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Innogy: Was war da los? (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Bild: © innogy AG, innogy Börsengang ipo (copyright: innogy)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.03.2017, 2324 Zeichen

Zwischenzeitlich kräftig im Plus lag die Innogy -Aktie (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2). Stand die Notierung zu Wochenbeginn noch bei knapp 33 Euro, waren es am gestrigen Dienstag zwischenzeitlich über 36 Euro, siehe Chart – ein Zuwachs von knapp 10%.

Was war da los? Nun, es machten Gerüchte über eine Übernahme von Innogy die Runde. Wobei „Übernahme“ vielleicht das falsche Wort ist, denn wenn überhaupt dann geht es wohl darum, einen strategischen Anteil an Innogy zu verkaufen – aber keineswegs die Mehrheit. Die Schlüsselrolle kommt dabei der Innogy-Mama RWE zu. Die hatte ihre Tochter bekanntlich im Herbst 2016 an die Börse gebracht, hält aber auch seitdem noch rund drei Viertel der Anteile.

Innogy-Chart: finanztreff.de

Innogy: Verkauft RWE einen Teil der Aktien?

Interessanterweise nahm RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) selbst am Dienstag Stellung zu den Übernahmegerüchten. Zunächst hieß es: RWE stelle klar – ich zitiere: „dass das Unternehmen Marktgerüchte nicht kommentiert.“ Dann gab es aber doch einen höchst interessanten Hinweis. Denn RWE verwies auf einen Beschluss des RWE-Aufsichtsrates, dass RWE innogy-Anteile grundsätzlich bis auf 51% abverkaufen kann. Und darum geht es dann wohl auch – wie gesagt, wenn überhaupt: Dass RWE rund ein Viertel der gesamten Innogy Aktien an einen strategischen Investor verkauft. Dann hätte RWE immer noch besagte 51%. Als möglicher Käufer wird gerüchteweise Engie genannt. Nein, nicht die deutsche Bundeskanzlerin – sondern der französische Energiekonzern Engie. Ob an den Gerüchten was dran ist? Ich sage mit großer Bestimmtheit: Ich weiß es nicht!

Und hier noch das Zitat zum Tag:

Ich schlug den Tisch und rief: Wohlan! ich muss davon!
Soll ich denn allzeit träumen nur? Mein Weg ist frei, frei bis zum Horizont, Weit wie der Wind.

– George Herbert (1593-1633), gelesen in: “Zeit der Gaben”

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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RWE
Akt. Indikation:  53.80 / 54.06
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Letzter SK:  53.30 ( 0.91%)



 

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