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Solarworld: Weitere Kosten (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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22.02.2017, 2309 Zeichen

Ich möchte noch einmal auf Solarworld (WKN: A1YCMM / ISIN: DE000A1YCMM2) zurückkommen. Gestern hatte das Unternehmen bekannt gegeben (meinen Beitrag dazu finden Sie hier), einen 50%-Anteil am Lithium-Projekt in Altenberg-Zinnwald (Erzgebirge) verkauft zu haben.

Die Eckdaten: Kaufpreis gerade mal 5 Milliönchen Euro, allerdings übernimmt der Käufer auch die Kosten für die zu erstellende Machbarkeitsstudie (die soll in 18-24 Monaten vertieft und abgeschlossen werden, so Solarworld). Zudem habe der Käufer die Option, die übrigen 50% „für einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich“ zu übernehmen, innerhalb von 24 Monaten. Der Käufer und ab sofort dann Kooperationspartner ist „Bacanora Minerals“ – hat mir vorher ehrlich gesagt nichts gesagt. Der Kurs der Aktie hat an der Londoner Börse gestern nach Bekanntgabe der Meldung interessanterweise rund 9% zugelegt.

Solarworld-Chart: finanztreff.de

Eben habe ich mir Bacanora Minerals einmal etwas Genauer angeschaut. Zum Beispiel deren liquide Mittel. Diese lagen per 30.9.2016 bei exakt 24.833.849 Mio. kanadischen Dollar. Die besagten 5 Milliönchen Euro können die also umgehend überweisen. Und was ist mit den in der Solarworld-Meldung nicht genannten Kosten für die Machbarkeitsstudie?

Bei Bacanora Minerals heißt es dazu, dass dafür weitere 5 Mio. Euro aufgewendet werden sollen. Das sind also überschaubare Kosten aus Sicht von Bacanora, und dafür hat man den Fuß drin im Erzgebirge-Lithium-Projekt. Und auch der von Solarworld genannte Betrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich (als Kaufpreis für weitere 50% des Projekts) wird bei Bacanora genauer beziffert: Da heißt es 30 Mio. Euro. Ich weise darauf hin, dass ich bei Solarworld investiert bin.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie.“ – Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966)

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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(22.02.2017)

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Letzter SK:  0.15 ( 0.00%)



 

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