DAX stolpert über stärkeren Euro - Trend aber weiter intakt (Jochen Stanzl)

Bild: © MaxFun Sports

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Es ist der wieder stärkere Euro, der den Käufern deutscher Aktien die Stimmung vermiest und dem DAX den Schwung genommen hat. Mehr noch, der Anstieg um über fast drei Cent gegenüber dem US-Dollar ist ohne jegliche Anzeichen dafür erfolgt, dass es sich nur um eine Eintagsfliege, also eine kurzfristige Bewegung innerhalb des laufenden Abwärtstrends handeln könnte. 

Sogar eine Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank wird diskutiert, noch vor vor Ende der Anleihekäufe. Damit wird den Märkten etwas weggenommen, worauf sie sich schon eingestellt haben. Am generellen Trend ändert das aber nichts. Die Zinsen werden, wenn überhaupt, nur graduell steigen können, während sich zeitgleich die Unternehmensgewinne erholen. Das wäre eine gute Balance und positiv für die Börsen.

Von einer schnellen Straffung der Geldpolitik kann weiter nicht die Rede sein. Das positive Aktienklima hält weiter an. Solange man die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland noch auf die lange Bank schieben kann, ist ein baldiger Test der Allzeithochs im DAX weiter möglich.

(17.03.2017)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.


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Sogar eine Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank wird diskutiert, noch vor vor Ende der Anleihekäufe. Damit wird den Märkten etwas weggenommen, worauf sie sich schon eingestellt haben. Am generellen Trend ändert das aber nichts. Die Zinsen werden, wenn überhaupt, nur graduell steigen können, während sich zeitgleich die Unternehmensgewinne erholen. Das wäre eine gute Balance und positiv für die Börsen.

Von einer schnellen Straffung der Geldpolitik kann weiter nicht die Rede sein. Das positive Aktienklima hält weiter an. Solange man die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland noch auf die lange Bank schieben kann, ist ein baldiger Test der Allzeithochs im DAX weiter möglich.

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