11.06.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Eurozone
In einer insgesamt datenarmen Woche stehen in den kommenden Tagen die letzten Zahlen zur Inflationsentwicklung im Mai, Industrieproduktionsdaten (April) sowie Sentimentumfragen im Blickpunkt. Für die ZEW-Umfrage in der gesamten Eurozone erwarten wir eine abermalige Stimmungsverbesserung. Die gute Stimmung, die derzeit von verschiedenen Sentimentindikatoren signalisiert wird, überzeichnet jedoch die tatsächliche konjunkturelle Lage. Vor diesem Hintergrund geben die zur Veröffentlichung anstehenden Industrieproduktionszahlen für den Monat April Aufschluss darüber, ob sich diese seit einiger Zeit zu beobachtende Divergenz verringert. Auf Basis der bereits vorliegenden Länderergebnisse gehen wir für die gesamte Eurozone von einem Zuwachs um 0,4 % im Vormonatsvergleich aus. Die endgültige Inflation in der gesamten Währungsunion im Monat Mai erwarten wir gegenüber der bereits veröffentlichten Schnellschätzung unverändert. So dürften die Gesamtinflation bei 1,4 % p.a. und die Kernrate bei 1,0 % p.a. bestätigt werden. Besonders die Kernrate ist im Hinblick auf die geldpolitische Ausrichtung der EZB derzeit von besonderem Interesse, machen die Währungshüter den ausbleibenden breit angelegten Preisauftrieb doch an diesem Teuerungsmaß fest. Vor diesem Hintergrund betonte EZB-Präsident Draghi auch im Anschluss an die Zinssitzung vom 8. Juni die Notwendigkeit, die Anleihekäufe fortzusetzen, bis sich die Inflation nachhaltig in Richtung Notenbankziel bewegt. Alles in allem sind die Anpassungen der offiziellen Wortwahl marginal ausgefallen und dürften am unteren Rand der allgemeinen Erwartungen gelegen haben. Zwar haben die Währungshüter erwartungsgemäß die Risiken für den Konjunkturausblick nun als ausgeglichen beschrieben und den „easing bias“ aus ihrer Wortwahl gestrichen. Auf der anderen Seite wurde die Inflationsprognose (besonders für 2018) allerdings nach unten revidiert und einmal mehr auf das Fehlen eines Anziehens des allgemeinen Preisauftriebs verwiesen. Hinweise auf einen „Ausstiegsfahrplan“ für das kommende Jahr wurden hingegen nicht gegeben. Vielmehr betonte Draghi abermals, dass die EZB bei Bedarf das Volumen und die Dauer der Anleihekäufe erhöhen bzw. verlängern könne, falls es die Wirtschaftsaussichten oder die Finanzmarktbedingungen erforderten. In Summe fehlte aus unserer Sicht zwar jegliches Signal, dass die EZB auf absehbare Zeit daran denkt, ihre expansive Ausrichtung zurückzunehmen. Allerdings bleiben wir bei unserer Meinung, dass die Anleihekäufe ab Anfang 2018 graduell reduziert werden und Ende 2018 eine erste Zinsanhebung erfolgt, auch wenn dieses Mal die Anpassung der Wortwahl noch sehr zögerlich ausfiel.
6536
ezb_ende_2018_konnte_eine_erste_zinsanhebung_erfolgen
Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX, Volkswagen Vz..
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)176451
inbox_ezb_ende_2018_konnte_eine_erste_zinsanhebung_erfolgen
Baader Bank
Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien
11.06.2017, 3191 Zeichen
11.06.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Eurozone
In einer insgesamt datenarmen Woche stehen in den kommenden Tagen die letzten Zahlen zur Inflationsentwicklung im Mai, Industrieproduktionsdaten (April) sowie Sentimentumfragen im Blickpunkt. Für die ZEW-Umfrage in der gesamten Eurozone erwarten wir eine abermalige Stimmungsverbesserung. Die gute Stimmung, die derzeit von verschiedenen Sentimentindikatoren signalisiert wird, überzeichnet jedoch die tatsächliche konjunkturelle Lage. Vor diesem Hintergrund geben die zur Veröffentlichung anstehenden Industrieproduktionszahlen für den Monat April Aufschluss darüber, ob sich diese seit einiger Zeit zu beobachtende Divergenz verringert. Auf Basis der bereits vorliegenden Länderergebnisse gehen wir für die gesamte Eurozone von einem Zuwachs um 0,4 % im Vormonatsvergleich aus. Die endgültige Inflation in der gesamten Währungsunion im Monat Mai erwarten wir gegenüber der bereits veröffentlichten Schnellschätzung unverändert. So dürften die Gesamtinflation bei 1,4 % p.a. und die Kernrate bei 1,0 % p.a. bestätigt werden. Besonders die Kernrate ist im Hinblick auf die geldpolitische Ausrichtung der EZB derzeit von besonderem Interesse, machen die Währungshüter den ausbleibenden breit angelegten Preisauftrieb doch an diesem Teuerungsmaß fest. Vor diesem Hintergrund betonte EZB-Präsident Draghi auch im Anschluss an die Zinssitzung vom 8. Juni die Notwendigkeit, die Anleihekäufe fortzusetzen, bis sich die Inflation nachhaltig in Richtung Notenbankziel bewegt. Alles in allem sind die Anpassungen der offiziellen Wortwahl marginal ausgefallen und dürften am unteren Rand der allgemeinen Erwartungen gelegen haben. Zwar haben die Währungshüter erwartungsgemäß die Risiken für den Konjunkturausblick nun als ausgeglichen beschrieben und den „easing bias“ aus ihrer Wortwahl gestrichen. Auf der anderen Seite wurde die Inflationsprognose (besonders für 2018) allerdings nach unten revidiert und einmal mehr auf das Fehlen eines Anziehens des allgemeinen Preisauftriebs verwiesen. Hinweise auf einen „Ausstiegsfahrplan“ für das kommende Jahr wurden hingegen nicht gegeben. Vielmehr betonte Draghi abermals, dass die EZB bei Bedarf das Volumen und die Dauer der Anleihekäufe erhöhen bzw. verlängern könne, falls es die Wirtschaftsaussichten oder die Finanzmarktbedingungen erforderten. In Summe fehlte aus unserer Sicht zwar jegliches Signal, dass die EZB auf absehbare Zeit daran denkt, ihre expansive Ausrichtung zurückzunehmen. Allerdings bleiben wir bei unserer Meinung, dass die Anleihekäufe ab Anfang 2018 graduell reduziert werden und Ende 2018 eine erste Zinsanhebung erfolgt, auch wenn dieses Mal die Anpassung der Wortwahl noch sehr zögerlich ausfiel.
6536
ezb_ende_2018_konnte_eine_erste_zinsanhebung_erfolgen
Was noch interessant sein dürfte:
Inbox: Palfinger sucht neuen CFO - Kaml geht auf eigenen Wunsch
Inbox: "Private Equity bleibt eine renditestarke Anlageklasse"
Inbox: Anleger wechseln Bitcoins ind Gold
Audio: Banken im Wandel - Was sind die Herausforderungen?
Inbox: Apple wäre im Mai sogar die Nr. 5 im DAX
Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX, Volkswagen Vz..
Baader Bank
Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Börsepeople im Podcast S22/25: Marija Marjanovic
Marija Marjanovic ist Immobilienexpertin und Wiener Buchwurm, wir sprechen über Branchenradar, Aferdita Bogdanovic, die KPMG und dann eine Banken-Journey mit Kommunalkredit, Bank Burgenland und Wie...
Ray K. Metzker
City Lux
2025
Ludion Publishers
Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
Fishworm
2025
Void
Daniele Torriglia
Il senso della presenza
2025
Self published
Raymond Thompson Jr
It’s hard to stop rebels that time travel
2025
Void