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Daimler sticht BMW aus und will weiter davonfahren (Christoph Scherbaum)

Bild: © www.shutterstock.com, Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner / Shutterstock.com

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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12.01.2018, 2764 Zeichen

Während der DAX  (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) im vergangenen Jahr einen Rekord nach dem anderen auf das Börsenparkett zauberte, konnten Autowerte lange Zeit nicht von der guten Stimmung profitieren. Die Daimler -Aktie (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) legte insbesondere in der ersten Jahreshälfte den Rückwärtsgang ein. Doch inzwischen ist die Euphorie zurückgekehrt.

Seit Juli 2017 hat die Daimler-Aktie rund 25 Prozent an Wert zugelegt. Auch der Start in das Jahr 2018 kann sich sehen lassen. Dabei hatte es zwischendurch alles andere als rosig ausgesehen. Die Diesel-Affäre machte sich negativ bemerkbar. Hinzu kamen die Sorgen, dass sich der lange Zeit boomende US-Automarkt weiter abkühlen könnte. Zudem ist es nicht sicher, dass sich die enormen Investitionen in neue Technologien rechnen werden. Diese Sorgen scheinen nun vergessen zu sein. Zumal Daimler selbst für gute Nachrichten sorgen konnte.

Wer die Pressemeldung zu den Autoabsätzen in 2017 liest, soll es sofort sehen: Schon in der Überschrift heißt es, dass Mercedes-Benz 2017 die Nummer 1 im Premiumsegment war. Dies wird insbesondere den bayerischen Dauerrivalen BMW ärgern, auch wenn BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) gemeinsam mit MINI oder Rolls-Royce insgesamt etwas mehr Autos als Mercedes-Benz und smart verkaufen konnte, gewannen die Schwaben den reinen Kernmarken-Wettbewerb.

Daimler-Chart: boerse-frankfurt.de

Mercedes-Benz verkaufte 2.289.344 Autos, 9,9 Prozent mehr als 2016. Besonders deutliche Absatzzuwächse wurden in der Region Asien-Pazifik erzielt. Dort machte sich vor allem der starke Wachstumskurs n China bemerkbar, während auf dem US-Markt auf Jahressicht ein Absatzminus von 0,9 Prozent zu Buche stand. Allerdings konnte man sich dort im Dezember wieder in sehr guter Verfassung präsentieren.

FAZIT. Die weltweite Autobranche steht vor enormen Herausforderungen. Autonomes Fahren, Vernetzung und die Elektromobilität sorgen aber auch für Wachstumschancen. Daimler hat bereits große Investitionen angekündigt. Dabei kann es nicht schaden als Nummer 1 im Premiumsegment in den Kampf um Marktanteile zu gehen. Interessant bleibt auch die Bewertung. Die Daimler-Aktie ist mit einem 2018er-KGV von 8 relativ günstig.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Daimler-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Vontobel Long Mini Future (WKN: VL3U65 / ISIN: DE000VL3U656). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Vontobel Short Mini Future (WKN: VL65ZD / ISIN: DE000VL65ZD2).

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Mercedes-Benz Group
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Letzter SK:  58.75 ( -1.09%)



 

Bildnachweis

1. Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner / Shutterstock.com , (© www.shutterstock.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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