15.01.2018, 1320 Zeichen
Knapp 1,23 US-Dollar mussten in der Spitze heute für einen Euro bezahlt werden. Das ist der höchste Stand seit mehr als drei Jahren und allein in diesem noch sehr jungen Jahr ein Plus von fast drei Cent. Die Rally der Gemeinschaftswährung geht weiter, auch weil die Europäische Zentralbank in den Startlöchern für eine Normalisierung ihrer Geldpolitik steht und mit dem in der vergangenen Woche angekündigten Kurswechsel viele Investoren am Devisenmarkt auf dem falschen Fuß erwischt hat. Testballon oder nicht – bleibt die Relativierung ihrer Worte aus, ist der Aufwärtstrend des Euro noch lange nicht zu Ende.
Starker Euro heißt im Gegenzug schwacher Dollar. Es ist zwar Feiertag in den USA, dennoch signalisieren die außerbörslichen und die Kurse am Terminmarkt eine Fortsetzung der Rally an der Wall Street. Kommt nichts dazwischen, sollte der Dow Jones morgen die nächste Tausender-Marke knacken. Damit fiele die Marke von 26.000 Punkten nur acht Handelstage nach der runden 25.000.
Während also die US-Börsen das Tempo nach oben noch einmal angezogen haben, bremst der stärkere Euro die Aktien diesseits des Atlantiks. Andersherum formuliert stützt die Wall Street noch den DAX und verhindert Schlimmeres. Sollte hier irgendwann einmal Luft abgelassen werden, dürften die Verluste hierzulande noch stärker ausfallen.
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Wiener Börse Party #1180: ATX nach umsatzstarken Rekordtagen etwas schwächer, AT&S gesucht, danke an die Porr und Servus TV
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