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Pizzaboten in der Vor-Kern-Ära oder der allererste Wettgutschein von betandwin.com

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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09.11.2017, 2184 Zeichen

Den allersten Wettgutschein von betandwin.com bekam ich. 

Norbert Teufelberger (ihn kannte ich aus dem Tennissport), Manfred Bodner und Herbert Roth (ex-Stage1-cc-Vorstand) kamen eines Tages in die Heller Zuckerlfabrik, um einen lässigen Fußballabend in den damaligen Räumlichkeiten des WirtschaftsBlatts zu checken, bei dem ich für die Online-Firma zuständig war. 

Ganz in späterer Christian-Kern-Manier veredelte man das Anläuten mit einer riesigen Pizza. Ich glaube, sie war gut. Noch lässiger fand ich aber, dass ich den allerersten betandwin.com-Wettgutschein in die Hand gedrückt bekam und wir das alles während des Spiels (fragt mich nicht mehr, welches es war) live angegangen sind. Wer jetzt glaubt, dass das vor dem IPO war, denkste!. Es ereignete sich ca. zwei Monate nach dem IPO, als das eigentliche Produkt www.betandwin.com erst startete.  

Das IPO ohne Produkt war legendär. Gleich im Frühgeschäft knackte die Aktie die 30-Euro-Marke, was gegenüber dem Emissionskurs von 13,5 Euro ein Plus von mehr als 120 Prozent bedeutet hatte. Der Schlusskurs lag bei 22,75 Euro, 68,5 Prozent Plus. betandwin kam damals auf 44 Prozent Anteil an den gesamten Tagesumsätzen der Wiener Börse. Das schafft selbst der aktuelle Leader Erste Group am besten Tag nicht. Stichwort Erste, sie war damals die Emissionsbank: Andreas Treichls Telefon soll heissgelaufen sein, die Aktie war 20-fach überzeichnet. Und da kann man da auch nicht viel zuteilen. 

betandwin.com hatte jedenfalls das „gefühlt“ beste Timing ever bei der Primärmarkttransaktion. Die Emission lief in der Phase der All-time-Highs von Nasdaq und Neuer Markt (Gott hab ihn selig). Und ich war der erste Externe, der einen Wettgewinn hatte. Für die Aktie hatten wir später ein gutes Händchen mit den Depots, auch beim Ausstieg. Die betandwin-Manager waren in der guten Zeit Rockstars inkl. kurzfristiger Verwahrung, mit dem Merger ging der Spirit verloren. Leider. 

(aus dem 24-seitigen Kapitalmarkt-Büchlein „Eines wollte ich Ihnen schon noch erzählen“ von Christian Drastil. Alle Starttexte und die Fortsetzung folgt dann regelmäßig im monatlichen Börse Social Magazine http://www.boerse-social.com/magazine, es gibt genug zu schreiben)


(09.11.2017)

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Bildnachweis

1. Kapitalmarkt-Büchlein „Eines wollte ich Ihnen schon noch erzählen“

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