Index werfen. Dieser bildet die Kursentwicklung von 20 internationalen Unternehmen ab, die im elektronischen beziehungsweise mobilen Payment-Sektor tätig sind. Mit dem passenden Index-Zertifikat (WKN DS8PAY) hat Deutsche Bank X-markets den Index für Anleger investierbar gemacht.

Alternativ könnten spekulative Anleger, die steigende Kurse der Adyen-Aktie erwarten und lediglich den niederländischen Zahlungsabwickler im Blick haben, mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DS4XM5) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,06, die Barriere bei 392,25 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS63DW, aktueller Hebel 4,58; Barriere bei 753,10 Euro) auf fallende Kurse der Adyen-Aktie setzen.

Stand: 26.03.2019


(27.03.2019)

© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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    Adyen ermöglicht Händlern reibungslose Zahlungsabläufe – online, mobil und am Point-of-Sale (POS). 2006 wurde das Unternehmen gegründet. Für Aufsehen sorgte vor allem der letztjährige Börsengang. Am 13. Juni 2018 war es so weit. Der Ausgabepreis von 240 Euro wurde am ersten Handelstag zeitweise verdoppelt. Es folgten teilweise deutliche Kursbewegungen. Langfristig soll es mit den Aktienkurs nach oben gehen. Dazu sollen auch die ambitionierten Unternehmensziele beitragen. Adyen möchte dabei vor allem von der Entwicklung neuer Bezahlmethoden profitieren.

    Mittelfristig sollen die konzernweiten Umsatzerlöse laut Unternehmensprognose um rund 30 Prozent ansteigen. Die EBITDA-Marge soll von zuletzt 52 Prozent langfristig auf über 55 Prozent steigen. Im Geschäftsjahr 2018 wurde auf der globalen Adyen-Transaktionsplattform ein Volumen von 159,0 Mrd. Euro abgewickelt. Ein Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse schossen sogar um 60 Prozent auf 348,9 Mio. Euro, während das EBITDA um 83 Prozent auf 181,9 Mio. Euro kletterte.

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    Auch der US-Bezahldienst PayPal setzt auf Übernahmen. Allerdings in einem etwas kleineren Rahmen. Das Unternehmen, das sich im Jahr 2015 vom Online-Händler eBay abspaltete, kaufte im Vorjahr für 400 Mio. US-Dollar Hyperwallet, eine Plattform für Auszahlungen für Online-Verkäufe kleiner Unternehmen, und den auf Kreditkartenleser für Smartphones und Tablets spezialisierten schwedischen Zahlungsabwickler iZettle. Dieser Deal hatte sogar ein Volumen von 2,2 Mrd. US-Dollar.

    Wer sich nicht entscheiden kann, mithilfe welcher Unternehmen er auf den Erfolg zukünftiger Bezahlmethoden setzten möchte, kann einen Blick auf den Solactive Mobile Payment Index werfen. Dieser bildet die Kursentwicklung von 20 internationalen Unternehmen ab, die im elektronischen beziehungsweise mobilen Payment-Sektor tätig sind. Mit dem passenden Index-Zertifikat (WKN DS8PAY) hat Deutsche Bank X-markets den Index für Anleger investierbar gemacht.

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    Stand: 26.03.2019


    (27.03.2019)

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